Schön war es in
Silves. Aber wir wollen weiter. Unser nächstes Ziel ist Alvor. Da es
nur ein paar Kilometer sind, kommen wir auch recht schnell dort hin.
Doch als wir am Stellplatz ankommen, parken wir lieber erst mal vor
dem Stellplatz. Im Vorbeifahren haben wir gesehen, dass der Regen der
vergangenen Tage doch ziemlich tiefe Spuren auf dem Lehmboden
hinterlassen hat. Also Ortsbegehung. Wir bewerten den Platz nicht
gerade als optimal, finden aber doch eine Stelle, wo wir unsere
beiden Womos recht gut parken können.
Während Anja und Karin an der
vorgesehenen Stelle verbleiben, holen Erwin und Achim die Womos. An
der Einfahrt will der Parkwächter Achim mit einem Pfiff stoppen.
Doch darauf hört Achim schon lange nicht mehr und „übersieht“
den wild gestikulierenden Mann. Erwin fährt hinter Achim auf den
Platz und ist höflicher. Er hält an, zeigt aber auf unsere
wartenden Frauen, worauf er genauso weiter fahren darf. Na also, geht
doch. Kaum haben wir geparkt, ist der Parkwächter auch schon bei uns
und begrüßt uns überfreundlich. Woher dieser Gemütswandel kommt
wissen wir nicht. Vielleicht hat er uns erkannt. Schließlich sind
wir nun zum dritten Mal hier. Egal, unsere Parkgebühr will er aber
trotzdem. Danach spendieren Anja und Erwin leckeren Kuchen mit Kokos.
Dann heißt es, den Strand mit Lagune als Kiterevier erkunden. Zuerst
zieht Erwin allein los. Dann bei Niedrigwasser fahren Erwin und Achim
mit den Rädern zur Lagune. Die Fahrt ist gar nicht so einfach, weil
auch der Weg dorthin lehmig und dementsprechend matschig ist.
Nach
der Begutachtung beschließen beide, den Spot bei höherem
Wasserstand noch einmal zu inspizieren, was sie auch tun. Ergebnis:
Wenn morgen der Wind günstig ist, dann haben wir den Gezeiten
entsprechend ein etwa eineinhalbstündiges Zeitfenster, wo Kiten
geht, ohne auf Grund zu laufen und bevor es abends zu kalt wird. Was
haben wir doch für Sorgen! Dann radeln Erwin und Achim noch eben an
der Promenade vorbei und erkundigen sich, wann es dort etwas zu essen
gibt. Schließlich hat man nach dem Kiten ja Hunger. Nachdem auch
dieser wichtige Aspekt des Überlebens zufriedenstellend erkundet
ist, können wir den gemütlichen Teil des Abends einläuten.


