Montag, 3. März 2014

Praia Evaristo 20 km

Nach einer ruhigen Nacht klatscht plötzlich starker Regen gegen unser Womo. Kein Regen. Unser französischer Nachbar wollte seinen Wassertank auffüllen. Dabei ist ihm der Wasserschlauch bei vollem Druck aus der Öffnung gerutscht und bedenkt uns mit einer ganzen Breitseite. Natürlich haben wir noch die Schlafzimmerfenster zur Lüftung offen. Achim legt das Fenster innen und außen trocken. Der Franzose murmelt etwas von Entschuldigung, fragt ob etwas kaputt ist. Aber in Wirklichkeit scheint ihm das alles doch recht egal zu sein. Wir packen zusammen, ver- und entsorgen und fahren zum SP in Albufeira. Nichts Besonderes. Eher eine Notlösung für alle Fälle. Dann machen wir uns auf den Weg an den Strand. In Sesmarias finden wir einen neuen, netten, kleinen SP, den wir uns merken wollen. Dann fahren wir an den Praia Evaristo. Schöner großer Parkplatz mit einer Bar. Wir stellen uns in eine Ecke und marschieren erst mal los. Der Pfad ist nicht ganz einfach zu laufen, aber wir kommen zu „unserem“ letztjährigen Lieblingsplatz am Praia Castelho. Sieht aus wie wir ihn in Erinnerung haben.
Wir aber marschieren in die andere Richtung, um mal wieder einen Cache zu suchen und zu finden.
Diesmal hat Karin den richtigen Riecher. Achim lässt sich von seinem GPS etwas kirre machen. Zurück am Womo setzen wir uns in die Sonne, die sich aber leider rar macht und immer wieder die Wolken vorschiebt. Auch der Wind ist etwas frischlich. Also indoor. Schließlich bekommen wir Hunger und wollen in der Bar etwas essen. Wir sehen vor der Bar einige teurere Fahrzeuge und werden vorsichtig. Leider hängt keine Speisekarte aus. Aber durch die Glastür erkennen wir über der Theke drei handgeschriebene Kreidetafeln mit den Kilopreisen der Fleisch- und Fischgerichte. Auch wenn wir sicher nicht kiloweise essen wollen, erscheint uns dieser Laden doch zu teuer. Wir machen kehrt zurück ins Womo, wo wir uns mit etwas Kuchen und Orangen begnügen. Wir halten uns zwar nicht für geizig. Aber wir wollen uns auch nicht wie die Engländer hier ausnehmen lassen.