Heute
Nacht hat es ordentlich geregnet und vor allem auch gewindet. Obwohl
Achim unsere Fahrräder doppelt gesichert hatte, sind sie umgefallen.
Aber es ist wohl alles ganz geblieben. Nicht so der Windschutz
unseres französischen Nachbarn. Wir sehen ihn, mit dem Windschutz,
Folie und Stangen, unterm Arm in Richtung Mülltonnen laufen. Unsere
englischen Nachbarn erzählen uns, dass heute ein Angelwettbewerb am
Fuße der Klippen sei. Da marschieren wir mit Isa und Helmut hin. Und
richtig, egal ob wir nach links oder nach rechts schauen: überall
Angler und dazwischen „Gelbwesten“ (aber keine französischen),
die mit Klemmbrettern hin und her laufen und die Fische vermessen.
Wir laufen noch bis zur nächsten Treppe durch den Sand, was recht
anstrengend ist. Aber den festeren Untergrund direkt am Wasser können
wir heute nicht nutzen. Wir würden uns mit den Angelschnüren nur
verheddern. An der Treppe angekommen, verschnaufen wir ein bisschen
und beobachten ein paar Segler, die offensichtlich für eine Regatta
trainieren. Bei dem starken Wind eine eher anspruchsvolle
Angelegenheit. Zurück am Stellplatz setzen wir uns bei Isa und
Helmut ans Womo, weil es dort am besten windgeschützt ist, trinken
Kaffee und genießen einen Schokoladenkuchen, den wir bei unserem
letzten Einkauf mitgebracht haben.
Zwischendurch
bekommen wir auch viel „wollenen“ Besuch.

