Manchmal
haben die Wettervorhersagen Recht. Es regnet in Strömen. Schon in
der Nacht werden wir ein paar Mal geweckt, wenn ein Schauer auf unser
Womodach herunter prasselt. Am Morgen ist es nicht viel besser. Zwar
gibt es auch hin und wieder eine Pause, aber eine konstante Änderung
ist nicht in Sicht. Anja und Erwin nutzen eine solche Regenlücke, um
in Workum einzukaufen. Wir machen es ihnen wenig später nach. Unser
Timing ist fast ideal. Nur zum Schluss bei der Rückkehr bekommen wir
ein paar Tropfen ab. Da wir ein bisschen Gebäck mitgebracht haben,
versammeln wir uns in Sandra und Kais Vorzelt und lassen es uns
schmecken.
Zwischendurch setzt natürlich wieder ein Schauer ein. Wir
bleiben trocken, müssen nur unsere Gesprächslautstärke den
Außengeräuschen anpassen. Auf das Kiten verzichten wir heute. Das
Wetter und der Wind so launig, dass die Größe des Kites zum
Glücksspiel würde und außerdem schadet eine kleine Pause unseren
müden Knochen und Muskeln nicht.
