Heute
weht nur ein laues Lüftchen, und das ist schon fast übertrieben.
Daher packen wir unsere sieben Sachen, verabschieden uns und machen
uns auf den Rückweg – aber natürlich ganz langsam und in Etappen.
Wir wollen nach Boiensdorf, wo wir am Anfang unserer Reise schon
einmal Halt gemacht haben. Diesmal aber fahren wir einen Umweg über
die Autobahn, um eventuelle Staus an der B 105 und in Rostock zu
vermeiden. Der Weg ist zwar etwa zwanzig Kilometer länger, aber sehr
angenehm zu fahren. Nach einem kleinen Zwischenstopp beim Discounter
kommen wir in Boiensdorf an. Die Fahrzeit hat sich auch nur um eine
Viertelstunde verlängert. Wir finden, eine gute Alternative.
Boiensdorf ist für uns eigentlich immer ein ganz schön teuerer
Stellplatz. Die Gebühr ist zwar normal, aber die Nebenkosten: 2 mal
Eis und 2 mal Fischbrötchen kommen fast immer drauf. Heute haben wir
Glück und Pech: Glück, weil, als wir ankommen, der Eiswagen gerade
auf dem Platz ist und Pech, weil heute Donnerstag ist, und damit die
Fischbude geschlossen bleibt. Dass die Nebenkosten dadurch etwas
geringer ausfallen, ist nur ein schwacher Trost. So gehen wir halt
mehr oder weniger direkt zum Kaffee über und verbummeln den Rest des
Tages mit Faulenzen in der Sonne.
