Freitag, 28. Februar 2014

Heute geht es mit dem Rad nach Tavira. Schon beim Losfahren merken wir, dass es das Karnevalswochenende ist. Eine Kinderschar in bunten Kostümen zieht durch die Straßen, von der Polizei eskortiert und vor dem Verkehr geschützt. In Tavira verpassen wir den ersten Cache. Ein böses Omen, wie wir noch erfahren werden. Auch unser GPS funktioniert nicht so gut. Vielleicht liegt es an den vielen magnetischen Ablenkungen in der Stadt. Wir ketten unsere Räder an einem Baum fest und machen uns auf den Weg zur Festungsruine.
Innerhalb der Ruine eröffnet sich uns ein wunderschöner Garten
und ein guter Blick über die Stadt.

Sogar ein Cache soll hier sein, sehr genau beschrieben, unter der zwölften Stufe einer Treppe. Nur finden wir ihn nicht. Nach einiger Zeit geben wir auf und laufen runter zur Promenade an den Fluss.
Hier ist es auch herrlich und ein Cache soll unter einer Parkbank verborgen sein. Blöderweise gibt es davon mehrere. Wir durchsuchen alle bis auf eine. Dort sitzen zwei ältere Herren, die einfach nicht weiter wollen – oder können. Das kann noch dauern! Wir beschließen, den Fluss zu queren und eine Olivenpresse zu besichtigen.
An der Promenade auf der anderen Seite des Ufers wird noch gebaut. Der Bauzaun versperrt uns den Weg, weshalb wir einen Umweg machen müssen. Dann ist diese Olivenpresse auch noch geschlossen. Kein Hinweis auf eventuelle Öffnungszeiten. Nicht unser Tag heute. Also Rückkehr zur Bank. Die ältere Generation ist endlich weg und wir finden den Cache. Kein guter Platz wegen der vielen Muggels; und auch der Cache ist nur eine Zigarettendose mit viel vollgestopften Zettelchen. Aber immerhin haben wir ihn gefunden. Jetzt gönnen wir uns in einem Café am Platz einen Galao, ein Kaffee ähnliches Getränk im Glas mit reichlich Milch – lecker! Auf geht es zur nächsten Station: Eine Kirche mit einer Bibliothek gegenüber.
Dort soll wieder ein Cache sein – aber auch viele Muggels. Trotz guter Hinweise finden wir den Cache nicht. Wir suchen auch einige mehr oder weniger sinnvolle Alternativen ab – ohne Erfolg. In der Bibliothek gehen wir noch einmal ins Internet, um die Details abzudaten – bringt auch nichts. Selbst als Achim jede Scheu vor Muggels ignoriert, seine letzten Hemmungen verliert und sich auf den Boden legt, findet er den Cache nicht. Da wir anscheinend immer auffälliger werden, kommt eine Frisörin aus dem Geschäft gegenüber zu uns, fragt uns, ob wir Cacher sind, was wohl offensichtlich ist, und will uns helfen. Doch auch sie findet den Cache nicht (mehr). Wahrscheinlich ist er verschwunden. Wir radeln unseren Weg zurück und machen an dem Eingangs übersehenen Cacheort halt. Doch auch dieser Cache bleibt uns verborgen. Die heutige Ausbeute - einer von vier - ist sehr mager. Wir zweifeln an unseren Fähigkeiten und versuchen uns zu trösten, dass hier vielleicht ein böser Mensch zugange ist, der die Caches sucht und entfernt. Aber vielleicht ist es halt wirklich nicht unser Tag. Wer weiß? Am Womo erholen wir uns ein wenig und quatschen mit den schwedischen und englischen Nachbarn.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Portugal - Santa Luzia 70 km



Die Doraden haben geschmeckt. Wir verlassen am Morgen Isla Christina und fahren zwei Tankstellen an, um Propangas zu kaufen. Leider gibt es aber nur Butan. Das wollen wir nicht. In Ayamonte werden wir aber fündig. Die GPL-Tankstelle füllt uns problemlos unsere spanische Gasflasche mit 80 % Propan und 20 % Butan zum Preis von 18,10 €. Schließlich tanken wir noch und fahren über die Brücke nach Portugal. In Castro Marim entsorgen wir und fahren weiter in Richtung Tavira. Unterwegs werden wir portugiesisch überholt. Ein Kleintransporter überholt uns trotz Gegenverkehr, der notgedrungen ausweichen muss, und schneidet uns dann. Es ist zwar nichts passiert, aber unsere Dashcam nimmt alles auf. Dann werden wir es hoffentlich niemals brauchen. In Santa Luzia finden wir den Stellplatz Ost gesperrt vor, großer Zaun, aber keine Einfahrt mehr. Dafür finden wir auf dem kleinen Platz im Westen des Ortes noch ein schönes Plätzchen als einzige Deutsche unter Franzosen und Engländern.
Die werden schon nicht beißen. Achim nutzt die Gelegenheit und tauscht die gerade gefüllte spanische Flasche gegen die noch volle deutsche Flasche. Zwar nutzen wir diese Flaschen im Moment nur als Ersatzflasche. Aber, wenn wir die deutsche Alugasflasche füllen wollen, macht sich eine deutsche daneben besser. Portugiesen und Spanier sind nicht so dick miteinander. Dann radeln wir nach Pedras de El Rei, um den Platz dort anzuschauen. Keine Veränderung zum Vorjahr. Etwas Platz wäre noch für uns. Wir nehmen die Gelegenheit wahr und suchen zwei Caches. Einer ist ein Multi. Der Hinweis ist in einem riesigen Baum versteckt, so groß, dass Achim in einer Ausbuchtung des Stammes sogar auf einem „Hocker“ Platz nehmen kann.
Der eigentliche Cache befindet sich dann in einem anderen Baum etwas entfernt. Jetzt geht es zum zweiten Cache. Der ist nicht so einfach. Wir müssen auf den Uferbereich, der nur bei Ebbe begehbar und voller stachliger Gewächse ist. Nach einer kleinen Klettertour findet Achim auch diesen Cache. Er soll für Karin ein Bild machen, weil sie vor der Kletterei zurück geblieben ist. Macht er. Aber als er den Cache zu Karin bringen will, steigt sie doch den Abhang hinunter, um den Fundort persönlich in Augenschein zu nehmen. Dann klettern, gehen und radeln wir wieder nach Santa Luzia, suchen und finden einen kleinen Laden, falls wir Brot o. ä. brauchen und geraten in einen kleinen leichten Regen. Ist aber nicht schlimm. Achim macht noch einen kleinen Umweg, wo er einen Ausweichplatz für alle Fälle in einer Urbanisation erkundet.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Isla Christina 240 km

Die Nacht war nass. Zwar hat es kaum geregnet, aber der Nebel hat sich ganz schön auf unser Womo niedergeschlagen. Wir brechen auf in Richtung portugiesische Grenze. Kurz hinter Sanlucar tanken wir einigermaßen günstig und entspannt und können auch gleich den Luftdruck kontrollieren, da die Reifen noch nicht warm gefahren sind. Dann fängt der Nebel an, der uns fast bis Sevilla begleitet. Dafür ist die Straße – noch eine Kategorie unter der N - sehr gut befahrbar. Sevilla stellt uns nicht vor Probleme, so dass wir zügig in Richtung Huelva weiterkommen. Wir verlassen die Autobahn, um in Cartaya bei Lidl und Mercadona einzukaufen. Dann geht es das letzte Stück nach Isla Christina, wo wir schon früher gestanden waren. Nur hat Achim den falschen POI eingegeben, weswegen wir uns erst einmal verfahren. Zum Glück merkt Karin den Irrtum recht schnell und bringt uns wieder auf den rechten Weg. In Isla Christina stehen schon ein halbes Dutzend Womos. Wir gesellen uns dazu. Achim macht einen kleinen Spaziergang. Hier sind sogar schon Restaurants und ein Laden geöffnet. Am Womo zurück spricht uns ein junger Mann an, wo wir denn her sind. Er sagt, er wäre mit sieben Jahren von Deutschland nach Spanien umgezogen, sei fast neunzehn, wohne in einer Finca fast am Meer, habe einen Geländewagen, spreche fünf Sprachen und arbeite bei der Guardia Civil. Das alles kann stimmen oder auch nicht. Ob er ein Aushängeschild der Guardia ist, wollen wir lieber nicht hinterfragen. Karin rettet Achim mit dem Vorschlag, einen Spaziergang in die entgegen gesetzte Richtung zu machen. Der junge Mann gibt uns noch ein paar Tipps und wir sind weg. Achim hat die Idee, einen Cache zu suchen. Leider haben wir diesmal keinen Erfolg. Entmutigt kehren wir zu unserem Womo zurück. Hoffentlich sind die Doraden ein Erfolgserlebnis.

Dienstag, 25. Februar 2014

Eine Gasflasche steht hinter einem Wohnmobil. Kann Zufall sein. Dann steht eine weitere Gasflasche hinter einem Wohnmobil. Achim stellt seine fast leere Gasflasche ebenfalls hinters Wohnmobil. Nach dem Frühstück erkundigt er sich bei HB. Angeblich kommt jeden Tag um elf Uhr der Gashändler. Tatsächlich kommt er so gegen halb elf. Nur blöd, dass er kein Propan mehr hat. Er will morgen wieder kommen. Na dann. Wir radeln am Wasser entlang nach Westen. Dort sehen wir am Strand ein Womo. Wahrscheinlich der Womo-Platz. Nach einer kleinen Steigung erreichen wir einen der beiden Ausweichplätze für das nächste Wochenende. Naja. Nicht berauschend. Ein paar Parkstreifen, schmutzig. Wir radeln jetzt wieder an unserem SP vorbei nach Osten, wo wir den anderen Ausweichplatz finden. Ähnlich, nur lauter. Wir steuern einen Cache an, der an einem alten Gemäuer sein soll – und auch ist. Achim hat einen Blick dafür. Zum zweiten Cache radeln wir an einem Mercadona vorbei (kein P für Womos) durch eine ärmere und recht enge Gegend der Stadt zu einem alten Boot, das auf einem Kreisverkehr platziert ist. Der Cache soll in zwei Meter Höhe von Osten her zu finden sein. Achim steigt am Boot hoch, guckt nach innen, dort ist lauter Dreck und findet nichts. Vielleicht hat mal wieder einer Ost und West verwechselt. Aber auf der anderen Seite des Bootes schaut es ganz genauso aus. Über die Straße weg schimpft eine Spanierin, vermutlich weil Achim so an dem Boot herum klettert. Viel kaputt machen kann er allerdings dabei nicht – außer vielleicht bei sich selbst. Dann prüft Achim erst mal die Koordinaten und stellt fest, dass der Cache gar nicht auf diesem Kreisverkehr sondern außerhalb an einem Verkehrsschild sein müsste. Recht hat er. Oben im Schild in über (!) zwei Metern findet er eine Muschel mit Magnet. In dieser Muschel ist das Logbuch eingerollt.
Danach radeln wir an der Stierkampfarena
vorbei zurück zum Womo. Der Bremer erzählt uns, der Gashändler wäre gerade noch einmal dagewesen – mit Propan. Sch...! Wieder Pech gehabt. Doch auch der Bremer hat Pech, nämlich einen Platten. Wir versuchen zu helfen, bekommen aber weder das Womo weit genug angehoben, noch die Radmuttern gelöst. Also muss über den ADAC ein Pannendienst gerufen werden. Der junge Mann müht sich erfolgreich mit dem kleinen Originalwagenheber und seinem Rangierwagenheber ab. Die Radmuttern löst er mit einem einfachen Radmutternschlüssel, indem er sich auf den Schlüsselarm stellt. Der junge Mann ist schlank und hat bestimmt kein Übergewicht. Aber – gewusst wie. Karin und Achim füllen Frischwasser auf. Achim entsorgt rechtzeitig, bevor ein leichter Nieselregen einsetzt.

Montag, 24. Februar 2014

Sanlucar 170 km

Diese Nacht war großer Regen und auch Wind angesagt. Zwar haben wir deswegen etwas schlecht geschlafen, dafür ist unser Womo aber etwas sauberer geworden. Schweren Herzens verabschieden wir uns von Ana und Emil. Während die beiden noch in Tarifa bleiben wollen, machen wir uns auf den Weg in Richtung Portugal. Die Wetterprognose ist besser als im letzten Jahr. Vielleicht haben wir diesmal mehr Glück. Aber erst einmal wollen wir nur kleine Etappen fahren. Unser erstes Ziel ist Barbate. Dort kaufen wir im Lidl ein, müssen aber leider etwas entfernt parken, da der Lidlparkplatz für Womos völlig ungeeignet ist. Dann fahren wir an den Strand. Auf dem Parkplatz frühstücken wir erst einmal. Um die Ecke liegt ein schöner MeinWomo-Platz bei einer Surfschule. Die Zufahrt ist etwas eng, lässt sich aber machen. Leider sind aber alle Flächen durch den starken Regen aufgeweicht und mit großen Pfützen überzogen. Auf der westlichen Ortsseite finden wir einen großen Platz, der leider auch recht nass ist. Die beiden Womoplätze nebenan existieren nicht mehr. Weiter geht es nach Los Canos de Meca. Dort sind die Plätze nicht mehr zu benutzen: Womoverbot im gesamten Gemeindebereich. So lauten die Schilder gleich am Ortseingang. In El Palmar, wo wir noch vor ein paar Jahren gestanden waren, wird sogar mit einer Buße von 300 Euro gedroht. Schließlich fahren wir nach Conil. Dort soll es besser sein. Denkste! Hier weisen Schilder darauf hin, dass abgestellte Womos abgeschleppt werden. Dies gilt auch etwas nördlich des Ortes am Leuchtturm. Damit reicht es uns. Wir programmieren unser Navi auf Sanlucar de Barrameda. Ein Engländer hatte uns in La Linea ganz begeistert davon berichtet. Und tatsächlich. Unser Navi führt uns auf einen riesigen Stellplatz mit Womo-Parken-Schild. Wir suchen uns einen schönen sonnigen Platz und atmen erst einmal ganz tief durch.
Nur die Ver- und Entsorgung finden wir zunächst nicht. Ein Wohnmobilist aus Hannover zeigt sie uns. Direkt am Platz hat der womofreundliche Bürgermeister ein Meisterstück eingerichtet. Ein Schild Parkverbot. Ein weiteres Schild WomoVE. Und dann? Ein kleiner Gullideckel zum Anheben, wo man die Potti entleeren kann. Eine Rinne für das Abwasser. Ein weiterer Gullideckel mit einem Draht zum Anheben. Darunter ein Wasserhahn zum Anschluss eines Wasserschlauches. Alles ganz einfach, funktionell, kostenlos und legal.
Als wir vor dem Womo sitzen und unseren Kaffee trinken, taucht die Policia Local auf und verteilt Zettel. Ich werde nach meiner Sprache gefragt und erhalte einen Zettel auf Deutsch. Darauf steht, dass am kommenden Wochenende wegen einer Pferdeveranstaltung dieser Platz leider nicht zu benutzen ist. Aber ich erhalte einen zweiten Zettel. Darauf sind in etwa 500 Metern Entfernung für diese Zeit zwei Ausweichplätze angegeben. Geht es denn noch besser? Sind wir in Spanien? Wir sind baff.

Sonntag, 23. Februar 2014

Der Wind hat über Nacht gedreht, von westlicher auf östliche Richtung. Emil dreht sein Auto, um den Wind nicht so auf der Tür zu haben. Wir halten es noch tapfer aus und hoffen, dass der Wind auf den Wetterbericht hört und noch einmal dreht. Wir beobachten auch bei diesem ablandigen Wind einige Kiter, die an der Küste entlang von Tarifa-Stadt bis zur Düne treiben. Wahrscheinlich werden sie dort abgeholt. Anna macht den Vorschlag, mit den Womos nach Tarifa zu fahren und noch ein paar Caches zu suchen. Gesagt – getan. Als wir parken, will uns ein Spanier unbedingt einen Hund verkaufen. Als wir das ablehnen, reagiert er richtig säuerlich. Na und? Wir finden zwei Caches recht schnell. Den dritten verweigert Achim. Sein Rücken macht ihm immer noch zu schaffen. Er hat keine Lust auf längere Wanderungen und kleine Klettertouren. Also suchen wir uns ein Restaurant, wo wir uns Cappuccino und Kuchen (für 3,50 € das Stück!) schmecken lassen. Dann geht es zum Ausklang des Tages wieder zurück zur Landebahn.

Samstag, 22. Februar 2014

Die Nacht war sehr schön klar aber eisig kalt. Heute Morgen zeigt unser Innenthermometer nicht mal zehn Grad an. Klar, dass damit die Heizung gefragt ist. Als dann die Sonne in die Womofenster scheint, wird es wieder richtig schön warm. Nur der mal wieder nicht angesagte Wind ist noch sehr kalt. Achim und Emil beschließen, mit Achims siebener Kite ein wenig trocken zu üben. Das geht ganz gut. Nur sobald etwas mehr Druck in den Kite kommt und Achim etwas gezogen wird, traut er seinem lädierten Rücken nicht so recht und hört lieber auf. Emil aber hat Blut geleckt und versucht, mit seinem Zwölfer die Wellen bei auflandigem Wind zu durchbrechen, was nur mäßig gelingt. Er kitet „spanisch“. Das heißt, er kitet mit dem Wind nach Lee und marschiert die zurückgelegte Strecke zu Fuß am Strand wieder zurück. Dort bleibt er eine Weile. Also denkt Achim, er will aufhören und macht sich auf, ihm beim Anlanden zu helfen. Als Achim zwanzig Meter vor Emil ist, steigt dieser auf sein Brett und macht weiter. Achim pfeift ihm zwar hinterher, aber das hilft nichts. Der Weg an den Strand war umsonst. Abends haben wir zwar geplant zu grillen. Aber der Wind ist immer noch ziemlich frisch und Emil kommt auch recht spät vom Wasser. Also planen wir um auf „Indoorgrillen“.

Freitag, 21. Februar 2014

Wir erkunden bei einem kleinen Spaziergang unsere Umgebung, die sogenannte Landebahn. Dabei handelt es sich (ähnlich einer richtigen Landebahn) um einen langen Weg hinter der Stranddüne. Auf der einen Seite kurz nach einer Kiteschule durch eine Chiringuito begrenzt, auf der anderen Seite durch ein Reiterhotel, sonst eben ganz lang gar nichts. Achim fährt mit dem Rad noch über die Straße hinter das Hotel und findet dort eine Surfschule mit einem Restaurant und einem großen Tagesparkplatz mit deutlichen Schildern, dass abends verbleibende Fahrzeuge abgeschleppt würden. Heute versucht Emil wieder zu kiten. Sein Selbststartversuch am Strand gleicht einem Kamikazeunternehmen. Der Kite gerät etwas außer Kontrolle und Emil rutscht auf dem Hosenboden durch den Sand. Zum Glück geht alles gut. Doch Emil erkennt, dass der Zwölfer vielleicht doch zu groß ist und sattelt um auf den Neuner. Der Wind nimmt aber immer noch zu, ganz entgegen der Vorhersage. Eigentlich müsste Emil auf den Siebener wechseln. Da vergeht selbst ihm die Lust.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Wir holen noch einmal Wasser und machen unser Womo fahrfertig. Es geht nur kurz die zehn Kilometer nach Tarifa. Dort durchforsten wir einen Chinaladen, erstehen ein paar Kleinigkeiten und kaufen im Dia ein paar Lebensmittel. Hier müssen wir mit wenig Vorlieb nehmen, da dieser Dia nicht besonders gut sortiert ist. Dann fahren wir zur „Landebahn“, wo wir uns zu Anna und Emil gesellen. Emil kann endlich seit gestern kiten und ist ganz happy. Achim hilft ihm ein bisschen beim Tragen des Materials zum Wasser und zurück. Er selbst würde zwar auch gerne etwas üben, aber der Wind ist so kalt, dass es außerhalb des doch wärmeren Wassers keinen Spaß macht. Am Abend stürzt Achim dann auch noch und tut sich am Rücken weh. Damit hat sich das Kiteüben erst mal ganz erledigt.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Emil putzt sein Auto. Unseres soll auch noch ganz schön dreckig sein. Achim klettert aufs Dach und sieht nur noch roten Sand, geschätzte fünf Zentimeter dick. Naja, vielleicht nicht ganz so viel, aber immerhin soviel, dass unsere Solarpaneele nicht mehr viel tun. Wahrscheinlich haben sie auch gestern nicht viel getan. Mit viel Wasser macht er sie sauber. Zwar wollte er zunächst mit einem kleinen Besen drüber fegen, aber Karin bremst ihn zurecht ab. Das gäbe Kratzer. Achim ist sich nicht ganz sicher, ob er nicht schon welche auf unserem neuen Heki hinterlassen hat. Wenn, dann war ER es und hat ein schlechtes Gewissen. Nach dem Putzen holen Emil und Achim Wasser von der Quelle. Dann holen wir alle vier nochmal Wasser. Dann verabschieden sich Anna und Emil. Sie wollen heute nach Tarifa vielleicht einen Kite kaufen und den an der Landebahn ausprobieren. Wir wollen morgen folgen – zur Landebahn, nicht zum Kite kaufen. Wir machen uns einen fast faulen Tag in der Sonne. Aber Achim geht erst noch einmal Wasser holen. Dann lässt er seine Matte fliegen, um für das Kiten zu üben. Anschließend geht Achim noch einmal Wasser holen. Ihm ist offensichtlich langweilig. Unterwegs tritt er barfuß fast auf einen Seeigel, aber zum Glück nur fast. Die Flut ist da und so muss er aufpassen, wie er zur Quelle und zurück kommt. Ganz trocken bleibt er nicht. Auf dem Rückweg findet er einen Babyschnuller. Er fragt zwei Pärchen mit Kind, doch keines will den Schnuller. Zurück im Womo wundern wir uns, warum unsere Batterie trotz gereinigter Solarpaneele und viel Sonne so wenig Spannung anzeigt. Nach einigem Suchen glauben wir des Rätsels Lösung gefunden zu haben: In unserer Garage war die 10 Wattlampe an. Wie lange schon, wissen wir nicht.

Dienstag, 18. Februar 2014

Die Nacht über hat es geregnet. Der Regen brachte schönen roten Saharasand mit, der nun klebrig auf unseren Womos liegt. Müssen wir mal wieder in die Waschanlage. Am Morgen fahren einige Pferdeanhänger auf den Parkplatz. Nach dem Entladen führen einige Reiter ihre Pferde auf den Strand.
Ein paar der Fahrzeuge folgen ebenfalls. Sogar ein Fahrzeug einer TV-Gesellschaft schließt sich an. Auf dem Strand passiert dann lange gar nichts. Das frustriert viele Zuschauer, auch uns. Wir stehen mit einsatzbereiten Kameras im Sand und warten auf das Event. Eine Passantin spricht von einer Vaca Brava, einer kühnen Kuh.
Dann wird diese Kuh auch aus einem der Anhänger auf dem Strand frei gelassen und spurtet unter lautem Gejohle der Einheimischen mit den Pferden am Ufer entlang. Dann ist das Spektakel vorbei. Ob das Ganze einen Sinn hatte, erschließt sich uns nicht. Wir werden von Anna und Emil eingeladen, mit dem Fahrrad nach Tarifa zu fahren und den Ort zu besichtigen. Die zehn Kilometer bis zum Ortsrand müssen wir an der Hauptstraße entlang. Durch den zum Glück vorhandenen Seitenstreifen geht das aber recht gefahrlos. Unterwegs besichtigen wir die sogenannte Landebahn.
Dort stehen ebenfalls einige Womos. Es wäre aber noch Platz für uns. In Tarifa finden wir zunächst eine große Anzahl von Kite- und Surfshops. Hier sondiert Emil die Lage, ob er sich mit neuen Schirmen eindecken kann. Er will wohl nochmal eine Nacht darüber schlafen. Die Altstadt ist sehr schön: alte Häuserfronten,

eine Markthalle,
eine extra Fischhalle
und eben viele alte Gemäuer.
Wir fahren am Fährhafen entlang,
nehmen mal eben einen Cache mit und essen recht lecker in einer Strandbar. Karin wagt sich an Humus. Was das genau ist, wissen wir nicht, aber es schmeckt gut. Achim bestellt ein Schinkenbrot. Zu seiner Überraschung ist das ein reichhaltiges kleines Menü mit aufgespießten Schinkenbroten, nicht zu fetten Pommes und etwas Salat. Davon wird Achim satt. Vor allem, weil er Karin noch ein bisschen hilft, die ihren Teller nicht schafft. Emil hat das Gleiche wie Achim. Anna bekommt Maischips (Nachos Guacomole) oder so ähnlich. Dabei beobachten wir ein paar Kiter, Surfer und sogar zwei oder drei verwegene Schwimmer.
Wir radeln zurück und kämpfen schwer gegen den Wind an. Zurück an der Düne ist davon aber so gut wie nichts mehr zu spüren. Angeblich war den ganzen Tag über nicht mehr Wind. Wir haben also nichts verpasst.

Montag, 17. Februar 2014

Karin legt heute einen Wasch- und Putztag ein. Deshalb wagen Anna, Emil und Achim allein nochmals den Versuch, den Cache zu finden. Diesmal nimmt Emil einen Spaten mit. Doch den brauchen wir gar nicht. Wir finden den winzigen Nano-Cache hinter dem Schild in einem leicht gewölbten Blechteil, an dem das Schild befestigt ist. Sehen können wir ihn dort aber nicht. Nur als Achim die Schrauben in diesem Blechteil abtastet, findet er eine „lockere“, die sich als magnetische Minipatrone entpuppt. Na endlich!
Dann geht es wieder zum Wasser holen und zurück zum Womo.
 Karin ist inzwischen fast fertig mit dem Hausputz. Achim säubert noch die Fahrerkabine. Dann will Emil mit dem Kite auf's Wasser. Doch der Wind ist so schwach, dass er es bei einer Start-und Landeübung belässt. Achim versucht, seine Lenkmatte zu fliegen. Aber auch dafür reicht der Wind leider nicht. Also gucken wir anderen Kitern bei ihren Versuchen zu.

 Das Ergebnis ist auch hier recht mager. Vielleicht wird morgen mehr daraus. Am Womo beobachten wir, wie ein spanischer Lieferwagen neben uns auf den Parkplatz fährt und dort mitten auf der Straße im Sand hält. Der Fahrer steigt aus und versucht vergeblich, die Seitenschiebetür und die Hecktür zu öffnen. Entweder die Türen sind verschlossen oder verklemmt. Der Fahrer versucht es mit einer großen Rohrzange, zuerst vorsichtig, dann immer rabiater, aber ohne Erfolg. Schließlich gibt er auf und will weg fahren. Er sieht, dass er in dem Sand nicht weit kommen wird, wendet, wobei er fast einen Geländewagen rammt und fährt schließlich offensichtlich völlig entnervt mit im Sand durchdrehenden Hinterrädern wieder weg.

Sonntag, 16. Februar 2014

Wir starten zusammen mit Anna und Emil – und natürlich leeren Wasserbembels im Rucksack, um den zweiten Cache anzugehen. Diesmal führt Emil uns mit seinem Handy dorthin. Der Cache müsste an einem Verkehrsschild sein. Leider schaut da aber nur das Schild selbst noch hervor. Die Stange, an der das Schild montiert ist, verschwindet fast vollends im Sand. Achim hat von gestern gelernt und seinen Spaten mitgebracht.
Doch auch diese Buddelei hilft nicht. Nach einiger Zeit geben wir entnervt auf. Entweder ist der Cache weit unten am Fuß, wo wir wegen dem nachrutschenden Sand nicht hinkommen, oder er ist vom Winde verweht. Dass der letzte Log auf Anfang Januar zurück datiert, spricht für diese Theorie. Also marschieren wir zum Wasser holen und zurück zum Womo. Dort studieren wir noch einige Einträge und Fotos über diesen Cache, kommen aber auch nicht weiter, außer dass der Cache doch an dem Schild sein müsste. Am Abend gibt es bei Karin und Achim wieder leckere Langostinos.

Samstag, 15. Februar 2014

Die Nacht war mal wieder etwas unruhig. Zuerst gab es Musik irgendwo aus Richtung Strand. Die war aber ganz nett und nicht so laut, vor allem nicht mit so fürchterlich aufdringlichen Bässen. Da könnte man schon einschlafen. Leider werden einige wohl mit zunehmendem Alkoholspiegel gleichzeitig auch schwerhörig, denn die Musik wird dann mal lauter und zum Glück auch mal leiser. Als sie endet, wärmen sich einige in ihren Autos, indem sie den Motor laufen lassen. Na toll! Also stehen wir etwas später auf, frühstücken gemütlich und wollen zur Quelle, um Wasser zu holen. Natürlich wollen wir unterwegs auf der Düne auch einen Cache suchen. Der erste liegt wohl am Fuße der Düne auf der anderen Seite. Da kommen wir wegen der „Steilwand“ nicht so leicht hin. Vor allem würden wir von dort die Düne nicht wieder hoch kommen. Also verschieben wir diesen Cache und widmen uns einem anderen. Dieser liegt weit oben auf der Düne an einem Windschutzzaun. Blöderweise hat der Wind den Zaun fast mit Sand zugeweht. Lange, lange Zeit suchen wir, überlegen, buddeln und stochern mit unseren Wanderstöckchen herum. Erst als wir eigentlich aufgeben wollen, finden wir einen Hinweis auf den Cache. Karin hat ein Foto des Zaunes richtig gedeutet. Emil und Achim buddeln um die Wette – und haben Erfolg.
So schwer haben wir bisher noch keinen Cache gesucht und gefunden. Natürlich macht uns dieser Fund dann auch besonders stolz. Der weitere Marsch zur Quelle und zurück zum Womo wird dann eher zur Nebensache. Dort wird inzwischen in mehreren Reihen geparkt. Zwar herrscht kaum Wind, aber die Wellen locken eine Menge Wellenreiter und SUPs an. Eine Spanierin schafft es sogar, mit ihrem Auto rückwärts auf dem Gehsteig an uns vorbei zu fahren, um hier heraus zu kommen. Andere fahren sich im lockeren verwehten Sand fest. Am Abend nutzen wir das milde Wetter zum Grillen, gerade rechtzeitig bevor es doch wieder recht kühl wird..

Freitag, 14. Februar 2014

Tarifa-Düne 60 km

Bevor wir losfahren, kommt Achim noch mit einem der Engländer ins Gespräch. Er empfiehlt uns Sanlucar bei Cadiz und wir ihm Els Muntells im Ebro-Delta. Wir fahren die A7 und entdecken einen spanischen AAE-Poi bei San Roque. Dort können wir an einer Tankstelle ganz legal und bequem, wenn auch sehr einfach über einen Gullydeckel entsorgen. Auch das Wasserbunkern klappt ganz gut. Es geht nur sehr langsam, aber das macht nichts. Der Tankwart ist richtig überrascht, als Achim ihm ein kleines Trinkgeld für das Wasser gibt. Dann entdecken wir in Palmores nicht weit von einander entfernt einen Lidl und einen Mercadona. Damit ist das Überleben der nächsten Tage gesichert. Auf der Landstraße nach Tarifa erleben wir noch ein kleines Highlight spanischer Fahrkunst. Ein Spanier überholt uns zunächst ganz legal (zwei Spuren in unserer Richtung, also eine Überholspur, eine in der Gegenrichtung). Dann endet die mittlere Spur in unserer Richtung und wird zur Gegenrichtung. Doch der Spanier bleibt weiter auf dieser Spur, vielleicht einen Kilometer lang. Es nutzt nichts, dass Achim ihn mit der Lichthupe warnt. Auch ein anderer Spanier will ihm das Einscheren ermöglichen. Der Falschfahrer bleibt stur, auch als es um eine Kurve und über eine Kuppe geht. Was hat der für ein Glück, dass ihm in diesen Augenblicken keiner entgegen kommt. Schließlich biegt er ohne anzuhalten an einem eigentlich vorgeschriebenem Stopp links ab und fährt wieder legal weiter. Wir erreichen die Düne bei Tarifa und gesellen uns zu Anna und Emil. Das sonnige aber windarme Wetter hält sich leider nicht mehr lange, sondern nimmt an Bewölkung zu, so dass wir uns mal wieder einigeln.
Das sind nicht wir und auch nicht unsere Freunde!

Donnerstag, 13. Februar 2014

La Linea 70 km

Anna und Emil starten direkt nach Tarifa. Wir wollen uns noch ein paar Plätze entlang der Küste ansehen. Als erstes fahren wir San Pedro de Alcantara an. Der Platz an der Promenade ist leider nicht mehr möglich. Die Parkstreifen funktionieren nur noch für Pkw. Ein paar Womos stehen in einer Seitenstraße auf dem Standstreifen. Dort ist es ziemlich schräg und ohne Charme. Der nächste Platz liegt in Estepona an einem Einkaufszentrum. Das ginge für eine Nacht. Ein einziges Womo parkt in der Nähe. Dann fahren wir an das westliche Ende von Estepona zum Hafen. Dort wäre ein schöner Sandplatz, leider zur Zeit eine Schlammwüste, in die wir uns nicht hinein wagen. Der Parkplatz davor ist mit einem CP-Verbotsschild ausgestattet, also fraglich für eine Übernachtung. Dafür gäbe es hinter einem Gebäude Wasser, wie uns ein anderer Wohnmobilist erzählt. Der nächste Platz liegt in La Duquesa, besser lag dort. Jetzt ist dort ein Kinderspielplatz, also auch nichts. Die Sackgasse bei Sotogrande würde wohl noch funktionieren, ist aber wegen der Parallelstraße sehr laut. Die Polizei hat eine Umleitung dorthin eingerichtet. Der Platz gegenüber hat eine offene Schranke, wäre sehr schön, ist aber im Moment auch sehr schlammig. Ein Womo steht dort wohl schon seit längerem.
Schließlich landen wir in La Linea etwas außerhalb des Ortes auf einem großen Parkplatz. Dort stehen bereits zwei Engländer. Vielleicht taugt das für eine Nacht. Der Blick auf Gibraltar und die afrikanische Bergkette ist jedenfalls toll.
Außerdem finden wir in der Nähe auch einen Cache. Mankos: Etwas schräg, windig und vielleicht sehr einsam. Dafür aber abwechslungsreich. Spanier kommen und fahren wieder. Was oder besser wen sie suchen, bleibt der Fantasie überlassen – auch der schmutzigen. Auch ein Papa kommt mit seinem Sprössling und gibt ihm Fahrstunden. Auf einem leeren Parkplatz mag das ja angehen, aber auf diesem kommt dann doch ein mulmiges Gefühl auf. Hoffentlich kracht der nicht gegen unser Auto. Vor allem deshalb, weil der Knabe eigentlich nie dorthin schaut, wo das Auto hinfährt. Aber es geht gut. Dann kommt der nächste Spanier mit dem nächsten Sprössling, noch ein gutes Jahrzehnt jünger. Hier wird ein Kinderquad aus dem Kofferraum geholt und los geht es. Die gleichen Gefühle wie eben. Zwar ermahnt der Vater den Sohn immer wieder, langsamer zu fahren. Aber wie das so bei Kindern ist, hören tun sie dann doch eher selten. Auch diese Einlage geht gut. Dann am Abend als es dunkler wird, eröffnet sich uns eine herrliche Kulisse am Felsen von Gibraltar vorbei über das Meer auf den Höhenzug von Marokko. Je dunkler es wird desto deutlicher erscheint die Lichterkette. Man glaubt eben mal über den Rhein zu gucken.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Wieder einmal werden wir viel zu früh geweckt, diesmal von einer Kehrmaschine, die den Platz für den Markt säubert und mit diesem Lärm uns aus dem Schlaf reißt. Wir machen das Beste daraus und lesen bis die Heizung für annehmbare Temperaturen sorgt und wir aus dem warmen Bett kriechen können. Die Temperatur lesen wir von unserem Paneel ab, die Uhrzeit leider nicht. Hier wird irgendetwas wie 45:87 Uhr angezeigt. Die spinnt! Nach einiger Zeit funktioniert sie aber doch wieder. So nahe hatten wir es bisher noch nie zu einem Markt hier in Spanien.
Vielleicht sind wir auch deshalb so kauflustig: Wir erstehen zwei Geldbeutel als Ersatz für die letztes Jahr in Portugal gestohlenen, einen Gürtel für Achim, eine kleine Tasche und ein Halstuch für Karin; für uns beide einen Beutel Riesenorangen. Nochmal zum Gürtel: Einer kostet vier Euro, zwei sieben Euro. Da Anna auch einen möchte, sparen wir jeweils fünfzig Cent. Auch die beiden Geldbeutel bekommen wir für zusammen zwölf Euro. Wir sind zufrieden – und die Händler wahrscheinlich auch. Nach dem Markt überlegen wir, wo wir heute hinfahren wollen und beschließen, weil das Wetter so schön ist, dieses zu nutzen und noch einen Tag zu bleiben. Nachmittags kommt hier sogar der Bombona-Lkw vorbei. Emil und Achim machen einen Spaziergang zum recht schönen Strand und kaufen bei Lidl jeweils einen Rucksack. Karin war am Morgen schon dort gewesen und hat Achim einen solchen empfohlen. Die praktische Seite ist aber: Weil Emil zwei Wasserbembel kauft, brauchen wir natürlich ein Behältnis, um diese acht Kilo schweren Dinger zu transportieren.

Dienstag, 11. Februar 2014

La Cala de Mijas 150 km

Am Morgen fahren wir zu Lidl, um unsere Vorräte aufzufüllen. Dort treffen wir ein Paar aus ESW, mit denen wir ins Reden kommen. Sie hätten den Sturm in einem Flussbett im Cabo de Gata abgewettert und stünden jetzt in Caletta. Dort seien aber immer noch viele Pfützen. Sie wären auch auf der Ziegenwiese gewesen. Dort hätte die Polizei schon zweimal geräumt. Einmal auf dem privaten Teil bis zum Gebäude (Bruchbude) und einmal komplett. Da musste dann auch der Orgelmann weg. Wir fahren über Nerja (Entsorgung an der Tankstelle) nach Torremolinos. Zwar stehen dort zwei französische Womos. Aber überall sehen wir Verbotsschilder und auch einige Fahrzeuge der Policia Local. Der Platz direkt am Strand ist mit einer Höhenbeschränkung für uns gar nicht zugänglich. Daher machen wir einen Abstecher zu Decathlon, wo Karin und Achim Schuhe kaufen. Dann fahren wir nach Fuengirola, wo es vier Stellplätze geben soll. Wir entscheiden uns für den Paseo Maritima. Leider ist hier kein Plätzchen mehr frei. Dann wollen wir den Platz an der A7 anfahren, verpassen aber die sehr schlecht ausgeschilderte Ausfahrt und müssen einen Umweg von über zwölf Kilometern in Kauf nehmen. Als wir auf halbem Weg in La Cala de Mijas ankommen, sehen wir einen Parkplatz mit vielen Womos und entschließen uns spontan, hier zu bleiben. Bei der Einfahrt auf den Parkplatz begegnen uns Anna und Emil, was – natürlich – in Freude und Palaver mündet. Anna und Emil wollten Richtung Algeciras fahren, weil sie Probleme mit ihrem Internetstick haben und sich dort in einem speziellen Laden Hilfe erhoffen. Nun hoffen sie auf unsere Hilfe und werden nicht enttäuscht. Wir können das Problem lösen. Also richten wir uns hier für die Nacht ein. Etwas anderes bleibt uns auch nicht übrig. Es fängt an zu regnen. Dann macht weiterfahren sowieso keinen Spaß. Etwas gespannt sind wir, ob auf diesem Platz morgen ein Markt stattfindet. Laut MW soll dass so sein. Wir werden sehen und vielleicht auch hören.

Montag, 10. Februar 2014

Achim umrundet unser Womo und stellt erleichtert keine sichtbaren Schäden fest. Der Wind hat sich auch etwas gelegt und der Regen hat ganz aufgehört.
Wir spazieren am Strand entlang zum eigentlichen SP, wo aber keinerlei Womos stehen. Im Dia kaufen wir Lebensmittel und gehen zurück zum Womo. Dort sind Bauarbeiten gegenüber im Gange. Deshalb beschließen wir, einen kleinen Ortswechsel durchzuführen. An einer Brücke trinken wir Kaffee. Hinter uns gesellt sich AZ zu uns, den wir aus Calnegre kennen. Dann suchen und finden wir zwei Caches, setzen wieder wegen des Windes auf unseren alten Platz und ignorieren den Baulärm. Wird hoffentlich gegen Abend aufhören.

Sonntag, 9. Februar 2014

Salobrena 90 km

Nach dem Aufwachen beraten wir, was wir heute tun wollen. Da der Himmel nur dunkle Wolken zeigt und der Wind tagsüber schwach sein soll, wollen wir den Tag nutzen, um weiter zu fahren. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und starten bei leichtem Nieselregen in Richtung El Ejido. Zunächst halten wir an einer Tankstelle und waschen Sand und Salz von unserem Womo. Der Wind ist aber immerhin so stark, dass wir uns dabei auch gleich mit abspülen. Wir füllen unsere Wasservorräte, legen uns trocken und fahren zur nächsten Tankstelle, um unsere Gastankflasche zu füllen. Obwohl die Anzeige darüber hinweg täuscht, passen elf Liter hinein. (Später stellen wir anhand unserer Aufzeichnungen und der von der Anzeige gemachten Bilder fest: Die vier Bereiche auf der Skala bedeuten in etwa: unter einem Strich zehn Liter, unter zwei Strichen fünfzehn Liter und unter drei Strichen zwanzig Liter.) In Salobrena wollen wir eigentlich auf einen großen MW-Platz. Unterwegs wundern wir uns über viele Womos, die uns entgegen kommen. Ob da ein Zusammenhang besteht? Als wir ankommen, müssen wir diese Frage bejahen. Der Platz ist zwar anscheinend nicht von der Polizei geräumt worden. Aber der Regen weicht den Boden dermaßen auf, dass doch die Gefahr besteht, stecken zu bleiben. Nur noch ein einziges Womo hält die Stellung. Wie lange noch, wissen wir nicht. Wir verziehen uns lieber in die Urbanisation parallel zum Strand, aber noch durch einige Häuser davon getrennt. Hier stehen schon viele andere Womos, deren Besatzungen wohl die gleiche Idee haben. Zwar überlegen wir immer mal wieder, uns kurz die Füße zu vertreten. Aber der Regen hält uns dann doch davon ab. Also bleibt wieder nur einigeln. Abends wollen wir fernsehen. Die Nachrichten – wegen Olympia verspätet – können wir gerade noch sehen. Aber dann macht der starke Regen den Empfang zur Glückssache. Wir verzichten lieber. Ein Krimi ohne Ende wäre zu befürchten. Zunächst schlafen wir auch ganz gut ein. Aber kurz nach Mitternacht weckt uns der zunehmende Wind. Dieser böt auf mit etwa fünfzig Knoten. Da wackelt sogar unsere Dachgalerie mit der Heckleiter, obwohl vor uns ein großer RMB noch etwas Schutz gibt. Wir hören das Klappern von vielen Dingen, unter anderem wahrscheinlich Fensterläden und hoffen, dass nichts auf uns fällt. Es ist ähnlich wie bei Asterix. Der fürchtet sich auch, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Dazu kommen starke Pfeifgeräusche. Normalerweise pfeift der Wind nur, wenn er durch einen Hohlraum oder im Segelhafen an den Wanten entlang weht. Bei dieser Stärke aber reicht jeder Gegenstand, den er streift. Es ist als ob ein riesiges Orchester ein fast harmonisches Pfeifkonzert gibt. Karin schläft meistens. Achim kann es nicht wirklich. Erst gegen halb vier Uhr übermannt ihn ein unruhiger Schlaf.

Samstag, 8. Februar 2014

Anna und Emil verabschieden sich von uns. Sie wollen dem Wind entfliehen und ihr Haus in La Herradura besuchen, um dort nach dem Rechten und ihre alten Nachbarn wieder zu sehen. Wir lassen unsere Fahrräder in der Garage und uns vom Wind etwa zwei Kilometer zu „unserer“ Bar treiben. Dort essen wir Hähnchen auf Curry (Karin) und Kebab (Achim). Beides kommt mit Kartoffelstückchen, einer ganzen Paprika und Brot. Wir werden pappsatt und schließen mit einem Espresso ab. Während des Essens können wir Kiter auf dem Meer bei Windstärke sieben bis acht beobachten. Dann kämpfen wir uns nun leider gegen den Wind zurück. Unser Platz hat sich inzwischen ganz gut geleert. Die Wetteransage ist auch nicht gerade berauschend: viel Wind und Regen. Anna und Emil sind bereits in Salobrena untergekommen. Wir beschließen, morgen auch in diese Richtung zu fahren, da morgen Wind und Regen zumindest tagsüber erträglich sein sollen. Dann heißt es wieder einmal einigeln und wegen des Sturmes auf Fernsehen zu verzichten, da wir unsere Antenne nicht gefährden wollen.

Freitag, 7. Februar 2014

Heute Morgen geht es Emil sehr schlecht. Wir vermuten einen Sonnenstich und verordnen ihm Bettruhe und Sonnenabstinenz, während wir anderen genau diese Sonne genießen. Gegen Abend geht es ihm dann auch wieder besser. Dafür fängt Karin an, sich die Mahlzeiten noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Ihr Grund könnte allerdings ihre Migräne sein. Spät abends gesellen sich noch drei spanische Fahrzeuge in unsere Nähe und parken uns zu. Wenn das so bleibt, müssen wir morgen wohl etwas unternehmen. Aber schon in der Nacht fährt ein Auto wieder weg und wir haben unseren Fluchtweg zurück.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Der Wind hat nachgelassen. Also nutzen wir die Zeit, um mit den Fahrrädern nach Balerma zu fahren. Dort soll ein neuer CP mit SP aufmachen. Anna und Emil schließen sich uns an. Der Platz ist leicht zu finden. Er liegt direkt an der Straße, ist aber bei weitem noch nicht fertig. Der Eigentümer ist auf dem Platz und gibt uns bereitwillig Auskunft. Er plant seinen Platz mit dem Namen Mar Azul sehr modern mit einem anspruchsvollem Preisniveau, dass zwischen dem CP Don Cactus und dem SP in Almerimar liegen soll. Genauer lässt er sich noch nicht festlegen. Wir durchqueren noch Balerma. Ein Ort mit etwas schmutzigen Teilen und aber auch mit sauberen modernen Teilen. An der Promenade nehmen wir an einer Fußdusche Wasser auf und füllen es in unsere mitgebrachten Bembel. Dann fahren wir zurück zum Womo, wo wir die Sonne bei Kaffee genießen und um sechzehn Uhr anfangen, unsere Garnelen zuzubereiten und zu vertilgen. Diesmal machen wir das rechtzeitig bevor es kalt wird. Wir setzen uns noch ein Stündchen bei uns im Womo zusammen, bis wir entscheiden, dass der Alkoholpegel ausreichend ist.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Karin und Achim kommen auf die tolle Idee, zu Fuß den Müll wegzubringen. Zum Fahrradfahren ist der Wind zu stark. So gut ist die Idee aber nicht. Unterwegs werden die beiden schön Sand gestrahlt, obwohl es nur vielleicht dreihundert Meter auf der Straße sind. Der Rückweg führt die beiden am Ufer im Schutze des Schilfs entlang. Zwar herrscht hier weniger Wind und Staub, aber der Weg ist sehr mühsam. Anschließend wird sich im Womo eingeigelt.

Dienstag, 4. Februar 2014

Der Wind hat heute morgen nachgelassen. Die Temperatur schwankt je nachdem, ob die Sonne hinter den Wolken vorkommt oder nicht. Achim gönnt sich noch schnell ein Stück Kuchen von der „Kuchenfrau“. Wir radeln nach Almerimar zum Einkaufen. Als erstes kaufen wir eine neue Fernsehzeitung – äußerst wichtig! Dann durchsuchen wir einen Chinaladen nach einem neuen Fußabstreifer für unseren Womoeingang – leider vergeblich. Im Mercadona werden wir wie fast immer fündig. Fisch und sonstiges gibt es fast immer in diesem Einkaufsparadies. Heute ist auch nicht viel los. Sogar die Fischverkäuferin interessiert sich für unsere Herkunft. Wahrscheinlich weil wir unsere Bestellung auf spanisch radebrechen. An der Kasse vor uns treffen wir auf die Kuchenfrau, die einige Päckchen Butter für ihre nächsten Kuchen auf das Band gelegt hat. Wir scherzen mit ihr, wie gut ihr Kuchen sei, und die Kassiererin macht mit. Dann radeln wir zurück. Natürlich hat der Wind inzwischen gut zugenommen, so dass wir wieder ganz schön gegen an zu kämpfen haben. Auf halbem Weg machen wir an einer Wasserentnahmestelle halt und füllen unsere mitgebrachten Wasserbembel auf. So kommen wir wieder auf einen fast vollen Wassertank. Da das Wetter morgen schlechter sein soll, fährt Achim noch eben die Toilettenkassette entleeren. Auf dem Rückweg trifft er auf eine Menschenansammlung, die sehr gebannt auf das Meer schaut. Emil erklärt Achim, dass dort weit draußen der Armin aus Fehmarn und ein Pit aus Holland schon einige Zeit im Wasser liegen. Da keine anderen Surfer draußen sind, versuchen alle mit Ferngläsern zu ergründen, ob die beiden vielleicht Hilfe brauchen. Achim holt ebenfalls sein Fernglas und schließt sich der Überwachung an. Wir erkennen, wie Armin zunächst auf seinem Surfbrett sitzt, aber kein Hilfezeichen gibt, dann aber mit seinem Surfmaterial in Richtung Pit vielleicht fünfzig Meter gegen den Wind schwimmt. Später erfahren wir, dass sich bei Pit bei einer Halse das Rigg vom Brett getrennt hat. Das Rigg ist wohl untergegangen und das Brett abgetrieben worden. Armin ist dann tatsächlich mit seinem Material und dem abgetriebenem Brett von Pit zu ihm hingeschwommen. Dann konnte Pit sich mit seinem Brett langsam in Richtung Bucht treiben lassen, während Armin in die Bucht gesurft ist. Emil und Achim laufen Armin entgegen, um ihm beim Transport seines Materials zu helfen. Inzwischen surft Mike hinaus, um Pit zu helfen. Der wurde aber inzwischen von einem Kiter entdeckt und mithilfe der Safety Leash an Land gezogen. Mit zwei Wohnmobilen wird der Gestrandete und sein Material zurück transportiert. Mike surft allein wieder zurück. Ein aufregender Abend neigt sich dem Ende zu. Allerdings nimmt der Wind wieder zu. Es herrscht Sturmwarnung. Mike und Karin gesellen sich mit ihrem Womo zu uns. Zuerst wollen sie sich in unsere Einfahrt stellen. Achim möchte sich aber grundsätzlich immer einen Fluchtweg freihalten und lotst die Beiden neben uns. Dann werden wir in einen unruhigen wackeligen Schlaf geschaukelt.

Montag, 3. Februar 2014

Die Nacht war kalt und so auch der Morgen. Diesmal stellt sogar Achim ohne extra Aufforderung die Heizung an. Nach dem Frühstück wollen wir Besorgungen machen. Deshalb reservieren wir „unseren“ Platz mit den Fahrrädern. Dann fahren wir eine neue Route erkundend nach El Ejido. Die Route ist wohl etwas kürzer aber auch erheblich steiler. Ob wir sie künftig bevorzugen werden, wissen wir noch nicht. Zunächst tauschen wir bei der Repsol-Tankstelle unsere Gasflasche. Dabei entdecken wir eine Autogassäule. Leider bekommen wir vorerst noch kein Gas für unsere Tankflasche. Wir verstehen nicht richtig, ob diese Säule kaputt ist, oder ob noch keine Konzession vorliegt. Vielleicht werden wir es in ein paar Tagen besser wissen. Bei Lidl ist es schon auf dem Parkplatz richtig voll. Dank einiger großzügiger Parker haben wir Schwierigkeiten, überhaupt noch einen Platz zu finden. Aber es klappt gerade noch. Nach dem Einkauf fahren wir zurück zu oben erwähnten „unseren“ Platz. Hier stellt Achim sich beim Rangieren ziemlich dämlich an. Er schubst sogar unsere Fahrräder um und bringt Karin in Bedrängnis. Insgesamt schafft er es heute nicht, das Womo ordentlich waagerecht auszurichten. Am Nachmittag kommen die Celler zu Besuch. Wir quatschen eine Zeitlang, bis es dann doch wieder recht kühl wird und sie wieder den Heimweg zu ihrem Womo antreten. Dann verziehen auch wir uns schnell in das warme Womo. Vielleicht nimmt der Wind bis morgen ab. Dann könnte es wieder etwas wärmer werden.

Sonntag, 2. Februar 2014

Wir schlafen mal wieder richtig aus. Nach dem Frühstück ist erst wieder ein bisschen Sonne angesagt. Dann satteln wir unsere Fahrräder und fahren nach Almerimar, um dort Essen zu gehen. Wir entscheiden uns für „Mario's“ am Hafen. Dort finden wir einen schönen fast zu sonnigen Platz. Kaum dass wir sitzen, nötigt uns die Bedienung eine rasche Entscheidung der Getränke ab. Zu den Getränken gehört auch immer ein Tapa, also ein kleines Häppchen als Imbiss zum Preis von jeweils 2,20 €. Nur Karins Wasser wird nicht als Getränk akzeptiert. Warum das so ist, werden wir wohl nie genau ergründen können. Einzige vorstellbare Erklärung wäre, dass Wasser teurer als alles andere ist. Unwahrscheinlich. Jedenfalls bestellt Karin zusätzlich ein Alster und bekommt nun auch ein Tapa. Die Tapas sind gut. Aber satt wird man davon nicht. Also bestellen wir für jeden ein weiteres Tapa für jeweils 1,60 €. So steht es jedenfalls auf der Karte. Die Bedienung will uns wieder ein Getränk mit Tapa einreden. Aber wir wollen nur das zusätzliche Tapa, sonst würde bald die Blase platzen. Sie weist uns darauf hin, dass die Tapa ohne Getränk aber länger dauern würden. Unlogisch, oder? Vielleicht liegt es an Verständigungsproblemen, obwohl Anna ganz gut Spanisch kann und wir uns zur Sicherheit noch mal auf englisch vergewissern. Jedenfalls bekommen wir drei Tapas, so dass Emil leer ausgeht. Irgendwie reden wir wohl aneinander vorbei. Also zahlen wir und machen uns auf den Heimweg. Zwei Kilometer vor unseren Womos machen wir noch einen Halt an „unserer“ Strandbar, wo wir noch einen Kaffee trinken und kurz das WLAN nutzen wollen. Wir finden zu unserer Überraschung eine annehmbar sortierte Speisekarte und planen um: Nochmal Tapa und Kaltgetränke. Auf diese Weise kommen Karin und Achim zu ihren heiß ersehnten Sardinen. Wir runden noch mit Kaffeegetränken ab und bestimmen diese Bar zu unserem Stammlokal. Am Womo angekommen entdecken wir die Womos von Evi und Armin aus Fehmarn sowie von Karin und Mike, einem Surf-und Kitelehrerpaar aus Lübeck. Begrüßung und kleines Palaver.

Samstag, 1. Februar 2014

Wieder einmal Einkaufstour zu Mercadona. Wir hören, dass Salobrena (unsere nächste geplante Station) geräumt wurde. Außerdem wurde unsere Wasserentnahme abgestellt. Gut, dass wir gestern noch unseren Tank aufgefüllt haben. Ansonsten verplempern wir den heutigen Tag mit Nichtstun, anderen Surfern zuzugucken und für unser leibliches Wohl zu sorgen.