Dienstag, 1. März 2016

Alvor 25 km

Schön war es in Silves. Aber wir wollen weiter. Unser nächstes Ziel ist Alvor. Da es nur ein paar Kilometer sind, kommen wir auch recht schnell dort hin. Doch als wir am Stellplatz ankommen, parken wir lieber erst mal vor dem Stellplatz. Im Vorbeifahren haben wir gesehen, dass der Regen der vergangenen Tage doch ziemlich tiefe Spuren auf dem Lehmboden hinterlassen hat. Also Ortsbegehung. Wir bewerten den Platz nicht gerade als optimal, finden aber doch eine Stelle, wo wir unsere beiden Womos recht gut parken können.
Während Anja und Karin an der vorgesehenen Stelle verbleiben, holen Erwin und Achim die Womos. An der Einfahrt will der Parkwächter Achim mit einem Pfiff stoppen. Doch darauf hört Achim schon lange nicht mehr und „übersieht“ den wild gestikulierenden Mann. Erwin fährt hinter Achim auf den Platz und ist höflicher. Er hält an, zeigt aber auf unsere wartenden Frauen, worauf er genauso weiter fahren darf. Na also, geht doch. Kaum haben wir geparkt, ist der Parkwächter auch schon bei uns und begrüßt uns überfreundlich. Woher dieser Gemütswandel kommt wissen wir nicht. Vielleicht hat er uns erkannt. Schließlich sind wir nun zum dritten Mal hier. Egal, unsere Parkgebühr will er aber trotzdem. Danach spendieren Anja und Erwin leckeren Kuchen mit Kokos. Dann heißt es, den Strand mit Lagune als Kiterevier erkunden. Zuerst zieht Erwin allein los. Dann bei Niedrigwasser fahren Erwin und Achim mit den Rädern zur Lagune. Die Fahrt ist gar nicht so einfach, weil auch der Weg dorthin lehmig und dementsprechend matschig ist.
Nach der Begutachtung beschließen beide, den Spot bei höherem Wasserstand noch einmal zu inspizieren, was sie auch tun. Ergebnis: Wenn morgen der Wind günstig ist, dann haben wir den Gezeiten entsprechend ein etwa eineinhalbstündiges Zeitfenster, wo Kiten geht, ohne auf Grund zu laufen und bevor es abends zu kalt wird. Was haben wir doch für Sorgen! Dann radeln Erwin und Achim noch eben an der Promenade vorbei und erkundigen sich, wann es dort etwas zu essen gibt. Schließlich hat man nach dem Kiten ja Hunger. Nachdem auch dieser wichtige Aspekt des Überlebens zufriedenstellend erkundet ist, können wir den gemütlichen Teil des Abends einläuten.