Beim
Frühstück kommen wir auf die Idee, es mal wieder mit Cachen zu
versuchen. Während unserer Norwegentour hatten wir so häufig
schlechtes Internet, dass wir uns die Mühe sparten, Caches
herunterzuladen. Vorplanung war auch nicht möglich, da wir unsere
Route nach Lust und Laune festlegten. Leider funktioniert das
Herunterladen auch hier nicht. Achim hat aber einen Hinweis auf ein
Update. Da unser Internetkontingent sowieso bald ausläuft, lädt
Achim das Update herunter und – siehe da – die Caches lassen sich
auch wieder herunterladen. Zwei in der Nähe unseres SP wählen wir
aus. Der erste ist gar nicht so einfach, aber genial. An einem
Stromverteiler hat jemand ein Entlüftungsgitter so angebracht, dass
man glaubt, es gehöre zum Kasten. In Wirklichkeit verbirgt sich der
Cache aber dahinter. Der zweite Cache wird zur Enttäuschung. Die
Koordinaten schicken uns an einer Schleuse mitten ins Wasser. Das
hilft uns nicht wirklich. Wir lesen die Kommentare. Dort steht, dass
die Koordinaten ungenau sind. Der Schleusenwärter könne helfen.
Leider ist der nicht anwesend. Nach einiger Zeit ziemlich sinnlosem
Suchen geben wir auf. Allerdings hat die Sucherei doch noch etwas
Gutes. Karin findet neben der Schleuse auf einer Hinweistafel eine
Information auf einen Badeplatz in der Nähe. Dort fahren wir hin und
haben Glück. Die Zufahrt ist auch für unser Womo machbar. Wir
finden sogar ein schattiges Plätzchen für unser Womo.
Dann stürzen
wir uns in Sichtweite des Womos in die Fluten; mit anschließendem
Rösten. Gegen Abend füllt sich dieser „Geheim“ (?) - Platz
zusehends. Dann packen wir zusammen. Unsere Befürchtung, es könnten
uns ein paar Pkws zugeparkt haben, bewahrheitet sich nicht. Nette
Schweden. Nun wollen wir aber auch nicht mehr weiter. Wir fahren die
etwa sieben Kilometer wieder zurück zu unserem gestrigen SP.