Unser
letzter Tag in Rota. Da müssen wir unbedingt in die Stadt fahren.
Zuerst geht es an den herrlichen Strand. Wie wir erfahren, soll von
hier aus Kolumbus nach Indien bzw. Amerika gestartet sein. Aber das
behaupten viele andere Orte auch.
An
der Promenade (Paseo Maritimo) gibt es hübsch anzusende Ruheplätze
und daneben Mosaiken und einen Trinkbrunnen mit anließender
Fußdusche. Bitte nicht verwechseln.
Wir
steigen vom Rad und schieben hoch in die Altstadt. Autofahren macht
hier nicht viel Spaß. Selbst mit einem Pkw könnte man hier Probleme
bekommen, gerade bei den vielen Einbahnstraßen. Nur die
allgegenwärtigen Motorroller brausen kreuz und quer durch die engen
Gassen. Unser Augenmerk gilt aber mehr dem imposanten Mondkastell,
was natürlich im Spanischen als Castillo de Luna viel besser klingt.
Richtig
große Augen machen wir, als wir die Parroquia de Nuestra Senora de
O. besichtigen. Parroquia heißt übrigens schlicht Pfarrei. Aber
innen ist es alles andere als schlicht.
Schließlich
wird es Zeit wieder an das Weltliche zu denken. So radeln wir zu
einem Chinaladen und zu Mercadona. In beiden Geschäften gibt es
immer etwas zu kaufen. Zurück am Womo quetschen wir uns für den
obligatorischen Kaffee zwischen uns und unseren Nachbarn. Gestern ist
es hier nochmal etwas enger geworden. Abends stehen wieder leckere
Langostinos auf dem Speiseplan.






