Mittwoch, 2. Juli 2014

Lillehammer – Ringebu Stabkirche - Dovre bei Dombas 210 km


Ver- und Entsorgung ist angesagt. Achim füllt die Wasservorräte auf. Dann fahren wir zur Entsorgungsstation. Ein großer Gullydeckel, in der Mitte ein kleiner. Daneben hängt ein eiserner Haken an einer Gliederkette. Der Haken hebt den kleinen Deckel ab. Einfach aber wirksam. Das Entsorgen klappt auch wunderbar. Nur als Achim hinterher den kleinen Deckel „gekonnt“ in den großen einlässt, bereut er seine schwachen Physikstunden. Der kleine Deckel verdrängt das Wasser in der Rille. Das Wasser kann nur in eine Richtung – nach oben. Da wo Achim vornüber gebeugt steht. Gut dass er gerade eben erst ein frisches T-Shirt angezogen hat. Jetzt zieht er ein neues an. Die E6 ist nahe Hamar gesperrt und wir nehmen die Landstraße in Richtung Lillehammer. Eine gute Wahl. Hier fährt es sich viel angenehmer und man sieht erheblich mehr. Kurz vor Lillehammer halten wir links an einer Kirche mit Friedhof. Zwar dürfen wir nicht hinein. Aber auch von außen ist sie schön anzuschauen und man hat einen schönen Blick nach Lillehammer mit den beiden Schanzen von Olympia 1994. In Lillehammer parken wir am Eisstadion und schauen uns die Anlagen ein bisschen an. Zufällig entdecken wir auch einen Cache und einen herrlichen Wanderweg im Wald neben der Schanze.

 Dann geht es weiter bis Ringebu. Karin entdeckt ein Hinweisschild zu einer Stabkirche. Achim quält das Womo im zweiten Gang einen steilen Berg hinauf bis zur Kirche. Aber leider ist sie geschlossen und von einem Baugerüst umgeben, so dass der Weg eigentlich umsonst war. 

Also geht es wieder bergab im kleinen Gang. Dann wollen wir uns den Harpefoss ansehen, wo auch ein schöner SP sein soll. Wir finden zwar den Fluss, der SP aber war einmal. Inzwischen ist dort nur Baumaterial abgeladen. Dafür ist die Zufahrt steil und schottrig. Runter geht es zwar ganz gut, aber hoch wird es wieder eine Qual. Achim will nicht hängen bleiben, beschleunigt bis in den zweiten Gang und muss aber dann doch in einer engen Kurve in den ersten zurück schalten. Karin sagt, sie wäre gleich im ersten gefahren. Jetzt reicht es uns langsam. Wir wollen in Otta bei den Hallen übernachten. Auch ein Womo-Tipp. Aber wir sind zu früh dran. Drei oder vier Stunden später ginge es vielleicht. Da Achim ziemlich müde ist, fährt nun Karin weiter. Wir wollen bis Dombas. Doch ein paar Kilometer vorher entschließt sie sich anders und biegt an einer Tankstelle bei Dovre auf einen Picknickparkplatz ab. Da stehen wir nun, zwar nicht ganz ruhig wegen der nahen Straße, aber immerhin können wir jetzt unsere weitere Fahrt planen.