Endlich
zeigt sich die Sonne wieder. Nur die Temperaturen sind noch im
Keller. Also Heizung an und die Abdeckung von der Windschutzscheibe
nehmen, damit die Sonne ihre Kraft frei entfalten kann. Gleich nach
dem Frühstück geben wir unserem Bewegungsdrang nach. Wir radeln
runter zum Meer. Das geht ganz gut. Es sind etwa vier Kilometer
bergab. An die Rücktour wollen wir jetzt lieber nicht denken. Kurz
vor dem Ort Puntas de Calnegre sehen wir einen kleinen spanischen
Womostellplatz, der augenscheinlich in Auflösung begriffen ist. Es
stehen gerade mal zwei Womos dort und alle Schilder mit Womozeichen
und Übernachtungsgebühren sind entfernt. Leider ist auch kein
Betreuer da, den wir fragen könnten. Vielleicht ein anderes Mal. Am
Meer entlang geht es weiter an einem relativ neuen Stellplatz vorbei.
Dieser dagegen ist sehr gut besucht und ordentlich ausgeschildert.
Wahrscheinlich können sich zwei Plätze so nah beeinander nicht
halten. Wir fahren noch ein Stückchen weiter. Am Wegesrand sehen wir
eine fast schon fertige neue Chiringuito.
Hier tut sich was. Das
kommt bestimmt auch diesem neuen Stellplatz zugute. Unser erstes Ziel
liegt am Ende der Bucht. Dort haben wir vor einiger Zeit vergeblich
einen Cache gesucht. Diesmal sind wir schlauer oder haben einfach nur
mehr Glück. Gefunden! Dann strampeln wir den Berg hinauf. Das ist
eine ganz schöne Arbeit. Wenigstens haben wir keinen Gegenwind. Oben
angekommen fahren wir in die "Schlangenbucht", wo wir
natürlich keine Schlangen sondern zwei Caches loggen. Dann radeln
wir zur sogenannten "Ziegenwiese", wo wieder viele Womos
wild stehen. Auch dort finden wir einen Cache und machen uns
glücklich auf den Rückweg. Das geht auch ganz fix bis zum Ort
Puntas de Calnegre. Aber dann geht es wieder vier Kilometer stetig
bergauf. Da haben wir uns wirklich mal wieder unseren Kaffee
verdient.
