Mittwoch, 19. Februar 2014

Emil putzt sein Auto. Unseres soll auch noch ganz schön dreckig sein. Achim klettert aufs Dach und sieht nur noch roten Sand, geschätzte fünf Zentimeter dick. Naja, vielleicht nicht ganz so viel, aber immerhin soviel, dass unsere Solarpaneele nicht mehr viel tun. Wahrscheinlich haben sie auch gestern nicht viel getan. Mit viel Wasser macht er sie sauber. Zwar wollte er zunächst mit einem kleinen Besen drüber fegen, aber Karin bremst ihn zurecht ab. Das gäbe Kratzer. Achim ist sich nicht ganz sicher, ob er nicht schon welche auf unserem neuen Heki hinterlassen hat. Wenn, dann war ER es und hat ein schlechtes Gewissen. Nach dem Putzen holen Emil und Achim Wasser von der Quelle. Dann holen wir alle vier nochmal Wasser. Dann verabschieden sich Anna und Emil. Sie wollen heute nach Tarifa vielleicht einen Kite kaufen und den an der Landebahn ausprobieren. Wir wollen morgen folgen – zur Landebahn, nicht zum Kite kaufen. Wir machen uns einen fast faulen Tag in der Sonne. Aber Achim geht erst noch einmal Wasser holen. Dann lässt er seine Matte fliegen, um für das Kiten zu üben. Anschließend geht Achim noch einmal Wasser holen. Ihm ist offensichtlich langweilig. Unterwegs tritt er barfuß fast auf einen Seeigel, aber zum Glück nur fast. Die Flut ist da und so muss er aufpassen, wie er zur Quelle und zurück kommt. Ganz trocken bleibt er nicht. Auf dem Rückweg findet er einen Babyschnuller. Er fragt zwei Pärchen mit Kind, doch keines will den Schnuller. Zurück im Womo wundern wir uns, warum unsere Batterie trotz gereinigter Solarpaneele und viel Sonne so wenig Spannung anzeigt. Nach einigem Suchen glauben wir des Rätsels Lösung gefunden zu haben: In unserer Garage war die 10 Wattlampe an. Wie lange schon, wissen wir nicht.