So, heute
sollen auch wir in den Genuss eines mit Strom versorgten Platzes
kommen. Doch dafür müssen wir uns noch etwas gedulden. Erst muss
eine Art von Kettenreaktion in Gang gebracht werden. D. h. unser
künftiger Platz, direkt gegenüber, muss erst noch vom derzeitigen
Platzinhaber geräumt werden. Der will nämlich auf einen anderen
Platz umziehen, welcher auch noch besetzt ist. Daher heißt es warten
und nochmals warten, um dann im richtigen Moment schnell umzuziehen,
bevor ein anderer Stromsuchender zu gierig wird. Als es dann endlich
so weit ist, hat Achim schon das Womo fahrfertig und „rutscht“
rüber. Nun wird getestet, ob wir hier auch Fernsehempfang haben. Bei
so vielen hohen Bäumen ist das nicht unbedingt eine
Selbstverständlichkeit. Wir haben. Also macht Achim das Reisemobil
zum Standmobil für die nächsten Tage: Stromanschluss legen, Stützen
ausfahren, Wasser auffüllen usw.
Während der Zwischenzeit parkt
auch der gestern erwähnte 10-Tonnen-Concorde um auf einen großen
mit Stromanschluss versehenen Platz. Leider hat er dort keinen
Satellitenempfang. Daher kommt er zurück und stellt sich auf unseren
alten Platz, wo er wie wir gestern keine Probleme mit dem
Satellitenempfang hat. Aber Strom? Jetzt wird eine ganz lange Leitung
gelegt, so dass er auch in diesen Genuss kommt. Warum ging das nicht
bei uns? Gute Frage, auf die wir keine rechte Antwort haben. Egal.
Wir genießen seit langer Zeit den Luxus von Internetzugang über
WLAN und Stromverbrauch ohne Reue und Sorge um unsere Batterien. Man
kann halt Wohnmobilisten auch mit sonst selbstverständlichen
Kleinigkeiten eine Freude bereiten.