Samstag, 16. Januar 2016

Ramonete 3. Tag

Endlich zeigt sich die Sonne wieder. Nur die Temperaturen sind noch im Keller. Also Heizung an und die Abdeckung von der Windschutzscheibe nehmen, damit die Sonne ihre Kraft frei entfalten kann. Gleich nach dem Frühstück geben wir unserem Bewegungsdrang nach. Wir radeln runter zum Meer. Das geht ganz gut. Es sind etwa vier Kilometer bergab. An die Rücktour wollen wir jetzt lieber nicht denken. Kurz vor dem Ort Puntas de Calnegre sehen wir einen kleinen spanischen Womostellplatz, der augenscheinlich in Auflösung begriffen ist. Es stehen gerade mal zwei Womos dort und alle Schilder mit Womozeichen und Übernachtungsgebühren sind entfernt. Leider ist auch kein Betreuer da, den wir fragen könnten. Vielleicht ein anderes Mal. Am Meer entlang geht es weiter an einem relativ neuen Stellplatz vorbei. Dieser dagegen ist sehr gut besucht und ordentlich ausgeschildert. Wahrscheinlich können sich zwei Plätze so nah beeinander nicht halten. Wir fahren noch ein Stückchen weiter. Am Wegesrand sehen wir eine fast schon fertige neue Chiringuito.

 Hier tut sich was. Das kommt bestimmt auch diesem neuen Stellplatz zugute. Unser erstes Ziel liegt am Ende der Bucht. Dort haben wir vor einiger Zeit vergeblich einen Cache gesucht. Diesmal sind wir schlauer oder haben einfach nur mehr Glück. Gefunden! Dann strampeln wir den Berg hinauf. Das ist eine ganz schöne Arbeit. Wenigstens haben wir keinen Gegenwind. Oben angekommen fahren wir in die "Schlangenbucht", wo wir natürlich keine Schlangen sondern zwei Caches loggen. Dann radeln wir zur sogenannten "Ziegenwiese", wo wieder viele Womos wild stehen. Auch dort finden wir einen Cache und machen uns glücklich auf den Rückweg. Das geht auch ganz fix bis zum Ort Puntas de Calnegre. Aber dann geht es wieder vier Kilometer stetig bergauf. Da haben wir uns wirklich mal wieder unseren Kaffee verdient.