Heute
wollen wir weiter. Wir verabschieden uns von unseren Nachbarn und los
geht es. Zuerst zur Ver- und Entsorgung, dann zur Gastankstelle
(Unser Kühlschrank muss bei diesen Temperaturen Schwerstarbeit
verrichten.), dann zu Netto (Lebensmittel werden immer gebraucht.),
dann in Würzburg zu Decathlon (Da geht immer was.) und schließlich
nach ein bisschen Berg- und Talfahren erreichen wir Obereisenheim.
Kaum haben wir uns eingerichtet, kommt der Eismann auf den Platz gefahren. Das können wir uns nicht entgehen lassen.
Aber dann das Wichtigste: Wir können hier unseren Weinvorrat
auffüllen. So marschieren wir mit guter Unterlage im Magen ein paar
Hundert Meter zu unserem Stammwinzer und verkosten sein Angebot. Wie
immer sind wir hoch zufrieden, glauben wieder einmal Unterschiede zu
den Vorjahren zu schmecken und machen unsere Bestellung fertig.
Abholen wollen wir sie aber erst bei der Abfahrt, sonst kriegt der
gute Wein noch einen Hitzeschock. Dann wanken wir zurück zum Womo
und setzen uns am Main in den Schatten von einigen Bäumen. Das ist
das Beste, was man nach einer Weinverkostung tun kann – außer
schlafen vielleicht.



