Wir fahren
die Straße zurück nach Amot. Dort tanken wir und fragen nach einer
VE. Die junge Bedienung hat keine Ahnung. Ein paar hundert Meter
weiter sehen wir selbst ein Hinweisschild zu einer VE. Alles gut.
Dann machen wir in Kultur und besuchen die berühmte
Heddal-Stabkirche.
Sie soll die größte in Norwegen sein. Uns
beeindrucken schon einmal die vielen Dachkonstruktionen von außen.
Dann erstaunt uns eine Art Rundgang komplett um die Kirche herum. Die
junge Dame an der Kasse freut sich, uns in deutsch begrüßen zu
können. Wir gönnen uns den Eintritt von siebzig NOK pro Person und
bewundern die Baukonstruktion innen.
Hier dürfen wir sogar mit
Blitzlicht Bilder machen. Dann fahren wir ein Stück weiter zu einem
Picknickplatz auf einer Anhöhe, wo wir uns erst einmal ein paar
Stunden neben unser Womo setzen und faulenzen. Wir wollen die Sonne
noch genießen, denn es wird schlechteres Wetter angesagt. Kaum dass
wir uns entschließen, weiterzufahren, fängt es auch schon an zu
tröpfeln und Blitz und Donner stimmen gleich mit ein. Wir wollen zu
einem empfohlenen SP fahren, machen aber etwa einen Kilometer vorher
Halt. Der Schotterweg ist zunächst nicht das Problem. Aber ein
Schild mit dem Hinweis auf einen Privatweg und einer (im Moment)
geöffneten Schranke. Wir respektieren den Privatweg und kehren um.
Dabei fangen die Vorderräder auf dem Schotter an, durchzudrehen. Es
geht aber doch noch gut. Schließlich finden wir nahe Kongsberg
wieder einen kleinen Badesee mit großem Parkplatz mit Parkerlaubnis
bis vierundzwanzig Stunden (was für eine Übernachtung völlig
ausreichend ist) kurz vor einer Silbermine. Hier lassen wir uns
nieder, müssen nur einmal noch kurz umsetzen, weil Achim fernsehen
will und natürlich so parkt, dass ein Baum genau im Süden steht.
Fünfzig Meter weiter gibt es dann doch noch Fernsehnachrichten. Ach
ja. Nach dem Abendessen können wir nicht widerstehen, uns eine
kleine Erfrischung im See zu gönnen. Hier ist kein Bauer mit seinem
Güllewagen in Sicht. Die Silbermine wollen wir nicht besichtigen.
Einerseits würde uns das einhundertfünfzig NOK pro Person kosten,
andererseits sollen in dem Stollen nur sechs Grad Celsius herrschen
und drittens haben wir gehört, dass diese Exkursion doch recht
oberflächlich sei.

