Am
Morgen muss die Heizung ordentlich ran. Entweder liegt es daran, weil
wir weiter im Norden sind, oder weil das Wetter macht, was es will.
Nach dem Frühstück wärmen wir uns mit einer ordentlichen Dusche
auf. Erfreulicherweise bietet dieser Platz Duschen mit warmem,
wirklich warmem Wasser an. Zwar sind die Kabinen nicht gerade der
Hit, aber es kommt doch mehr auf das Wasser an. Anschließend kaufen
wir ein paar gestern im Lidl vergessene Dinge beim Dia um die Ecke
ein. Eigentlich wollten wir auch etwas Bargeld „kaufen“, aber
leider gibt es weit und breit keinen Geldautomaten. So muss Achim das
Fahrrad aus der Garage holen und in die Stadt radeln, um endlich an
das Monetäre zu kommen. Als er wieder am Stellplatz ankommt, sind
unsere Freunde Anja und Erwin zu Besuch. Die beiden stehen mit ihrem
Womo am Südende des Mar Menor und sind mit dem Roller eine
dreiviertel Stunde zu uns gefahren. Über diesen lieben Besuch freuen
wir uns ganz besonders, denn gerade in dieser Situation, Krankheit
und Reiseabbruch, können wir eine nette Plauderstunde gut
gebrauchen. Das lenkt ab und trröstet. Immer mal wieder müssen wir
unsere Gespräche unterbrechen oder uns gegenseitig laut anschreien,
weil an so einem schönen Tag mit blauem Himmel natürlich die
spanische Kunstflugstaffel vom benachbarten Flugplatz übt.
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Am
späten Nachmittag scheinen sie genug geübt zu haben und setzen zur
Landung an. Dann herrscht Ruhe. Aber leider müssen Anja und Erwin
auch wieder zurück fahren. Da es abends doch immer recht frischlich
wird, wollen sie nicht zu spät los. Wir planen aber schon unser
nächstes Treffen in Deutschland. Hoffentlich klappt es!



