Mittwoch, 22. Januar 2020

Almerimar 310 km


Es gibt hier im Umkreis von 45 km keine Caches. So einen weißen Flecken hatten wir noch nie. So schön der Ort auch ist, aber da müssen wir weiter. Außerdem zieht wohl der Regen vom Mittelmeer hier rüber. Ob man da unten durch fahren kann? Klappt wohl nur sehr marginal. Richtung Malaga wird es immer dunkler und nasser - auch von oben. Da wollen wir auch gar nicht so weit fahren. Malaga Beach und Torrox fallen als Ziele aus; haben per Mail abgesagt. Rincon hat nicht mal geantwortet. Bleibt notgedrungen nur Almayate. Voll! Daher machen wir in Torre del Mar Pause und beschließen, weiter bis Almerimar zu fahren. Eigentlich wollten wir noch nach Motril. Aber das ist bei den Regenmengen bestimmt keine so gute Idee. Kurz hören wir sogar mal ein Donnergrollen, dann nur noch Regen, aber nachlassend. Auch der Wind ist mit Ausnahme einiger Böen nicht mehr so heftig. Teilweise können wir im Vorbeifahren und von oben herab auf das Mittelmeer blicken. Hier kommen schon noch ein paar Brecher ans Ufer gerollt. Wir aber fahren fast wie in Trance durch eine graue und triste Landschaft, wo wir sonst eine fröhlich lachende Sonne gewohnt sind. Wie sehr wir sie schon wieder vermissen! Ab Ejido, natürlich Stau ab der Ausfahrt, kreiseln wir uns nach Almerimar hinunter. Wir finden auf den üblichen Plätzen wieder jede Menge Womos vor, auch in Guardia Viejas. Dort wollen wir aber nicht hin. Wir vermuten dort ziemlich matschigen Untergrund. So reihen wir uns halt zwischen den anderen Womos auf einem der Parkplätze ein.
Nicht schön, aber für heute soll es genügen.