In
der Nacht nimmt der Wind allmählich zu. Achim steht irgendwann nach
Mitternacht auf, zieht sich an, schnappt sich die Taschenlampe und
verlässt das Womo, um die Stützen am Womo einzufahren. Ob das
sinnvoll oder -los ist, kann
sicherlich unterschiedlich beurteilt werden. Aber so kann das Womo
wenigstens mit dem Wind schwanken, ohne das vielleicht noch etwas
verbogen wird. Und das tut es auch je mehr der Morgen graut. Der Wind
wird stärker und stärker und hält den ganzen Tag lang an. Vor
allem die Böen sind unangenehm. Aber wir überstehen alles ganz gut.
Es wird mal wieder der berühmte Höhlentag im Womo. Hin und wieder
verlassen wir unser Womo, um die unentwegten Kiter zu beobachten, die
auch bei diesem Sturm ihre Kunststücke auf dem Wasser vollführen.
Das ist einfach eine andere Liga und hat mit unserem „Easy Flutsch“
nichts gemein. Leider prasseln mit dem Starkwind auch ein paar
heftige Regenschauer auf uns nieder. Am Abend merken wir das sogar
beim Fernsehen, denn ein
paar Aussetzer stören den Satellitenempfang. Wir verzichten auf
HD-Qualität oder schalten auf die österreichischen Empfangskanäle
um. Dann halten sich die Aussetzer in Grenzen. Nur gegen das
ausgefallene WLAN können wir nichts unternehmen.