Karin macht große Wäsche. Bedeutet für Achim viel Wasser holen und
schleppen. Die Wasserentnahme ist etwas mühselig: Hahn etwas
aufdrehen, Kabelbinder lösen und dann das Wasser über einen dicken
Schlauch in die Wasserbembel füllen, ohne diese durch den Druck
umzuwerfen. Ein netter Franzose ist Achim dabei behilflich. Geht
jetzt rasend schnell, aber Achim wird dabei schön geduscht. Nach der
Wäsche – na was wohl? - richtig – Sonnenbaden, Kaffee etc. Am
Abend spielen wir mit Anna und Emil Boule. Macht richtig Spaß, vor
allem Achim, da er gewinnt.
Donnerstag, 30. Januar 2014
Als erstes rufen wir unseren Freund Ralf auf Gran Canaria an, um ihm
zum Geburtstag zu gratulieren. Nicht so einfach, weil sich bei einer
Nummer der AB meldet und bei der zweiten ein „Nichterreichbar“.
Erst bei der dritten Nummer, eigentlich Iris Handy (Ralfs Frau), geht
Ralf noch etwas verschlafen ran. Bei uns ist es kurz nach neun, in
Gran Canaria aber noch kurz nach acht. Dann radeln Karin und Achim
nach Almerimar, um die abgegebene Wäsche abzuholen. Außerdem
riskiert Achim einen Frisörbesuch. Trotz
Verständigungsschwierigkeiten gelingt eine praktische Kurzhaarfrisur
für zehn Euro. Da kann man nicht meckern. Zurück am Womo braucht
Achim es sich gar nicht erst bequem machen, denn er radelt mit Emil
wieder nach Almerimar, um dort dessen Handy in einem Café mit WLAN
zur Cachesuche bei c.geo anzumelden und fit zu machen. Dann endlich
Sonne genießen und den Abend ausklingen lassen.
Mittwoch, 29. Januar 2014
Wieder ein sonniger und windiger Tag. Wir marschieren zu Viert hoch
zum Castell, wo wir einen Cache suchen und finden.
Leider ist das Castell selbst geschlossen, so dass wir es nicht besichtigen können.
Zurück am Womo heißt es wieder, Sonne genießen. Gegen fünf Uhr werfen wir den Grill an und braten unsere Langostinos.
Emil und Achim wechseln sich beim Grillen ab. So kommt jeder in den Genuss der heißen Leckerbissen. Als wir mit dem Essen fertig sind, wird es zunehmend kälter. Wir beschließen, das nächste Mal noch eine Stunde früher anzufangen und verziehen uns bei Anna und Emil ins Womo. Dort ist es richtig schön kuschelig und warm.
Leider ist das Castell selbst geschlossen, so dass wir es nicht besichtigen können.
Zurück am Womo heißt es wieder, Sonne genießen. Gegen fünf Uhr werfen wir den Grill an und braten unsere Langostinos.
Emil und Achim wechseln sich beim Grillen ab. So kommt jeder in den Genuss der heißen Leckerbissen. Als wir mit dem Essen fertig sind, wird es zunehmend kälter. Wir beschließen, das nächste Mal noch eine Stunde früher anzufangen und verziehen uns bei Anna und Emil ins Womo. Dort ist es richtig schön kuschelig und warm.
Dienstag, 28. Januar 2014
Während Emil und Achim sich der VE widmen, radeln Karin und Anna
nach Almerimar, um Wäsche zum Waschen abzugeben und im Mercadona
einzukaufen. Nebenbei sucht und findet Karin einen Cache und das ohne
Achims Hilfe. Sie konnte einfach nicht widerstehen. Am Womo genießen
wir die Sonne, flüchten sogar unter unsere Markise; bis der Wind
wieder so zunimmt, dass wir sie lieber wieder einfahren.
Montag, 27. Januar 2014
Wir radeln nach Almerimar, treffen unterwegs Bekannte aus CE, stöbern
in einem neuen Chinaladen und kaufen bei Mercadona Fisch. Auf der
Rückfahrt beobachten wir einige Kiter an der Hafenmole und haben
Mühe, gegen den zunehmenden Wind zurück nach Los Banos zu kommen.
Dort parken wir vorsichtshalber um und verziehen uns in eine
geschützte Schilfecke. Richtige Entscheidung. Der Wind nimmt bis zur
Stärke 8 zu und lässt erst am späten Abend etwas nach.
Sonntag, 26. Januar 2014
Los Banos 30 km
Es wurde eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen sind wir wieder
ausgeruht. Am Frühstückstisch können wir beobachten, wie viele mit
dem Fahrrad und einer Potti auf dem Träger in die Rue de Cacque
fahren und hören von dort etwas später das eindeutige
Gullydeckelklappgeräusch. Einige Mieter in dem Apartmenthaus nebenan
schauen vom Balkon aus zu und werden sich wohl ihre eigenen Gedanken
dazu machen. Wir verzichten auf Entsorgung und fahren auf die Klippe
über Almerimar. Außer einem wunderschönen Blick auf die Stadt und
auf das Meer finden wir dort auch einen Cache. Dann fahren wir ins
Tal, durchqueren Almerimar ohne Neues zu entdecken und kommen in Los
Banos an, wo wir unsere Freunde Anna und Emil treffen. An diesem
Nachmittag gibt es natürlich viel zu erzählen. Am Abend drehen wir
eine kleine Platzrunde und treffen als einzigen Bekannten einen
Womobastler aus Pinneberg, den wir zuletzt im vergangenen Jahr in Los
Alcazares getroffen hatten. Dort hat er – leider vergeblich –
versucht, unsere defekte Kathreinanlage zu reparieren.
Samstag, 25. Januar 2014
Roquetas 130 km
Tatsächlich
lässt uns die Polizei in Ruhe. Aber kurz nach Mitternacht geht Musik
los und wird immer lauter. Woher sie kommt, ist nicht genau
festzustellen. Achim schaut ein paar Mal aus dem Womo, kann aber
keine Quelle ausmachen. Zunächst hört es sich wie eine
Stimmungsband für's Mittelalter an. Dann überschneiden sich
Liedende und -anfang, was auf einen Discjockey hinweist.
Zwischendurch wird auch „Happy Birthday to you“ intoniert.
Jedenfalls sind die Bässe unüberhörbar. Achim holt sich
Ohrenstöpsel, was auch nicht wirklich hilft. Er bleibt bis etwa halb
vier Uhr wach und fällt dann in einen unruhigen Halbschlaf. Am
Morgen ist er dann wie gerädert. Karin geht es zunächst etwas
besser. Sie konnte zumindest etwas Schlaf finden. Während des Tages
stellt sich aber dann doch ihre Migräne ein. Wir suchen in Vera
Playa noch einen Cache, den wir vor zwei Jahren schon mal versucht
hatten. Diesmal mit Erfolg. Dann fahren wir nach Retamar und stellen
uns in die Sonne. Achim erkundet den Weg durch das Naturschutzgebiet
Richtung Cabo de Gata per Fahrrad.
Allerdings herrscht in diesem Gebiet Womoverbot.
So ruhen wir uns an der Promenade im Womo etwas aus und starten nach Roquetas. Als wir losfahren, finden wir auch noch einen etwaigen Übernachtungsplatz für alle Fälle. In Roquetas stehen Massen von Womos. Wir parken einige hundert Meter vom Strand entfernt und hoffen diesmal auf eine ruhigere Nacht.
Allerdings herrscht in diesem Gebiet Womoverbot.
So ruhen wir uns an der Promenade im Womo etwas aus und starten nach Roquetas. Als wir losfahren, finden wir auch noch einen etwaigen Übernachtungsplatz für alle Fälle. In Roquetas stehen Massen von Womos. Wir parken einige hundert Meter vom Strand entfernt und hoffen diesmal auf eine ruhigere Nacht.
Freitag, 24. Januar 2014
Vera Playa 40 km
Der Tag fängt gut aber etwas kühl an. Karin besteht auf Heizung.
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von LIF und GÖ, mit denen
wir uns an den beiden Tagen zuvor immer mal wieder ganz gut
unterhalten haben. Dann frischen wir zusammen mit vielleicht einem
Dutzend weiterer Womos unsere Vorräte bei Aldi in Aguilas auf und
machen uns auf den Weg nach San Juan de los Torreros. Dort stehen
schon jede Menge Womos. Wir hätten fast einen schönen Platz wie im
Vorjahr gefunden. Aber der Platznachbar, ein Holländer mit deutschem
ST-Kennzeichen, blockiert den Platz, weil er sonst um die Sonne
fürchtet. Ärgerlich ziehen wir ab und finden einen besseren Platz
mit Meerblick zwischen einem Engländer, den wir von Sprem her
kennen, einem Holländer und einem Spanier. Letzterer hat sich schon
richtig mit Vorzeltteppich eingerichtet. Wir genießen mal wieder die
Sonne – wie immer. Achim vertritt sich ein wenig die Füße, kommt
beim Spanier vorbei und übt sich mit ihm in Smalltalk. Eine sehr
gute Übung, da der Spanier ausschließlich spanisch spricht.
Anschließend drehen wir eine Platzrunde. Bei der Rückkehr
beobachten wir einen einzigen Kiter, der sichtlich Spaß auf dem
Wasser hat. Achim wünscht sich, auch so kiten zu können. Da der
Wind inzwischen recht frisch ist, verziehen wir uns ins Womo. Gegen
18:30 Uhr erscheint die Policia Local und diskutiert einige Minuten
mit dem Spanier. Dann spricht sie den Engländer und schließlich
auch uns an. „Partir“ = Abreise! Entweder in Richtung Vera oder
Aguilas. Schöne Sch...! Der Holländer versucht noch ein Manana
(Morgen) zu entlocken – vergeblich. Wir beratschlagen uns kurz mit
unseren Nachbarn. Der Spanier ist richtig wütend und verwünscht die
Policia. Vielleicht ist ihm die Sache als Einheimischer wirklich
etwas peinlich. Aber es hilft nichts. Wir packen zusammen und fahren
los. Wir entscheiden uns für Vera. Als wir den Platz verlassen, sind
schon drei Womos vor uns. Da schätzungsweise an die fünfzig Womos
auf dem Platz waren, dürften heute Abend noch einige Kolonnen
unterwegs sein. Unsere drei Womos biegen in Villaricos ab. Wir fahren
weiter bis zu unserem bekannten Platz in Vera Playa. Dort parken wir
ordentlich die Linien beachtend zwischen zwei anderen Womos ein und
hoffen, hier in Ruhe gelassen zu werden.
Donnerstag, 23. Januar 2014
Wir radeln über den Ort Calabardina nach Cabo Cope und suchen
Caches. Den ersten finden wir gleich am Ortsschild von Calabardina.
Der zweite ist in der Nähe des Turmes auf dem Weg nach Cabo Cope. Es
ist unser erster Multi; d. h. wir finden erst einen Schlüssel und
dann den eigentlichen Zielcache, der nur mit dem Schlüssel zu öffnen
ist. Da alles sehr gut beschrieben ist und auch die Koordinaten
stimmen, klappt alles ganz gut. Nur der dritte Cache auf unserer
Liste macht Probleme. Er soll sich im oder am Turm befinden. Aber der
Turm ist leider gesperrt.
Da man als Cacher aber an einen Verhaltenskodex gebunden ist, respektieren wir die Sperrung und lassen den Cache sein. Hinter Cabo Cope finden wir ebenfalls Womos, die sich dort schön versteckt eingerichtet haben. Wir radeln zurück zu unserem Womo, wo wir wieder die Sonne nutzen. Ein etwas trauriges Highlight ist ein gekenteter Jollensegler etwa 200 Meter vor dem Strand. Anstatt das Boot zu verlassen und an Land zu schwimmen, bleibt er bei seinem Boot und ruft um Hilfe, die allerdings schon längst gerufen ist. Jedoch lässt die Salvamento Maritima etwa eine halbe Stunde auf sich warten. Dann kommen aber gleich ein Rettungsboot, ein Sanka, ein Notarztwagen und die Guardia Civil. Das Rettungsboot nimmt den Schiffbrüchigen auf und bringt ihn nach Calabardina in den Hafen. Die restlichen Fahrzeuge fahren wieder weg. Dann taucht das Rettungsboot wieder auf und müht sich lange ab, die Jolle wieder aufzurichten und abzuschleppen.
Da man als Cacher aber an einen Verhaltenskodex gebunden ist, respektieren wir die Sperrung und lassen den Cache sein. Hinter Cabo Cope finden wir ebenfalls Womos, die sich dort schön versteckt eingerichtet haben. Wir radeln zurück zu unserem Womo, wo wir wieder die Sonne nutzen. Ein etwas trauriges Highlight ist ein gekenteter Jollensegler etwa 200 Meter vor dem Strand. Anstatt das Boot zu verlassen und an Land zu schwimmen, bleibt er bei seinem Boot und ruft um Hilfe, die allerdings schon längst gerufen ist. Jedoch lässt die Salvamento Maritima etwa eine halbe Stunde auf sich warten. Dann kommen aber gleich ein Rettungsboot, ein Sanka, ein Notarztwagen und die Guardia Civil. Das Rettungsboot nimmt den Schiffbrüchigen auf und bringt ihn nach Calabardina in den Hafen. Die restlichen Fahrzeuge fahren wieder weg. Dann taucht das Rettungsboot wieder auf und müht sich lange ab, die Jolle wieder aufzurichten und abzuschleppen.
Mittwoch, 22. Januar 2014
Calabardina 30 km
Es geht wieder weiter. Wir fahren über den bekannten Pass nach
Calabardina. Hier stehen schon viele Womos. Dann darf man wohl
vorerst wieder hier übernachten. Wir suchen uns ein schönes
Plätzchen neben einem Lichtenfelser, der eine Marrokkotour plant und
treffen auch den aus AZ wieder, der vorher bei Sprem war. Die
Camperwelt ist halt doch klein. Wir lassen uns gemütlich nieder und
sitzen bis zum Abend faul in der Sonne.
Dienstag, 21. Januar 2014
Heute gehen wir auf Cachesuche. Karin hat einige am Strand entlang
entdeckt. Wir fahren mit den Fahrrädern dorthin. (Achims Tacho
funktioniert wieder und das Knacken ist auch vorerst weg. Hoffentlich
bleibt das so.) Es geht erst mal drei Kilometer bergab. Blöd nur,
dass wir später diese drei Kilometer bergauf müssen. Karins Fahrrad
ist mal wieder schneller als Achims. Sie zeigt es ihm auch, als sie
ihn mit gut 40 Sachen überholt und dann lieber bremst bevor es noch
die Schallmauer durchbricht. Am Meer angekommen finden wir die ersten
beiden Caches ohne Probleme.
Bei Nummer 3 und 4 versagen wir leider. Bei Nummer 3 finden wir zwar mit einem Bildhinweis die Stelle, obwohl sie vierzig Meter neben den Geodaten liegt. Aber der Cache hat sich zu gut versteckt. Bei Nummer 4 wollen uns die Geodaten über eine Klippe ins Meer stürzen lassen. Dazu haben wir aber keine Lust. Ein bisschen Höhenangst spielt vielleicht auch mit. Wir haben genug. Fünfzig Prozent Erfolg ist ja auch etwas. Also radeln wir zurück, inspizieren den neuen offiziellen SP am Meer (nicht schlecht!) und machen uns an den oben erwähnten und befürchteten Anstieg. Ziemlich außer Puste erreichen wir unseren SP. Dort gönnen wir uns Apfelsinen, Kaffee, Süßes und ausgiebiges Sonnenbaden. Wir denken an das kalte Deutschland und fühlen uns umso wohler.
Bei Nummer 3 und 4 versagen wir leider. Bei Nummer 3 finden wir zwar mit einem Bildhinweis die Stelle, obwohl sie vierzig Meter neben den Geodaten liegt. Aber der Cache hat sich zu gut versteckt. Bei Nummer 4 wollen uns die Geodaten über eine Klippe ins Meer stürzen lassen. Dazu haben wir aber keine Lust. Ein bisschen Höhenangst spielt vielleicht auch mit. Wir haben genug. Fünfzig Prozent Erfolg ist ja auch etwas. Also radeln wir zurück, inspizieren den neuen offiziellen SP am Meer (nicht schlecht!) und machen uns an den oben erwähnten und befürchteten Anstieg. Ziemlich außer Puste erreichen wir unseren SP. Dort gönnen wir uns Apfelsinen, Kaffee, Süßes und ausgiebiges Sonnenbaden. Wir denken an das kalte Deutschland und fühlen uns umso wohler.
Montag, 20. Januar 2014
Wir haben gut geschlafen. Heute scheint es wieder trocken zu bleiben.
Nur ist es am Morgen so kalt, dass wir unsere Heizung bemühen. Nach
einem ausgiebigen Frühstück widmen wir uns der Sauberkeit und
Reparatur. Dabei tauschen wir Erfahrungen über Eura und Kathrein mit
unseren SP-Nachbarn aus. Achim: Womo außen putzen, Fahrräder
inspizieren (Karins bekommt ein neues „Schutzblech“. Achims Tacho
funktioniert nicht und beim Fahren knackt es manchmal. Das Knacken
ist weg – Vorführeffekt. Der Tacho hat anscheinend einen
Wasserschaden.) Außerdem schließt Achim das Autoradio an die
Satellitenanlage an. Karin putzt das Womo innen und lässt Wäsche
bei Brigitte waschen. Außerdem wäscht sie auch einige Dinge von
Hand. Dann genießen wir einen Cappuccino und beschließen, uns heute
Abend ein frisch gezapftes Pils in Sachas Bar zu gönnen. Natürlich
bleibt es nicht bei dem einen Pils. Wolfgang muss sogar ein zweites
Fass anstechen.
Sonntag, 19. Januar 2014
Calnegre Villa Brisa 100 km
Wir werden durch ein Womo kurz vor sieben Uhr geweckt. Der Fahrer
holt sich den ersten Preis für dämliches Parken. Er rangiert sein
Womo quer zum Meer. So hat er eine hervorragende Aussicht, versperrt
dabei unsere Aussicht und blockiert den Strandzugang. Freunde macht
er sich damit nicht.
Eigentlich wollten wir heute den Markt in Cabo de Palos besuchen. Aber das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnet ziemlich viel und stark. Daher haben nur wenige Händler überhaupt einen Stand aufgebaut. Für uns lohnt sich da ein Besuch nicht. Also kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten im Chinaladen (jetzt ohne Rucksack Eintritt erlaubt) und etwas Brot bei Spar nebenan. Dann füllen wir unsere Wasservorräte an der Quelle in Los Belones auf und fahren weiter Richtung Süden. Als wir den letzten Berg überqueren, bessert sich auch das Wetter. Wir fahren auf den SP Sprem und werden von Brigittes Bruder Wolfgang begrüßt und eingewiesen. So igeln wir uns für die Nacht ein und genießen das verfügbare WLAN.
Eigentlich wollten wir heute den Markt in Cabo de Palos besuchen. Aber das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnet ziemlich viel und stark. Daher haben nur wenige Händler überhaupt einen Stand aufgebaut. Für uns lohnt sich da ein Besuch nicht. Also kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten im Chinaladen (jetzt ohne Rucksack Eintritt erlaubt) und etwas Brot bei Spar nebenan. Dann füllen wir unsere Wasservorräte an der Quelle in Los Belones auf und fahren weiter Richtung Süden. Als wir den letzten Berg überqueren, bessert sich auch das Wetter. Wir fahren auf den SP Sprem und werden von Brigittes Bruder Wolfgang begrüßt und eingewiesen. So igeln wir uns für die Nacht ein und genießen das verfügbare WLAN.
Samstag, 18. Januar 2014
Wir werden zuerst vom Müllauto und dann von einem Gärtner geweckt,
der neben uns einen Garten bearbeitet. Eigentlich ist das
übertrieben. Er holt sich eine der leeren Mülltonnen, stopft sie
mit Strauchwerk übervoll und verschwindet wieder. (Durch den
heutigen Wind wird aus dem übervoll dann nur noch voll.) Wir machen
eine schöne Fahrradtour über Islas Menores bis zu unserem ehemaligen Lieblingsplatz bei Los
Nietos, hin und zurück 27 km.
Wir achten etwas mehr auf die Wanderzeichen und finden diesmal den Weg wesentlich leichter. Hinter Los Nietos finden wir einen gut beschriebenen Cache. Auf der Rücktour suchen wir einen zweiten Cache leider vergeblich. Wir finden Reste einer Dose und vermuten deshalb, dass dieser Cache zerstört ist. Schade. Unterwegs kommen wir am CP La Manga vorbei und inspizieren das Surf- bzw. Kiterevier. Ablandiger Wind lässt wenig Rückschlüsse zu. Einige Surfer fahren weiter draußen, denn in Ufernähe ist der Wind zu schwach. Ein einziger Kiter versucht sein Glück etwas weiter nördlich, von den Surfern durch vor Anker liegende Boote getrennt. In der Salida 23 ist dagegen richtig etwas los. Hier wimmelt es bei bis zu 30 Knoten Wind von Kitern. Auch ein Kiteschulbus 313kiteandwake.com ist vor Ort. Ein Kite mag nicht mehr auf dem Strand liegen bleiben und fliegt in die Salida hinein. Wir haben gut auf der linken Seite in Richtung Meer geparkt, so dass wir bei dieser Windrichtung nicht gefährdet sind. Ein Kiter versucht sich im Posen und vertut sich. Auch sein Kite fliegt über den Kitebus in die Salida. Mit viel Glück bleibt der Kiter offensichtlich unverletzt.
Wir achten etwas mehr auf die Wanderzeichen und finden diesmal den Weg wesentlich leichter. Hinter Los Nietos finden wir einen gut beschriebenen Cache. Auf der Rücktour suchen wir einen zweiten Cache leider vergeblich. Wir finden Reste einer Dose und vermuten deshalb, dass dieser Cache zerstört ist. Schade. Unterwegs kommen wir am CP La Manga vorbei und inspizieren das Surf- bzw. Kiterevier. Ablandiger Wind lässt wenig Rückschlüsse zu. Einige Surfer fahren weiter draußen, denn in Ufernähe ist der Wind zu schwach. Ein einziger Kiter versucht sein Glück etwas weiter nördlich, von den Surfern durch vor Anker liegende Boote getrennt. In der Salida 23 ist dagegen richtig etwas los. Hier wimmelt es bei bis zu 30 Knoten Wind von Kitern. Auch ein Kiteschulbus 313kiteandwake.com ist vor Ort. Ein Kite mag nicht mehr auf dem Strand liegen bleiben und fliegt in die Salida hinein. Wir haben gut auf der linken Seite in Richtung Meer geparkt, so dass wir bei dieser Windrichtung nicht gefährdet sind. Ein Kiter versucht sich im Posen und vertut sich. Auch sein Kite fliegt über den Kitebus in die Salida. Mit viel Glück bleibt der Kiter offensichtlich unverletzt.
Freitag, 17. Januar 2014
Wir fahren in den Hafen von Cabo de Palos und unternehmen eine
Wanderung nach Cala Reone.
Leider ist der Wanderweg nicht gut ausgebaut. Oder wir finden den richtigen Weg nicht. Wahrscheinlich übersehen wir die Wanderzeichen. Jedenfalls können wir nicht am Meer entlang, sondern müssen immer wieder zwischen den Häusern gehen. Das macht keinen Spaß. Unterwegs suchen wir leider vergeblich einen Cache. Vielleicht existiert er ja nicht mehr. Der letzte Log war immerhin schon im August letzten Jahres.
Für den Rückweg ziehen wir gleich die öffentliche Straße vor. Da wir schon am Chinaladen vorbei kommen, wollen wir auch rein. Aber mit Karins Rucksack lässt man uns nicht. Dann eben nicht. Am Womo legen wir uns trocken und fahren zur Salida 7 an den Strand, wo wir die Sonne genießen, vor Camping La Manga viele Surfer und vor Salida 23 genau einen Kiter beobachten. Alles per Fernglas versteht sich.
Leider ist der Wanderweg nicht gut ausgebaut. Oder wir finden den richtigen Weg nicht. Wahrscheinlich übersehen wir die Wanderzeichen. Jedenfalls können wir nicht am Meer entlang, sondern müssen immer wieder zwischen den Häusern gehen. Das macht keinen Spaß. Unterwegs suchen wir leider vergeblich einen Cache. Vielleicht existiert er ja nicht mehr. Der letzte Log war immerhin schon im August letzten Jahres.
Für den Rückweg ziehen wir gleich die öffentliche Straße vor. Da wir schon am Chinaladen vorbei kommen, wollen wir auch rein. Aber mit Karins Rucksack lässt man uns nicht. Dann eben nicht. Am Womo legen wir uns trocken und fahren zur Salida 7 an den Strand, wo wir die Sonne genießen, vor Camping La Manga viele Surfer und vor Salida 23 genau einen Kiter beobachten. Alles per Fernglas versteht sich.
Donnerstag, 16. Januar 2014
La Manga 80 km
Heute großer Einkaufstag. Wir fahren nach Los Beatos zum
Camping-Händler, um eine Lampe und eine Sonnenblende für das Womo
zu kaufen. Zunächst haben wir Glück. Unsere Bedienung ist in
Deutschland aufgewachsen und spricht hervorragend deutsch. Leider ist
so eine Lampe, wie wir sie suchen, nicht vorrätig. Eine Bestellung
würde Wochen dauern. Deshalb kaufen wir eine hoffentlich passende
Ersatzlampe. (In unserem „Schlafzimmer“ sind zwei Lampen mit so
einem Wippknopf zum An- und Ausschalten. Achims Knopf hatte vor etwa
einem Jahr den Geist aufgegeben. Nun hat auch Karins Knopf das
Zeitliche gesegnet. Den Knopf gibt es natürlich nicht ohne Lampe.)
Bei der Sonnenblende verweist uns die Bedienung auf ein Fiat-Geschäft
in Cartagena und beschreibt uns den Weg. Da wir nicht weit davon
entfernt sind, fahren wir dort hin. Aber Fiat erweist sich als Iveco,
und die haben keine passende Sonnenblende. Da wir nicht mit leeren
Händen zurück wollen, beschließen wir – da wir nun schon mal in
Cartagena sind – noch einen Abstecher zu Decathlon zu machen. Aus
dem Anschauen wird natürlich auch Kaufen. Wir finden auch zwei
schöne Abdeckungen für unsere Fahrradsättel für jeweils 0,99 €
- denken wir. Als wir bezahlen, kosten die Dinger jeweils fast 5 €.
Wir reklamieren und erfahren, dass die günstigeren Abdeckungen nur
die mit dem britischen Aussehen sind. Wir verzichten dankend, ernten
ein Grinsen und bekommen das Geld zurück. Dann geht es nach Cabo de
Palos zu Aldi (Karin) und Mercadona (Achim), um die Zeit etwas
aufzuholen. Schließlich sind wir im Urlaub. Achim lernt an der
Fischtheke auf Drängen der Verkäuferin, dass die abgepackten
Langostinos im Kühlregal die gleichen wie in der Auslage aber
günstiger sind. Nun fahren wir nach Playa Honda und machen erst mal
sehr verspäteten Frühstückskaffee. Schließlich besichtigen wir
den neu ausgewiesenen Wanderpfad (einen Teil davon) und suchen und
finden einen Cache.
Mittwoch, 15. Januar 2014
Los Alcazares 80 km
Wir stehen gemütlich und spät auf. Wir brauchen auch keine Heizung.
Toll! Endlich sind wir offensichtlich südlich genug angekommen. Hier
in Santa Pola ist immer noch alles voll. Sobald ein Womo sich weg
bewegt, rutscht das nächste nach. Wir entsorgen und fahren
gemächlich nach Los Alcazares. Auch dort ist schon viel los. Einige
Spezialisten erweisen sich allerdings auch wieder als Platzhirsche
und Parkkünstler. Wie wir finden, ziemlich unfair. Wir finden aber
doch ein schönes Plätzchen zwischen „Österreich und Holland“.
Dann gehen wir zu sommerlich kurz über, Achim benutzt Sonnencreme,
und wir machen es uns vor unserem Womo bequem. Unsere Weinhandlung
lassen wir noch etwas warten. Die machen sowieso von zwei bis um fünf
Siesta.
Dienstag, 14. Januar 2014
Santa Pola 130 km
Leider müssen wir wieder heizen. Dann kauft Karin Brot im örtlichen
Supermarkt. Unterwegs tanken wir einigermaßen günstig. Jede
passende Gelegenheit ausnutzen! Wir besichtigen den CP Los Patos bei
Denia. Der ist bis auf einige Ausnahmen fest in deutscher Hand und
fast voll. An der Rezeption wird deutsch gesprochen. Die
Sanitäranlagen sind sehr sauber. Nur bei den Stellplätzen muss man
aufpassen. Manche sind sehr klein und schmal und mit Bäumen
eingefasst. Eine Übernachtung würde 12 € inklusive VESI
(Versorgung, Entsorgung, Strom und Internet) kosten, ein Monat 270 €.
Der Strand ist etwa 100 m entfernt und ganz nett. Ob es dort stehtief
ist, wollten wir nicht testen. 500 m weiter finden wir den
aufgegebenen Odissea. Dahinter soll ein neuer Stellplatz sein. Aber
die Zufahrt ist ziemlich schmal, so dass wir kurz vor dem Ziel
umkehren. Da der Preis von 12,90 € eh höher als auf dem CP ist,
ist das sowieso keine Alternative. Kurz vor Santa Pola will Achim
zwei deutsche Womos überholen. Deren Fahrstil ist etwas abgehackt:
Beschleunigen ok, Bremsen ohne Grund, vor Einfahrt in den
Kreisverkehr anhalten usw. Das erste Womo zu überholen ist leicht.
Beim zweiten gelingt es aber nicht. Der Fahrer hat einen Linksdrall –
ob Absicht oder Unvermögen bleibt dahingestellt. So treffen wir im
Dreierpack auf dem SP ein. Wir finden gerade noch einen schönen
Platz. Auch hier ist es richtig voll. Dafür sind nun die
Temperaturen auch angenehmer. Nach einem Strandspaziergang suchen und
finden wir auch noch einen Cache.
Montag, 13. Januar 2014
Tavernes 210 km
Weiter geht es Richtung Süden. La Volta ist voll und bleibt voll.
Als wir kurz vor zehn Uhr starten, stehen die ersten Neuen schon an
der Wasserent- und Versorgung und warten auf freiwerdende Plätze.
Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichen wir Tavernes. Auch hier ist es
reichlich voll. Man kann sich aber noch dazwischen quetschen. Kaum
stehen wir, fragt schon unsere Nachbarin zur Linken, ob wir nicht
etwas mehr Abstand halten könnten. Wir besichtigen den Platz und
beschließen, ganz viel Abstand zu halten und fahren zu dem
Mein-Womo-Platz im Ort. Hier ist es viel luftiger. Nachdem wir
Kaffeepause gemacht haben, fängt es leider an zu regnen. Zum Glück
sind wir noch nicht Spazieren gegangen. Nach dem Regen wagen wir es
aber doch – uns zumindest ein paar hundert Meter vom Womo zu
entfernen. Wir suchen einen Cache. Aber erst knickt Karin so
unglücklich um, dass sie sogar auf dem Hosenboden landet. Scheint
aber noch einmal gut gegangen zu sein. (Am nächsten Tag war der
Knöchel dann doch etwas geschwollen. Zwei Tage später war alles
wieder gut.) Mit etwas Mühe finden wir dann auch den Cache und gehen
zum Womo zurück. So ganz trauen wir dem Wetter doch nicht. Also
einigeln, zu Abend essen und fernsehen. Die Nacht wird dann ziemlich
windig und kalt.
Sonntag, 12. Januar 2014
Die Sonne scheint und wir beschließen, uns einen ganz faulen Tag in
der Sonne zu gönnen. Karin liest und Achim versucht mit Karins Hilfe
seine Angel auf Vordermann zu bringen. Vielleicht wird es ja diesen
Urlaub etwas mit selbst gefangenen Fischen. Unser neuer Platznachbar
aus W gibt uns gleich Kennertipps. Heute Abend sind die Langostinos
an der Reihe. Damit runden wir unsere erste Woche Spanien so ab, wie
wir es uns vorgestellt haben.
Samstag, 11. Januar 2014
Wir nehmen unsere Fahrräder, fahren runter zum Strand und an der
Promenade entlang. Auf dem Weg zum Mercadona suchen und finden wir
drei Caches. Diese sind etwas lieblos, gut zum Suchen, aber sonst
nichts. Dafür sind das unsere ersten fremdländischen Caches. Darauf
sind wir auch stolz. Am Abend schauen wir uns beide Teile der
„Pilgerin“ auf ZDF Neo an. Zwar wollten wir damit auch unsere Evi
(Efoy) testen. Aber das scheint vorerst noch nicht nötig zu sein.
Freitag, 10. Januar 2014
Peniscola 130 km
Donnerstag, 9. Januar 2014
Spanien - Tarragona 310 km
Ein Niederländer muss natürlich seine Wäsche zum Trocknen raushängen. Das finden wir nicht so gut. So werden diese Plätze schnell geschlossen. Wir verzichten diesmal auf ein erstes Sonnenbad, da 15° und ein frischer Wind doch nicht so angenehm sind. Letztes Jahr war es wärmer. Da waren wir allerdings auch etwas später dran.
Mittwoch, 8. Januar 2014
Leucate 360 km
Der Stellplatz Süd ist mit schweren Findlingen gesperrt. Nach einem kleinen Spaziergang treffen wir zurück
Dienstag, 7. Januar 2014
Frankreich - Beausemblant 530 km
Wieder klingelt der Wecker um 07:00 Uhr. Ein schnelles Frühstück und weiter geht es. Auch heute meint es der Verkehr gut mit uns. Wir fahren über wegen der Maut oft einsame Autobahnen Frankreichs, wo wir hinter Besancon eine Pause einlegen. Achim kauft in der Tankstelle die ersten französischen Croissants und Baguettes. Obwohl teuer und von mäßiger Qualität lassen wir uns die Backwaren schmecken. Darauf freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue. So etwas können die Franzosen einfach besser als wir Deutsche. Schließlich fahren wir hinter Lyon von der Autobahn ab und finden bei einem „LeClerc“ eine Tankstelle, deren Dieselpreis etwa 20 Cent unter dem auf der Autobahn liegt. Das lohnt sich. In Beausemblant richten wir uns auf dem Stellplatz ein. Eine gute Stunde später ist er auch schon wieder voll. Also kein Geheimtipp mehr. Dafür erkunden wir bei einem kleinen Spaziergang den Ort und finden ein paar Notausweichplätze für alle Fälle. Man weiß ja nie. Außerdem stellen wir fest: Der Ort mausert sich. Neue Wohnhäuser, ein Konditor usw.
Montag, 6. Januar 2014
Emmendingen 480 km
Sonntag, 5. Januar 2014
Lecksuche
Achim schaut nach der Abdeckung. Da ist wohl eine Schraube
abgerostet. Ein Kabelbinder behebt das Problem. Schließlich folgt
der mit Bangen erwartete Einsatz des Lecksuchsprays. Keine Anzeichen
für Undichtigkeit. Uff!
Samstag, 4. Januar 2014
Oberfranken 420 km
Am Tagesziel bei Achims Vater angekommen meint Karin, die neuen
Bremsen stinken so. Achim soll doch mal nachschauen. Zwar riecht er
nicht viel, entdeckt aber eine lockere Radkastenabdeckung rechts
vorn. Arbeit, du kannst noch einen Tag warten! Dafür muss Achim noch
ein paar Mal ins Womo, um die Heizung zu regeln. Da hier so um die
Null Grad herrschen, fürchtet Karin um unsere Lebensmittel.
Freitag, 3. Januar 2014
"Morgen geht's los!"
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Karin fährt ein letztes Mal zum Einkaufen und verstaut die Lebensmittel im Womo. Die Vorräte sollen für mindestens eine Woche ausreichen. Wenn alles wie geplant läuft, wollen wir erst in Peniscola den nächsten Großeinkauf machen. Dann rangiert Achim unser Womo so, dass wir unsere Gasflaschen tauschen können. Er ersetzt die graue deutsche Flasche durch die rote spanische. Als er sie an die neue Duocontrol anschließt, begrüßt ihn ein lautes Zischen als deutlichen Hinweis für „Ich bin nicht ganz dicht!“ Wie das? Achim untersucht die Anlage und holt zum Vergleich die Reste der alten Duomatic vom Dachboden. (Zum Glück hat er sie noch nicht weggeworfen – eben ein alter Jäger und Sammler. Das ist die Vorstufe zum neudeutschen Messie.) Der Unterschied ist offensichtlich ein nicht mehr vorhandener Dichtungsgummi. Also fummelt er den alten Gummi aus der Duomatic heraus und setzt ihn in die Duocontrol ein. Jetzt hört sie auf zu zischen. Ganz wohl ist Achim dabei aber immer noch nicht. Bei der Duomatic hatte er wenigstens eine Druckanzeige, die auch zur Kontrolle der Dichtigkeit diente. Bei der Duocontrol gibt es dieses Manometer nicht mehr. Also beschließt Achim, ein Lecksuchspray muss her. Leichter gesagt als getan. Unser Wohnort in der Lüneburger Heide ist nicht gerade die mondäne Einkaufsmeile. Das Auto in der Garage ist durch das Womo davor blockiert. Mit den Fahrrädern in der Womogarage käme Achim auch nicht besonders weit.
Karin hat die rettende Idee. Wir fahren morgen ja nach Oberfranken. Dort gibt es einen uns bekannten Obi und der hat alles. Ruf doch mal an. Gesagt, getan. Achim erreicht die Vermittlung. Eine telefonische Weiterleitung scheitert leider. Doch die Dame in der Vermittlung verspricht einen Rückruf. Sie notiert Achims Festnetznummer ohne sich über die 400 km entfernte Vorwahl auszulassen und beendet das Gespräch. Oh Wunder! Nach vielleicht zwei Minuten erfolgt der Rückruf. Ja, wir führen Lecksuchspray und wir haben am Samstag bis 18:00 Uhr geöffnet. Na dann.
Zu guter Letzt entdeckt Achim, dass unser Innen- und Außenthermometer den Geist aufgegeben hat. Nicht gut. Er versucht es mit der „Saunamethode“ und legt es auf einen heißen Heizkörper. Nach etwa einer Stunde gibt das Thermometer auf und funktioniert (vorerst) wieder. Wahrscheinlich war nur Feuchtigkeit eingedrungen.
Reiseübersicht Spanien+Portugal 2014
| Deutschland | |||
| Sa 04.Jan 14 | Oberfranken | ||
| Mo 06.Jan 14 |
| ||
| Frankreich | |||
| Di 07.Jan 14 | Beausemblant | ||
| Mi 08.Jan 14 | Leucate | ||
| Spanien | |||
| Do 09.Jan 14 | Tarragona | ||
| Fr 10.Jan 14 | Peniscola | ||
| Mo 13.Jan 14 | Tavernes | ||
| Di 14.Jan 14 | Santa Pola | ||
| Mi 15.Jan 14 | Los Alcazares | ||
| Fr 17.Jan 14 | La Manga | ||
| So 19.Jan 14 | Sprem | ||
| Mi 22.Jan 14 | Calabardina | ||
| Fr 24.Jan 14 | Vera Playa | ||
| Sa 25.Jan 14 | Roquetas | ||
| So 26.Jan 14 | Los Banos | ||
| So 09.Feb 14 | Salobrena | ||
| Di 11.Feb 14 | La Cala de Mijas | ||
| Do 13.Feb 14 | La Linea | ||
| Fr 14.Feb 14 | Tarifa-Düne | ||
| Mo 24.Feb 14 | Sanlucar | ||
| Mi 26.Feb 14 | Isla Christina | ||
| Portugal | |||
| Do 27.Feb 14 | Santa Luzia West | ||
| So 02.Mrz 14 | Falesia Camperpark | ||
| Mo 03.Mrz 14 | Praia Evaristo | ||
| Di 04.Mrz 14 | Galé | ||
| Fr 07.Mrz 14 | Alvor | ||
| So 09.Mrz 14 | Lagos | ||
| Di 11.Mrz 14 | Praia Ingrina | ||
| Mi 12.Mrz 14 | Sagres Fort | ||
| Do 13.Mrz 14 | Bordeira Lagune | ||
| Fr 14.Mrz 14 | Odeceixe | ||
| So 16.Mrz 14 | Almograve | ||
| Mo 17.Mrz 14 | Porto Covo | ||
| Mi 19.Mrz 14 | Lagoa de St. André | ||
| Do 20.Mrz 14 | Evora | ||
| Spanien | |||
| Fr 21.Mrz 14 | Terradillos | ||
| Sa 22.Mrz 14 | Ozeta National Park | ||
| Frankreich | |||
| So 23.Mrz 14 | Ondres-Plage | ||
| Mo 24.Mrz 14 | Poullet-St-Estèphe | ||
| Di 25.Mrz 14 | Sankt Purzel | ||
| Mi 26.Mrz 14 | Baume-Les-Dames | ||
| Deutschland | |||
| Do 27.Mrz 14 | Breisach | ||
| Mo 31.Mrz 14 | Stockach Caramobil | ||
| Di 01.Apr 14 | Reichenau | ||
| Mi 02.Apr 14 | Meersburg-Ergeten | ||
| Do 03.Apr 14 | Wangen im Allgäu | ||
| Sa 05.Apr 14 | München | ||
| So 06.Apr 14 | Hiltpolstein | ||
| Mo 07.Apr 14 | Oberfranken | ||
| Fr 11.Apr 14 | Lüneburg |
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