Achim hört den Bäcker auf den Stellplatz fahren und will ein paar
Brötchen holen. Da sieht er ein Baguette im Regal, kriegt große
Augen und entscheidet sich um. Leider falsch. Obwohl wir nur ein paar
Kilometer von Frankreich entfernt sind, ist dieses Baguette nicht mit
dem Original zu vergleichen: Bröselig, hart und ohne wirklichen
Geschmack. Schade! Wesentlich einfacher gerät unser Aufbruch bei der
Entsorgung. Wir müssen nicht einmal genau über den Abwasserschacht
rangieren. Der Betreiber des Stellplatzes hat ein selbstgebasteltes,
transportables Auffanggerüst zur Verfügung gestellt. So geht alles
viel einfacher.
Schwieriger ist die Frage, wo wir überhaupt hinwollen. Unsere Überlegung richtet sich nach den Sonnenkriterien: Morgensonne, Mittagssonne und Abendsonne. Das Kriterium Mitternachtssonne lassen wir in unseren Breitengraden mal außer Acht. Wir entscheiden uns für Minheim, gerade mal gut 25 km entfernt. Dort machen wir wieder eine kleine Cachetour. Wir wollen nur im Moseltal radeln und nicht hinauf auf die Weinberge klettern.
Das erscheint uns doch etwas zu anstrengend.
Der Radweg ist leider
nicht so prickelnd – soweit er überhaupt existiert. Es geht
teilweise an einer Autostraße entlang, was uns nicht sehr angenehm
ist. Dafür sehen wir aber ein paar hübsche Ecken und Dinge wie eine
historische, römische Kelter
und mitten im Wald eine uralte Wasserstelle.
Eine Brücke über die Mosel stellt uns dann wieder vor Probleme: Keine Ausschilderung, wie wir dort überhaupt hinauf kommen. Wir lösen dieses Problem mit etwas mutiger Kreativität. Und dann eine Baustelle, die die Brücke mittels Ampel zur Einbahnstraße macht. Da müssen wir Gas geben, sonst würden uns die eiligen Autofahrer rüberdrücken. Zurück am Stellplatz kommt auch schon der Kassierer. Achim fragt ihn, wieviel Wasser denn für ein Euro aus dem Hahn kommt. An der Versorgungssäule steht nur, dass er X Minuten Wasser bietet, aber nicht wieviel. Die Antwort überrascht nicht wirklich. Es seien etwa einhundert Liter, aber da der Wasserdruck und damit die Menge schwanken können, dürfe der Betreiber die Menge nicht angeben. Tolle Vorgabe des Amtsschimmels!
Schwieriger ist die Frage, wo wir überhaupt hinwollen. Unsere Überlegung richtet sich nach den Sonnenkriterien: Morgensonne, Mittagssonne und Abendsonne. Das Kriterium Mitternachtssonne lassen wir in unseren Breitengraden mal außer Acht. Wir entscheiden uns für Minheim, gerade mal gut 25 km entfernt. Dort machen wir wieder eine kleine Cachetour. Wir wollen nur im Moseltal radeln und nicht hinauf auf die Weinberge klettern.
| Die "Pille" gegen Insekten |
| Rasenmähen am Steilhang |
und mitten im Wald eine uralte Wasserstelle.
Eine Brücke über die Mosel stellt uns dann wieder vor Probleme: Keine Ausschilderung, wie wir dort überhaupt hinauf kommen. Wir lösen dieses Problem mit etwas mutiger Kreativität. Und dann eine Baustelle, die die Brücke mittels Ampel zur Einbahnstraße macht. Da müssen wir Gas geben, sonst würden uns die eiligen Autofahrer rüberdrücken. Zurück am Stellplatz kommt auch schon der Kassierer. Achim fragt ihn, wieviel Wasser denn für ein Euro aus dem Hahn kommt. An der Versorgungssäule steht nur, dass er X Minuten Wasser bietet, aber nicht wieviel. Die Antwort überrascht nicht wirklich. Es seien etwa einhundert Liter, aber da der Wasserdruck und damit die Menge schwanken können, dürfe der Betreiber die Menge nicht angeben. Tolle Vorgabe des Amtsschimmels!

