Es regnet in der Nacht. Am Morgen ist alles nass. Aber immerhin ist
es ungewöhnlich mild. Die Wettervorhersagen sind sich mal wieder
überhaupt nicht einig. Die einen sagen Wind, die anderen Regen, die
dritten Sonne voraus. Letztlich hat jeder irgendwann für einige Zeit
recht. Das nimmt uns aber nicht die Entscheidung ab, ob wir aufs
Wasser gehen sollen oder nicht. Achim begibt sich zweimal an den
Strand, prüft und entscheidet sich dagegen. Erwin genauso. Kai
versucht es gar nicht erst. Nur einer unserer Nachbarn aus Dortmund
macht ein paar Schläge mit großem Schirm und Brett. Wir kümmern
uns lieber um unser Womo. Karin fährt mit dem Rad in den Ort,
um ein paar letzte Besorgungen zu machen, während Achim wieder ein
paar Dinge trocken und sauber im Womo verstaut. Man glaubt nicht, was
sich nach ein paar Wochen so alles ansammelt. Gegen Abend haben wir
die wichtigsten Sachen verstaut.
Nur der Vorzeltteppich muss noch mindestens eine Nacht überstehen.
Da sich die Wetterberichte für morgen genauso uneins sind wie für
heute, warten wir einfach ab, was wir morgen machen. Genießen oder
abfahren?


