Montag, 16. Februar 2015

Falesia 3. Tag


So, heute sollen auch wir in den Genuss eines mit Strom versorgten Platzes kommen. Doch dafür müssen wir uns noch etwas gedulden. Erst muss eine Art von Kettenreaktion in Gang gebracht werden. D. h. unser künftiger Platz, direkt gegenüber, muss erst noch vom derzeitigen Platzinhaber geräumt werden. Der will nämlich auf einen anderen Platz umziehen, welcher auch noch besetzt ist. Daher heißt es warten und nochmals warten, um dann im richtigen Moment schnell umzuziehen, bevor ein anderer Stromsuchender zu gierig wird. Als es dann endlich so weit ist, hat Achim schon das Womo fahrfertig und „rutscht“ rüber. Nun wird getestet, ob wir hier auch Fernsehempfang haben. Bei so vielen hohen Bäumen ist das nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Wir haben. Also macht Achim das Reisemobil zum Standmobil für die nächsten Tage: Stromanschluss legen, Stützen ausfahren, Wasser auffüllen usw.
Während der Zwischenzeit parkt auch der gestern erwähnte 10-Tonnen-Concorde um auf einen großen mit Stromanschluss versehenen Platz. Leider hat er dort keinen Satellitenempfang. Daher kommt er zurück und stellt sich auf unseren alten Platz, wo er wie wir gestern keine Probleme mit dem Satellitenempfang hat. Aber Strom? Jetzt wird eine ganz lange Leitung gelegt, so dass er auch in diesen Genuss kommt. Warum ging das nicht bei uns? Gute Frage, auf die wir keine rechte Antwort haben. Egal. Wir genießen seit langer Zeit den Luxus von Internetzugang über WLAN und Stromverbrauch ohne Reue und Sorge um unsere Batterien. Man kann halt Wohnmobilisten auch mit sonst selbstverständlichen Kleinigkeiten eine Freude bereiten.