Nach
der „großen“ Entdeckungstour gestern lassen wir es heute etwas
langsamer angehen. Doch mit der Ruhe ist es nicht weithin. Unsere
französischen Nachbarn sind anscheinend süchtig nach Boule, denn
sie fangen schon am Vormittag damit an. Die, die nicht Boule spielen,
vertiefen sich in ihre Fahrzeuge und suchen nach dem Motor. Da muss
er doch sein – oder?
Wir
wollen um die Mittagszeit zum Essen gehen und machen einen kleinen
Spaziergang an die Klippen, wo es doch immer wieder so schön ist.
Einen
Cache suchen und finden wir aber auch. Dann haben wir uns aber
wirklich hungrig gelaufen und setzen uns in ein Lokal ganz in der
Nähe unseres Stellplatzes. Wir wählen zweimal das Tagesmenü,
einmal Makrelen und einmal Schwein. Dazu gibt es Salat vorneweg,
Shandys und Espresso zur Verdauung.
Das
Ganze schmeckt unheimlich lecker. Die Bedienung ist auch nett und
freut sich über ein paar portugiesische Sprachversuche unsererseits.
Zurück am Womo werden wir vom Platzwart abgepasst und zum morgigen
Bouleturnier verdonnert. Da können wir schlecht ablehnen, sonst
wären wir bei der französischen Übermacht absolut unten durch.
Hoffentlich gibt das keine Verletzungen, wenn wir mit den schweren
Metallmurmeln um uns werfen. Wir bekommen auch gleich eine Einweisung
und ein paar Proberunden aufgebrummt.



