Richtig
langes Ausschlafen. Wie lange genau, trauen wir uns gar nicht zu
sagen. Dann wollen wir nach dem Frühstück den Ort erkunden und
fangen nach gut 80 Metern mit dem Cachen an. Eigentlich nicht
besonders schwer, auch der Hinweis ist recht deutlich, aber nix.
Nachdem wir lange genug gesucht haben, kommt aus dem gegenüber
liegenden Haus eine Frau zu uns gelaufen und präsentiert uns eine
Dose. Diese Dose hätten ihre Kinder hier gefunden und mitgenommen,
ob wir die bräuchten. Natürlich! Wir signieren das Log und
verstecken die Dose, dort wo sie eigentlich hätte sein müssen. Nach
einem netten kleinen Gespräch marschieren wir weiter. Der Ort ist
schnell erkundet, da er nicht sehr groß ist. Nach einem kleinen
Spaziergang durch den Wald setzen wir uns auf eine Bank in der Sonne
und bewundern unser Womo von weitem. Zurück am Womo machen wir es
umgekehrt, setzen uns vor das Womo und bewundern die Gegend. Jetzt
nimmt die Bewölkung zu und auch der Wind, und zwar von einer Sekunde
auf die andere. Wir packen schnell ein, entsorgen und versorgen; d.
h. wir versorgen die Gemeinde mit ein paar Cent, denn der Automat
schluckt zwar unwiderruflich das Geld, hält aber dicht, was die
erhoffte Wassermenge betrifft. Pech gehabt! Nun fahren wir nach
Ostrach und stellen uns auf den Firmenparkplatz der Werkstatt neben
zwei anderen Womos, wo morgen in aller Herrgotts Frühe unser Womo
„aufgebessert“ werden soll.
