Ver- und
Entsorgung ist angesagt. Achim füllt die Wasservorräte auf. Dann
fahren wir zur Entsorgungsstation. Ein großer Gullydeckel, in der
Mitte ein kleiner. Daneben hängt ein eiserner Haken an einer
Gliederkette. Der Haken hebt den kleinen Deckel ab. Einfach aber
wirksam. Das Entsorgen klappt auch wunderbar. Nur als Achim hinterher
den kleinen Deckel „gekonnt“ in den großen einlässt, bereut er
seine schwachen Physikstunden. Der kleine Deckel verdrängt das
Wasser in der Rille. Das Wasser kann nur in eine Richtung – nach
oben. Da wo Achim vornüber gebeugt steht. Gut dass er gerade eben
erst ein frisches T-Shirt angezogen hat. Jetzt zieht er ein neues an.
Die E6 ist nahe Hamar gesperrt und wir nehmen die Landstraße in
Richtung Lillehammer. Eine gute Wahl. Hier fährt es sich viel
angenehmer und man sieht erheblich mehr. Kurz vor Lillehammer halten
wir links an einer Kirche mit Friedhof. Zwar dürfen wir nicht
hinein. Aber auch von außen ist sie schön anzuschauen und man hat
einen schönen Blick nach Lillehammer mit den beiden Schanzen von
Olympia 1994. In Lillehammer parken wir am Eisstadion und schauen uns
die Anlagen ein bisschen an. Zufällig entdecken wir auch einen Cache
und einen herrlichen Wanderweg im Wald neben der Schanze.
Dann geht
es weiter bis Ringebu. Karin entdeckt ein Hinweisschild zu einer
Stabkirche. Achim quält das Womo im zweiten Gang einen steilen Berg
hinauf bis zur Kirche. Aber leider ist sie geschlossen und von einem
Baugerüst umgeben, so dass der Weg eigentlich umsonst war.
Also geht
es wieder bergab im kleinen Gang. Dann wollen wir uns den Harpefoss
ansehen, wo auch ein schöner SP sein soll. Wir finden zwar den
Fluss, der SP aber war einmal. Inzwischen ist dort nur Baumaterial
abgeladen. Dafür ist die Zufahrt steil und schottrig. Runter geht es
zwar ganz gut, aber hoch wird es wieder eine Qual. Achim will nicht
hängen bleiben, beschleunigt bis in den zweiten Gang und muss aber
dann doch in einer engen Kurve in den ersten zurück schalten. Karin
sagt, sie wäre gleich im ersten gefahren. Jetzt reicht es uns
langsam. Wir wollen in Otta bei den Hallen übernachten. Auch ein
Womo-Tipp. Aber wir sind zu früh dran. Drei oder vier Stunden später
ginge es vielleicht. Da Achim ziemlich müde ist, fährt nun Karin
weiter. Wir wollen bis Dombas. Doch ein paar Kilometer vorher
entschließt sie sich anders und biegt an einer Tankstelle bei Dovre
auf einen Picknickparkplatz ab. Da stehen wir nun, zwar nicht ganz
ruhig wegen der nahen Straße, aber immerhin können wir jetzt unsere
weitere Fahrt planen.
