Am
Morgen werden wir Zeuge, dass es auch bei Pferden erhebliche
Standesunterschiede gibt. Neben uns hält ein Luxusliner von der
Größe eines Reisebusses.
Im Heck stehen tatsächlich zwei Pferde.
Der mittlere Teil bleibt uns verborgen. Wir spekulieren: Es könnte
der Wohnteil des Reiterpaares sein. Es könnte aber auch eine
Verwöhnoase für die Pferde verbergen. Wir wissen es nicht. Aber
hinter diesem Gefährt steht ein „normaler“ Pferdeanhänger. Da
passen auch zwei in etwa gleich große Pferde rein. Ob die
Minderwertigkeitskomplexe haben? Auch das wissen wir nicht. Am
Nachmittag will Achim wieder ein bisschen Luft schnappen und geht zum
Strand. Er möchte noch unbedingt ein Bild dieses Strandes machen.
Aber dazu muss nicht unbedingt wieder das gleiche Spektakel losgehen
wie gestern. Achim erklimmt deshalb nicht die Düne, damit er nicht
so auf dem Präsentierteller steht. Trotzdem lugt er kurz um beide
Ecken, ob das Paar von gestern nicht zufällig wieder anwesend ist.
Dann bleibt er im Dünendurchgang. So ist er auch nur von wenigen
Menschen zu sehen.
Allerdings leidet nun der Bildausschnitt
erheblich. Zumal Achim sich einen sehr menschenarmen Bereich
aussucht, was in der Hauptsaison auch nicht ganz einfach ist. Aber
ganz ohne Kinder auf dem Bild geht es wohl doch nicht – wenn man
ganz genau hinschaut. Dies wäre sicher nur in einer rabenschwarzen
Nacht möglich – also ein Schwarzschwarz-Bild. Darunter leiden dann
aber gewöhnlich die Farben etwas.
