Sonntag, 24. Juli 2016

Curracloe 2. Tag

Am Morgen werden wir Zeuge, dass es auch bei Pferden erhebliche Standesunterschiede gibt. Neben uns hält ein Luxusliner von der Größe eines Reisebusses. 

Im Heck stehen tatsächlich zwei Pferde. Der mittlere Teil bleibt uns verborgen. Wir spekulieren: Es könnte der Wohnteil des Reiterpaares sein. Es könnte aber auch eine Verwöhnoase für die Pferde verbergen. Wir wissen es nicht. Aber hinter diesem Gefährt steht ein „normaler“ Pferdeanhänger. Da passen auch zwei in etwa gleich große Pferde rein. Ob die Minderwertigkeitskomplexe haben? Auch das wissen wir nicht. Am Nachmittag will Achim wieder ein bisschen Luft schnappen und geht zum Strand. Er möchte noch unbedingt ein Bild dieses Strandes machen. Aber dazu muss nicht unbedingt wieder das gleiche Spektakel losgehen wie gestern. Achim erklimmt deshalb nicht die Düne, damit er nicht so auf dem Präsentierteller steht. Trotzdem lugt er kurz um beide Ecken, ob das Paar von gestern nicht zufällig wieder anwesend ist. Dann bleibt er im Dünendurchgang. So ist er auch nur von wenigen Menschen zu sehen. 

Allerdings leidet nun der Bildausschnitt erheblich. Zumal Achim sich einen sehr menschenarmen Bereich aussucht, was in der Hauptsaison auch nicht ganz einfach ist. Aber ganz ohne Kinder auf dem Bild geht es wohl doch nicht – wenn man ganz genau hinschaut. Dies wäre sicher nur in einer rabenschwarzen Nacht möglich – also ein Schwarzschwarz-Bild. Darunter leiden dann aber gewöhnlich die Farben etwas.