Montag, 9. April 2018

Horgenzell 45 km


Eine halbe Stunde bevor unser Wecker klingelt wird Achim wach und dreht die Heizung schon mal ein bisschen an. Draußen sind etwa zehn Grad, innen fünfzehn. Zum Aufstehen und Frühstücken zu kalt. Als unser Wecker dann schließlich klingelt, ist es schon angenehm warm. Wir entsorgen an der Kläranlage und wollen Pfullendorf verlassen, da entdeckt Karin einen Obi und eine relativ günstige Tankstelle. Schnell sind unsere Vorräte an Gas und Diesel wieder aufgefüllt. Dann fahren wir nach Ostrach, um in einer Werkstatt prüfen zu lassen, ob wir unserem Womo noch zusätzliche Klappen gönnen können. Wir können, und zwar schon übermorgen Früh um sieben Uhr. Oje! Da droht schon wieder ein Aufstehen mit Wecker. Zum Glück hat die Werkstatt für ihre Kunden einen kleinen Parkplatz eingerichtet, zu dem wir am Vorabend anreisen können. Aber was tun bis dahin? Zunächst geht Karin in einem Supermarkt einkaufen, um unsere Lebensmittel aufzufüllen. Währenddessen telefoniert Achim mit Hymer in Bad Waldsee, ob er dort vielleicht einen Termin für die fällige Dichtigkeit bekommen kann. Er kann eine E-Mail schreiben, auf die er dann innerhalb zwei Wochen eine Antwort bekommt, mit einem Termin in weiteren vier Wochen, also insgesamt in sechs Wochen. So lange wollen wir dann doch nicht hier in der Gegend bleiben. Daher suchen wir uns einen kleinen Stellplatz in der Nähe, in Burgweiler. Der ist eigentlich ganz schön. Die Halle nebenan stört zwar den Fernsehempfang. Aber da wir uns den Platz auswählen können, wäre das regelbar. Nur die Baustelle nebenan können wir nicht wegzaubern. Etwas ruhebedürftig sind wir aber schon. Also zum nächsten Stellplatz nach Horgenzell. Hier gefällt es uns sehr gut. Am Ende des Ortes ein leicht schräger Platz mit VES und, zumindest soweit wir das abschätzen können, Ruhe. Wir wollen bleiben, sammeln schnell ein paar Caches mit den Fahrrädern ein und errichten unser Nachtlager.