Sonntag, 20. Januar 2019

Falesia 13. Tag


Heute Nacht hat es ordentlich geregnet und vor allem auch gewindet. Obwohl Achim unsere Fahrräder doppelt gesichert hatte, sind sie umgefallen. Aber es ist wohl alles ganz geblieben. Nicht so der Windschutz unseres französischen Nachbarn. Wir sehen ihn, mit dem Windschutz, Folie und Stangen, unterm Arm in Richtung Mülltonnen laufen. Unsere englischen Nachbarn erzählen uns, dass heute ein Angelwettbewerb am Fuße der Klippen sei. Da marschieren wir mit Isa und Helmut hin. Und richtig, egal ob wir nach links oder nach rechts schauen: überall Angler und dazwischen „Gelbwesten“ (aber keine französischen), die mit Klemmbrettern hin und her laufen und die Fische vermessen.
Wir laufen noch bis zur nächsten Treppe durch den Sand, was recht anstrengend ist. Aber den festeren Untergrund direkt am Wasser können wir heute nicht nutzen. Wir würden uns mit den Angelschnüren nur verheddern. An der Treppe angekommen, verschnaufen wir ein bisschen und beobachten ein paar Segler, die offensichtlich für eine Regatta trainieren. Bei dem starken Wind eine eher anspruchsvolle Angelegenheit. Zurück am Stellplatz setzen wir uns bei Isa und Helmut ans Womo, weil es dort am besten windgeschützt ist, trinken Kaffee und genießen einen Schokoladenkuchen, den wir bei unserem letzten Einkauf mitgebracht haben.

Zwischendurch bekommen wir auch viel „wollenen“ Besuch.