Eine
halbe Stunde bevor unser Wecker klingelt wird Achim wach und dreht
die Heizung schon mal ein bisschen an. Draußen sind etwa zehn Grad,
innen fünfzehn. Zum Aufstehen und Frühstücken zu kalt. Als unser
Wecker dann schließlich klingelt, ist es schon angenehm warm. Wir
entsorgen an der Kläranlage und wollen Pfullendorf verlassen, da
entdeckt Karin einen Obi und eine relativ günstige Tankstelle.
Schnell sind unsere Vorräte an Gas und Diesel wieder aufgefüllt.
Dann fahren wir nach Ostrach, um in einer Werkstatt prüfen zu
lassen, ob wir unserem Womo noch zusätzliche Klappen gönnen können.
Wir können, und zwar schon übermorgen Früh um sieben Uhr. Oje! Da
droht schon wieder ein Aufstehen mit Wecker. Zum Glück hat die
Werkstatt für ihre Kunden einen kleinen Parkplatz eingerichtet, zu
dem wir am Vorabend anreisen können. Aber was tun bis dahin?
Zunächst geht Karin in einem Supermarkt einkaufen, um unsere
Lebensmittel aufzufüllen. Währenddessen telefoniert Achim mit Hymer
in Bad Waldsee, ob er dort vielleicht einen Termin für die fällige
Dichtigkeit bekommen kann. Er kann eine E-Mail schreiben, auf die er
dann innerhalb zwei Wochen eine Antwort bekommt, mit einem Termin in
weiteren vier Wochen, also insgesamt in sechs Wochen. So lange wollen
wir dann doch nicht hier in der Gegend bleiben. Daher suchen wir uns
einen kleinen Stellplatz in der Nähe, in Burgweiler. Der ist
eigentlich ganz schön. Die Halle nebenan stört zwar den
Fernsehempfang. Aber da wir uns den Platz auswählen können, wäre
das regelbar. Nur die Baustelle nebenan können wir nicht wegzaubern.
Etwas ruhebedürftig sind wir aber schon. Also zum nächsten
Stellplatz nach Horgenzell. Hier gefällt es uns sehr gut. Am Ende
des Ortes ein leicht schräger Platz mit VES und, zumindest soweit
wir das abschätzen können, Ruhe. Wir wollen bleiben, sammeln
schnell ein paar Caches mit den Fahrrädern ein und errichten unser
Nachtlager.
