Montag, 25. Juli 2016

Rosslare Harbour 30 km



Unsere letzte Nacht in Irland ist zu Ende. Wir fahren die paar Kilometer zum Hafen von Rosslare. Wir sind aber sehr früh dran, so früh, dass wir die ersten in der Check-in-Spur sind. Eigentlich wollten wir es uns noch etwas auf dem Parkplatz nebenan gemütlich machen. Aber da hätten für eine sehr kurze Zeit Parkgebühren entrichten müssen. Dafür sind wir zu geizig. Wir bleiben jedoch nicht lange alleine. Bald kommen mehr Autos, Womos und Wohnwagen. Erstaunlich viele Deutsche sind darunter. Wo waren die wohl die ganze Zeit über in Irland? Wie wir erfahren, hatten die meisten fast gänzlich auf Campingplätzen übernachtet, im Gegensatz zu uns. Das ist dann auch der Grund, dass man sich nicht getroffen hat. Lange können wir uns aber nicht austauschen, denn überraschend früh beginnt der Check-in. Danach steht dann wieder das Warten vor dem Zoll auf dem Programm. 

Uns lässt man aber ohne Kontrolle passieren. Was hätten wir auch schon zu verzollen gehabt? Dann erneutes Warten vor der Auffahrt zum Schiff. Es ist wieder die Oscar Wilde, wie auf der Herfahrt. Wir kommen auch recht früh auf das Schiff und können uns wieder mit „Landstrom“ versorgen. Vom Schiff aus beobachten wir das Auffahren der Fahrzeuge vom Oberdeck aus.

Zunächst geht es recht zügig, doch dann stockt es für etwa eine halbe Stunde. Wir fragen uns schon, ob vielleicht nicht alle Fahrzeuge auf das Schiff passen. Der Grund ist ein anderer. Wenn wir die Ansage des Kapitäns richtig verstanden haben, gab es wohl ein technisches Problem auf den Parkdecks. Dieses Problem führt immerhin zu einer Stunde Verspätung bei der Abfahrt. Der Kapitän ist aber zuversichtlich, den Zeitplan wieder einzuholen. Er sollte Recht behalten.