Endlich
ausschlafen und keine Termine. Nach ca. 2200 Kilometern haben wir uns
das verdient. Außerdem müssten wir beim Aufstehen das warme Bett
verlassen. Diese Perspektive hat gar keinen Reiz. Der Morgen ist
nämlich lausig kalt – so etwa sieben Grad – außerhalb des
Womos. Innerhalb kommen wir schon auf vierzehn Grad – auch zu kalt.
Die Sonne müht sich und scheint hin und wieder auf die Frontscheibe.
Aber das reicht nicht. Daher schält sich Achim aus seiner
Murmelstellung heraus, dreht die Heizung auf und kriecht wieder ins
Bett. Erst nachdem die Heizung genügend Wärme signalisiert, stehen
wir auf. Dann gemütliches Frühstück mit allem drum und dran. Wie
schon erwähnt, wir haben es uns verdient. Dann bekommen wir Strom
ans Auto gelegt – ein bisschen Strom. Die Spannung schwankt
zwischen 200 und 220 Volt. Das gefällt unserem Kühlschrank nicht
wirklich. Deshalb bleibt er vorerst auf Gasbetrieb. Hin und wieder
wechselt er im Laufe des Tages aber dann doch auf Landstrom – je
nach Spannung eben. Aber wir sind froh, dass wir überhaupt Strom
haben, denn da unser Wechselrichter nicht funktioniert, können wir
unser Notebook nicht aufladen. Jetzt packen wir aber erst einmal
unsere Fahrräder aus und radeln ein paar Kilometer zu Mercadona. Wir
freuen uns auf Doraden und Langustinos. Hätten wir auf den Kalender
geschaut, hätten wir uns den Weg sparen können. Natürlich ist in
einem katholischen Spanien an Heilige Drei Könige Feiertag. Nur der
Chinaladen hat auf, wo wir ein paar mehr oder weniger nutzlose Dinge
erstehen. Dann fahren wir an der Promenade entlang zurück. Unterwegs
schauen wir uns den neuen Stellplatz "Els Daus" an.
Geht schon, aber für das, was er bietet, nicht gerade günstig. Man kann ihn sich auf alle Fälle mal als Ausweichplatz merken. Zurück am Womo stärken wir uns erst einmal mit Kaffee, bevor Achim sich Arbeitsklamotten anzieht, sich zuerst Karins tatkräftige Mithilfe versichert und sich dann an die Reparatur unseres Wechselrichters macht. Den hat er wirklich ganz toll und Platz sparend verbaut. So kommt er nicht einmal an die Buchsen für die Stromkabel von der Batterie heran, um dort den Stromeingang messen zu können. Also Ausbau des ganzen Teiles. Dazu müssen aber die Zuleitungen verlängert werden, es sei denn, man will sie mit Gewalt heraus reißen. Die Zuleitungen sind in der Womogarage wie es sich gehört in Kabelschächten verlegt und enden an den beiden Wohnraumbatterien unterhalb unserer Evi (eigentlich Efoy, eine Methanol betriebene Stromerzeugungsanlage). Logisch, dass Achim nun erst die Evi samt Methanolkanister ausbauen muss. Nun kann er die Abdeckung über den Batterien heraus nehmen und die Zuleitungskabel zum Wechselrichter Zentimeter für Zentimeter durch die Kabelkanäle ziehen. Schließlich hat er etwa zwanzig Zentimeter geschafft und sieht den Fehler: Das Minuskabel ist aus dem Wechselrichter heraus gerutscht. Also wieder einschrauben. Doch das war zu einfach. Der Wechselrichter tut immer noch keinen Mucks. Sollte der auch noch defekt sein? Achim misst die Zuleitungen nach und findet Fehler Nummer zwei: Da kommt gar kein Strom an. Verfolgung der Zuleitungen bis zu den Wohnraumbatterien, leichtes Ziehen an den beiden Kabeln. Und siehe da, die Plusleitung ist aus dem Kabelschuh gerutscht. Das nennt man Solidarität unter Kabeln. Macht richtig Spaß so eine Reparatur an einer Stelle, wo Achim trotz seiner nicht gerade üppigen Maße kaum heran kommt. Aber schließlich schafft er es doch. Hoffen wir mal, dass es das nun war und dass die Reparatur von Dauer ist. Jedenfalls kommt nun beim Wechselrichter Strom an und er (der Wechselrichter) liefert wieder 220 Volt, um das Notebook aufzuladen. Na endlich! Nun wieder das Ganze zurück- bzw. wieder einbauen. Jetzt haben wir uns nochmals einen Kaffee verdient. Da uns die Sonne wieder zulacht, nehmen wir diesen natürlich draußen zu uns.
Geht schon, aber für das, was er bietet, nicht gerade günstig. Man kann ihn sich auf alle Fälle mal als Ausweichplatz merken. Zurück am Womo stärken wir uns erst einmal mit Kaffee, bevor Achim sich Arbeitsklamotten anzieht, sich zuerst Karins tatkräftige Mithilfe versichert und sich dann an die Reparatur unseres Wechselrichters macht. Den hat er wirklich ganz toll und Platz sparend verbaut. So kommt er nicht einmal an die Buchsen für die Stromkabel von der Batterie heran, um dort den Stromeingang messen zu können. Also Ausbau des ganzen Teiles. Dazu müssen aber die Zuleitungen verlängert werden, es sei denn, man will sie mit Gewalt heraus reißen. Die Zuleitungen sind in der Womogarage wie es sich gehört in Kabelschächten verlegt und enden an den beiden Wohnraumbatterien unterhalb unserer Evi (eigentlich Efoy, eine Methanol betriebene Stromerzeugungsanlage). Logisch, dass Achim nun erst die Evi samt Methanolkanister ausbauen muss. Nun kann er die Abdeckung über den Batterien heraus nehmen und die Zuleitungskabel zum Wechselrichter Zentimeter für Zentimeter durch die Kabelkanäle ziehen. Schließlich hat er etwa zwanzig Zentimeter geschafft und sieht den Fehler: Das Minuskabel ist aus dem Wechselrichter heraus gerutscht. Also wieder einschrauben. Doch das war zu einfach. Der Wechselrichter tut immer noch keinen Mucks. Sollte der auch noch defekt sein? Achim misst die Zuleitungen nach und findet Fehler Nummer zwei: Da kommt gar kein Strom an. Verfolgung der Zuleitungen bis zu den Wohnraumbatterien, leichtes Ziehen an den beiden Kabeln. Und siehe da, die Plusleitung ist aus dem Kabelschuh gerutscht. Das nennt man Solidarität unter Kabeln. Macht richtig Spaß so eine Reparatur an einer Stelle, wo Achim trotz seiner nicht gerade üppigen Maße kaum heran kommt. Aber schließlich schafft er es doch. Hoffen wir mal, dass es das nun war und dass die Reparatur von Dauer ist. Jedenfalls kommt nun beim Wechselrichter Strom an und er (der Wechselrichter) liefert wieder 220 Volt, um das Notebook aufzuladen. Na endlich! Nun wieder das Ganze zurück- bzw. wieder einbauen. Jetzt haben wir uns nochmals einen Kaffee verdient. Da uns die Sonne wieder zulacht, nehmen wir diesen natürlich draußen zu uns.
