Emil putzt sein Auto. Unseres soll auch noch ganz schön dreckig
sein. Achim klettert aufs Dach und sieht nur noch roten Sand,
geschätzte fünf Zentimeter dick. Naja, vielleicht nicht ganz so
viel, aber immerhin soviel, dass unsere Solarpaneele nicht mehr viel
tun. Wahrscheinlich haben sie auch gestern nicht viel getan. Mit viel
Wasser macht er sie sauber. Zwar wollte er zunächst mit einem
kleinen Besen drüber fegen, aber Karin bremst ihn zurecht ab. Das
gäbe Kratzer. Achim ist sich nicht ganz sicher, ob er nicht schon
welche auf unserem neuen Heki hinterlassen hat. Wenn, dann war ER es
und hat ein schlechtes Gewissen. Nach dem Putzen holen Emil und Achim
Wasser von der Quelle. Dann holen wir alle vier nochmal Wasser. Dann
verabschieden sich Anna und Emil. Sie wollen heute nach Tarifa
vielleicht einen Kite kaufen und den an der Landebahn ausprobieren.
Wir wollen morgen folgen – zur Landebahn, nicht zum Kite kaufen.
Wir machen uns einen fast faulen Tag in der Sonne. Aber Achim geht
erst noch einmal Wasser holen. Dann lässt er seine Matte fliegen, um
für das Kiten zu üben. Anschließend geht Achim noch einmal Wasser
holen. Ihm ist offensichtlich langweilig. Unterwegs tritt er barfuß
fast auf einen Seeigel, aber zum Glück nur fast. Die Flut ist da und
so muss er aufpassen, wie er zur Quelle und zurück kommt. Ganz
trocken bleibt er nicht. Auf dem Rückweg findet er einen
Babyschnuller. Er fragt zwei Pärchen mit Kind, doch keines will den
Schnuller. Zurück im Womo wundern wir uns, warum unsere Batterie
trotz gereinigter Solarpaneele und viel Sonne so wenig Spannung
anzeigt. Nach einigem Suchen glauben wir des Rätsels Lösung
gefunden zu haben: In unserer Garage war die 10 Wattlampe an. Wie
lange schon, wissen wir nicht.