Montag, 19. Juli 2021

2021-07-19 Gifhorn


Morgen haben wir noch einen letzten Termin in Celle, dann geht es nach Hause. 
Für heute haben wir uns Gifhorn als Ziel ausgesucht, da wir bisher noch nie dort waren. Da wir die letzten Tage recht faul waren, holten wir mal wieder die Räder raus. Einige Dosen lockten, doch der Weg führte uns an viel befahrenen Straßen entlang. Es gab zwar einen Radweg, doch die Geräuschkulisse war heftig. 
Zurück am Womo das übiche Ritual - Kaffee kochen, Stühle raus und genießen. 

2021-07-18 Bad Helmstedt


Heute vormittag war unser letzter privater Termin und direkt daran anschließend machten wir uns auf Richtung Heimat. Noch kurz entsorgen und dann ab auf die Autobahn. 
Unser Ziel soll Bad Helmstedt sein. Wir haben Glück und können gerade noch von der Autobahn abfahren, bevor wir in einen längeren Stau geraten. Diesen Platz haben wir schon zweimal besucht und total vergessen, dass es hier für uns weder Internet- noch Handyempfang gibt.
Bei einem kleinen Spaziergang suchen wir vergeblich nach Anzeichen für ein Heilbad. Auf einer Grünfläche (evtl. mal der Kurpark) stehen einige Kunstobjekte. Immerhin finden wir eine Infotafel und lernen, dass der Kurbetrieb um 1750 begann und ca. 1900 endete. 

Dienstag, 13. Juli 2021

2021-07-13 Oberfranken


Wir fahren ganz gemütlich über Landstraßen in die alte Heimat. Ab morgen stehen diverse Termine an. 
Unser bevorzugter Stellplatz war trotz Erweiterung leider voll. Da musste Plan B her und an unserem Ausweichplatz war alles frei. Direkt nebenan befand sich eine Corona-Teststation und wir nutzten diese Gelegenheit. 
Es war sehr schwül und für ganz Bayern waren schwere Gewitter mit Starkregen angekündigt. Es donnerte einige Male und der Himmel wurde sehr dunkel. Bisher sind jedoch nur ein paar Tropfen gefallen und es hat bereits merklich abgekühlt. 




Montag, 12. Juli 2021

2021-07-12 Hofheim 2


Ein paar Einkäufe müssen getätigt werden und wir verbinden dies mit einer Besichtigung des Städtchens. 
Zuerst geht es zum Marktplatz und dann weiter zu einem alten Stadttor. 
Dann entdecken wir das kleine Eisenbahnmuseum, zwei sehr unterschiedliche Kirchen und ein Feuerwehrauto als Bild auf einem Trafohäuschen. 
Zurück am Womo genießen wir die Sonne und beenden den Tag mit grillen. 

Sonntag, 11. Juli 2021

2021-07-11 Hofheim


Der Regen hat uns leider wieder eingeholt. Unser neues Ziel ist Hofheim. 
Schon nach wenigen Kilometern werden wir in Volkach zu einer Umleitung gezwungen, da dem Main sein Bett zu klein wurde. Statt gemütlich über Landstraßen fahren wir nun überwiegend Autobahn. 
Am Ziel regnet es immer noch, doch am Nachmittag können wir uns nach draußen setzen. 

Samstag, 10. Juli 2021

2021-07-10 Sommerach 4

Die Sonne lacht wieder. Wir brechen erneut mit den Rädern auf. Heute wollen wir den letzten Teil der Maininsel erkunden. Wir starten Richtung Norden, verlassen kurz vor Volkach die Insel, indem wir über eine Brücke den Mainkanal queren. Kurz nach dem Ende des Kanals queren wir den Fluss Main und radeln am rechten Ufer bis Escherndorf. 
Unterwegs kommen wir an einer Kiesgrube vorbei, wo der Kies mittels eines Schaufelrades gefördert wird. Dieses Rad erinnert uns an eine Wassermühle oder auch an den Braunkohletagebau. 
In Escherndorf wollen wir mit der Fähre wieder zurück auf die Insel. Doch leider ist die Fähre wegen Hochwasser außer Betrieb. Durch den gestrigen Regen sind einige Zuflüsse des Mains über die Ufer getreten und nun kommt das Wasser den Fluss herunter. 
Das bedeutet für uns, wir müssen den gleichen Weg zurück radeln.



Freitag, 9. Juli 2021

2021-07-09 Sommerach 3


Wir wurden vom Regen geweckt und dieser begleitete uns bis zum Abend. Bis auf zwei andere Womos fuhren alle vom Platz. 
Nur dreimal verließen wir unsere "Höhle" - zum Bezahlen, zum Müll wegbringen und zum Pizza holen. 
Später am Abend füllte sich der Platz wieder, morgen ist Winzerfest. 

Donnerstag, 8. Juli 2021

2021-07-08 Sommerach 2


Die Umrundung der Maininsel wird fortgesetzt. Wieder ist es Stop-and-Go mit Dosensuche. So sind wir länger unterwegs als gedacht. 
Der Weg führt uns heute entlang eines seeehr matschigen Weges (nur wegen der Dosen!!), auf dem wir meistens die Räder schieben. Trotzdem sind diese und auch wir danach reichlich schmutzig. Zu allem Überfluss erwischt uns dann auch noch ein kurzer, aber heftiger Schauer. 
Zurück am Womo heißt es daher: zuerst uns trocken legen, dann Kaffee und anschließend Großreinemachen. 
Als Entschädigung wollen wir Essen gehen. Wir laufen an der alten Mauer mit Stadttor entlang und landen in der Ortsmitte.
Dort finden wir ein Lokal mit einem schönen Innenhof, lecker Essen und süffigem dunklen Landbier. 

Mittwoch, 7. Juli 2021

2021-07-07 Sommerach


Nach einer wunderbar ruhigen Nacht reisen wir weiter. Wieder zurück auf die A7 und diese durch bis zur A3. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis Sommerach auf der Maininsel. Diese entstand in den 1950er Jahren, als ein Kanal gebaut wurde, als Abkürzung für die Mainschleife. 
Auf dem Stellplatz haben wir fast freie Auswahl. Wir richten uns ein, machen Mittag und beschließen dann, noch eine kleine Radtour zu machen. Zuerst geht es entlang der Weinberge Richtung Volkach, dann wechseln wir auf die andere Kanalseite für den Rückweg. 
Natürlich suchen wir auch hier Caches und diese zeigen uns einige der für die Gegend typischen Marterln. Dies sind meist schön verzierte Kreuze, die an eine besondere Begebenheit erinnern. 

Dienstag, 6. Juli 2021

2021-07-06 Nieste-Sensenstein


Wir haben in gut einer Woche einige private Termine in unserer alten Heimat. Da bietet es sich an, dieses mit einer kleinen Tour am Main entlang zu verbinden. Gestern haben wir uns vorsichtshalber nochmal testen lassen, man weiß ja nie, was einen erwartet. 
Heute lassen wir es gemütlich angehen und steuern die A7 Richtung Süden an. Bei Hildesheim soll diese gesperrt sein, doch als wir dort ankommen ist alles frei. Dafür beginnen nun die Baustellen, mal zweispurig auf der alten Trasse, mal zweispurig auf der schon auf drei Spuren ausgebauten Gegenfahrbahn. Kurz vor Kassel erwischt uns dann der angekündigte Regen mit Starkregen und Aquaplaninggefahr. Zum Glück ist es nicht mehr weit bis zu unserem Etappenziel der ehemaligen Burg Sensenstein und als wir ankommen, hört der Regen auf. 
Wir gönnen uns einen Kaffee und machen uns auf zu einem Erkundungsgang. Aus den Infotafeln lernen wir, dass die Burg 1372 von den Hessen erbaut wurde. Sie sollte Angriffe der Braunschweiger von deren Burg Sichelnstein abwehren. Die Hessen gaben der Burg den Namen Sensenstein, da die Sense als stärker wie die Sichel galt. 
Bereits 1483 begann der Verfall und 1585 wurde die Ruine abgetragen, es blieb nur ein Bauernhaus übrig. Nach 1946 wurden zuerst Jugendzeltlager als Schulfreizeiten abgehalten und 1954 erwarb der Landkreis Kassel das Gelände und es wurden wieder Gebäude errichtet. Heute ist es eine gemeinsame Sportbildungsstätte vom Landessportbund Hessen und des Landkreises Kassel. 
Ein Spaziergang im nahegelegenen Wald führt uns zu einem schönen alten Baum.