Unsere
letzte Nacht in Irland ist zu Ende. Wir fahren die paar Kilometer zum
Hafen von Rosslare. Wir sind aber sehr früh dran, so früh, dass wir
die ersten in der Check-in-Spur sind. Eigentlich wollten wir es uns
noch etwas auf dem Parkplatz nebenan gemütlich machen. Aber da
hätten für eine sehr kurze Zeit Parkgebühren entrichten müssen.
Dafür sind wir zu geizig. Wir bleiben jedoch nicht lange alleine.
Bald kommen mehr Autos, Womos und Wohnwagen. Erstaunlich viele
Deutsche sind darunter. Wo waren die wohl die ganze Zeit über in
Irland? Wie wir erfahren, hatten die meisten fast gänzlich auf
Campingplätzen übernachtet, im Gegensatz zu uns. Das ist dann auch
der Grund, dass man sich nicht getroffen hat. Lange können wir uns
aber nicht austauschen, denn überraschend früh beginnt der
Check-in. Danach steht dann wieder das Warten vor dem Zoll auf dem
Programm.
Uns lässt man aber ohne Kontrolle passieren. Was hätten
wir auch schon zu verzollen gehabt? Dann erneutes Warten vor der
Auffahrt zum Schiff. Es ist wieder die Oscar Wilde, wie auf der
Herfahrt. Wir kommen auch recht früh auf das Schiff und können uns
wieder mit „Landstrom“ versorgen. Vom Schiff aus beobachten wir
das Auffahren der Fahrzeuge vom Oberdeck aus.
Zunächst geht es recht
zügig, doch dann stockt es für etwa eine halbe Stunde. Wir fragen
uns schon, ob vielleicht nicht alle Fahrzeuge auf das Schiff passen.
Der Grund ist ein anderer. Wenn wir die Ansage des Kapitäns richtig
verstanden haben, gab es wohl ein technisches Problem auf den
Parkdecks. Dieses Problem führt immerhin zu einer Stunde Verspätung
bei der Abfahrt. Der Kapitän ist aber zuversichtlich, den Zeitplan
wieder einzuholen. Er sollte Recht behalten.
