Ein klarer und sonniger Morgen. Vom stürmischen Wind keine Spur mehr. Dafür sind die Temperaturen aber auch wieder normal. Zweistellig, aber das sonnige Heizkraftwerk wird wie gewohnt benötigt. Uns zieht es weiter. Wir wollen uns über die Feiertage in Vera niederlassen. Bis dorthin sind es nur wenige Kilometer. Daher gondeln wir ganz gemütlich die Küste entlang. Wir kommen an einigen Stellen vorbei, wo wir früher frei stehen durften, meistens auch über Nacht. Doch diese Zeiten sind anscheinend weitgehend vorbei. Einige Stellen sind zugebaut, Stichwort Urbanisation. An anderen Stellen ist die Zufahrt blockiert und/oder es steht kein einziges Womo. Hin und wieder finden wir zwar mal ein Womo oder einen Kastenwagen ganz vereinzelt und versteckt. Doch erstens wissen wir nicht, ob sie auch dort übernachtet haben und zweitens wollen wir unserem Womo die oft holprige Zufahrt nicht zumuten. Wir legen eine schöne Mittagspause an einem der letzten zugänglichen Strände ein. Hier dürfen wir zumindest tagsüber unbehelligt stehen. Die Einsamkeit sagt uns, dass es die Ausnahme ist, sonst wären wir nicht allein.
So schön es hier auch ist, wir müssen/wollen weiter und fahren nach Vera. Hier haben wir ganz entgegen unserer Gewohnheit für ein paar Tage reserviert, allerdings erst ab morgen. Für heute will man uns aber auch irgendwo unterbringen.

