Montag, 25. Januar 2016

Rincon 220 km

Wir haben eine schöne, ruhige und unbehelligte Nacht in San Miguel verbracht. Am Morgen wecken uns ein paar warme Sonnenstrahlen. Hätten wir nicht in Rincon reserviert, vielleicht wären wir noch einen Tag geblieben und hätten noch einmal Strandleben eingelegt. So aber machen wir uns auf den Weg weiter nach Süden bzw. Südwesten. Wir haben nämlich schon fast das südliche Ende der iberischen Halbinsel erreicht. Unser Weg führt uns zuerst nach Salobrena, wo wir einen Lidl und eine günstige Tankstelle (Dank an Anja und Erwin) wissen und nutzen. Dann geht es weiter bis Rincon. Zu dem Stellplatz führen ziemlich enge, kleine Sträßchen. Dort angelangt, bekommen wir mit, wie einige Wohnmobilfahrer wieder abziehen. Der Platz ist komplett belegt. Für uns wurde aber ein Plätzchen freigehalten, wo wir uns einrichten.
Unser sieben Meter Womo passt da so gerade hinein. Viel länger hätte es nicht sein dürfen. Viel breiter aber auch nicht. Sonst müssten wir beim Kaffee hintereinander sitzen. Unser Nachbar will seine Markise ausfahren. Das klappt zwar, aber auf die Abspannung muss er verzichten. So ein Platz mit ein bisschen Zaun außenrum ist schon kuschelig, erfordert aber Weitsicht. Wenn man nicht stark genug ist, das Womo zu verbiegen, muss man den Platz für die Toilettenkassette einkalkulieren, sonst kriegt man die nicht aus dem Einschub heraus.