Samstag, 4. Januar 2014

Oberfranken 420 km

Wir stellen uns den Wecker auf sieben Uhr morgens und brauchen aber noch bis halb Zehn, um loszukommen. Trotz Plusgraden erwartet uns Straßenglätte. Das hätten wir nicht gedacht. Nun geht die Fahrt zwar etwas langsamer, aber doch gut voran. Nur die neuen Bremsen pfeifen immer mal ein bisschen. Müssen sich wahrscheinlich noch einfahren. Kurz vor unserem heutigen Ziel schickt Karin Achim in den Obi. Da Achim grundsätzlich zu faul zum Suchen ist, fragt er an der Information, wo er denn Lecksuchspray finden könne. Der Mann hinter der Theke schaut auf, lächelt ihn freundlich an und meint: „Sie sind der Herr, der gestern angerufen hat, nicht wahr? Als sie angerufen haben, waren nur noch zwei Dosen vorrätig. Wir haben ihnen hier eine zurückgelegt.“ Achim staunt, bedankt sich und freut sich über die fränkische Hilfsbereitschaft.

Am Tagesziel bei Achims Vater angekommen meint Karin, die neuen Bremsen stinken so. Achim soll doch mal nachschauen. Zwar riecht er nicht viel, entdeckt aber eine lockere Radkastenabdeckung rechts vorn. Arbeit, du kannst noch einen Tag warten! Dafür muss Achim noch ein paar Mal ins Womo, um die Heizung zu regeln. Da hier so um die Null Grad herrschen, fürchtet Karin um unsere Lebensmittel.