Wir haben
eine schöne, ruhige und unbehelligte Nacht in San Miguel verbracht.
Am Morgen wecken uns ein paar warme Sonnenstrahlen. Hätten wir nicht
in Rincon reserviert, vielleicht wären wir noch einen Tag geblieben
und hätten noch einmal Strandleben eingelegt. So aber machen wir uns
auf den Weg weiter nach Süden bzw. Südwesten. Wir haben nämlich
schon fast das südliche Ende der iberischen Halbinsel erreicht.
Unser Weg führt uns zuerst nach Salobrena, wo wir einen Lidl und
eine günstige Tankstelle (Dank an Anja und Erwin) wissen und nutzen.
Dann geht es weiter bis Rincon. Zu dem Stellplatz führen ziemlich
enge, kleine Sträßchen. Dort angelangt, bekommen wir mit, wie
einige Wohnmobilfahrer wieder abziehen. Der Platz ist komplett
belegt. Für uns wurde aber ein Plätzchen freigehalten, wo wir uns
einrichten.
Unser sieben Meter Womo passt da so gerade hinein. Viel
länger hätte es nicht sein dürfen. Viel breiter aber auch nicht.
Sonst müssten wir beim Kaffee hintereinander sitzen. Unser Nachbar
will seine Markise ausfahren. Das klappt zwar, aber auf die
Abspannung muss er verzichten. So ein Platz mit ein bisschen Zaun
außenrum ist schon kuschelig, erfordert aber Weitsicht. Wenn man
nicht stark genug ist, das Womo zu verbiegen, muss man den Platz für
die Toilettenkassette einkalkulieren, sonst kriegt man die nicht aus
dem Einschub heraus.

