Sonntag, 9. März 2014

Lagos 20 km

Wir wollen auf die VE. Doch leider sind beide Stellen besetzt, und die brauchen auch länger. Zwar sind wir nicht auf der Flucht, aber unsere Geduld ist trotzdem begrenzt. Wir stellen uns davor und ver- und entsorgen ambulant, und das viel schneller als die beiden Blockierer. Wir sind fertig, während die beiden immer noch rummachen. Dann fahren wir nach Lagos auf den offiziellen SP im Norden des Ortes.
Nichts Besonderes. Er liegt an einem Stadion, Schottersand, dafür gastiert nebenan ein Zirkus. Das kann heute Abend etwas lauter werden. Wir nehmen unsere Fahrräder, um in den Ort zu radeln.
Die erste Brücke ist leider gesperrt, sogar für Fußgänger. Dafür finden wir den ersten Cache recht schnell. Dann nehmen wir eine Brücke, die in unserer Karte nicht eingezeichnet ist, schließen unsere Fahrräder an ein Verkehrsschild und marschieren Richtung Altstadt. Nebenbei nehmen wir den zweiten Cache mit. Sehr originell im Innenhof eines Wissenschaftszentrums hinter einer Drehscheibe versteckt. Unser Weg führt uns wieder hinaus an die recht imposanten Stadtmauern, die noch sehr gut erhalten sind.
Man kann hier durch fast unendlich viele kleine Gassen laufen – und sich verlaufen. Trotzdem fahren hier Autos durch die engsten Gassen,
allerdings fast nur Kleinwagen. Größere hätten wohl keine Chance.
Nachdem wir genug von den Mauern haben, wenden wir uns einer Art Fußgängerzone zu. Eine Art deswegen, weil hier trotzdem immer mal ein Auto fährt.
Wir wollen etwas essen, können uns aber nur schwer entscheiden. Schließlich wählen wir dann doch das Restaurant, an dem wir schon drei Mal vorbei gelaufen sind.
Unser Menü ist jeweils ein gemischter Fischteller mit Wein und Kaffee für je acht Euro. Das Hors d'Oevre wird wie hier üblich extra berechnet. Trotzdem finden wir es gut und günstig. Schließlich radeln wir zum dritten Cache. Jetzt haben wir Schwierigkeiten. Das Navi scheint ungenau. Wir sind in einer Straße, eingegrenzt von einem Bauzaun und einer Mauer und sonst nichts. Da ruft uns ein Anwohner etwas zu. Wir verstehen ihn zwar nicht wirklich, deuten aber seine Zeichensprache. Achim klettert auf die Mauer und kommt so an ein Fenster im Innenhof, in dessen Rahmen der Cache versteckt ist. Zum Glück fällt Achim nicht in den Innenhof. Dort liegt ziemlich viel Zeugs herum. Wir bedanken uns bei dem freundlichen Menschen (Muggel) und kehren zurück zum Womo. Dort wird der Zirkus so langsam zum Leben erweckt.