Heute ist
unser letzter Tag in Schweden. Wir haben uns den Wecker auf sieben
Uhr gestellt. Achim ist aber schon um sechs Uhr wach. Wahrscheinlich
hat ihn der Regen geweckt. Der will uns wohl den Abschied leichter
machen. Wir fahren zur Fähre nach Helsingborg und setzen schnell
nach Helsingör in Dänemark über. Bei Kopenhagen erwischt uns ein
wahrer Regenguss. Wenn hier ein Parkplatz in Sicht wäre, würden wir
anhalten, Pause machen und warten, bis das Unwetter vorbei ist. So
aber müssen wir irgendwie durch. Einige Pkws warten auf dem
Pannenstreifen ab. Für uns ist der jedoch zu schmal. Einige
Kilometer weiter südlich wird das Wetter wieder besser. Bei Farö
kommt sogar die Sonne raus. Dort finden wir auch einen schönen
Parkplatz zur Kaffeepause. Die hätten wir mal lieber an der Fähre
in Rödby machen sollen. Hier müssen wir nämlich ziemlich warten.
Es wird uns ein ewiges Rätsel bleiben, wonach sich die Reihenfolge
richtet, wer auf die Fähre fahren darf und wer warten muss. D. h.
wir wissen, dass wir zu denjenigen gehören, die warten müssen.
Irgendwann lässt man uns dann aber doch auf die Fähre und wir
kommen in Puttgarden auf Fehmarn an. Hier brummt der Bär. Ganz
Deutschland hat Urlaub und macht den auch genau hier. Wir fahren auf
einem Schleichweg nach Burg zum Aldi, kommen kaum auf den Parkplatz
und haben Mühe eine Parkbucht für uns zu finden. Im Aldi ist es
noch voller. Ganz Deutschland kauft ausgerechnet jetzt dort ein.
Während Achim sich an der Kasse anstellt, geht Karin nebenan zu
Edeka, um weiter einzukaufen. Dort kommt sie kaum durch die Gänge.
Dann haben wir es geschafft und wollen nur noch weg, was auch nicht
viel einfacher ist. Stau auf der ganzen Insel. Schließlich schaffen
wir es bis Großenbrode. Aber auch hier brummt zumindest ein kleiner
Bär. Mit Müh und Not ergattern wir noch einen SP. Hoffentlich
entspannt sich morgen die Lage, denn dann wollen wir uns mit Freunden
zum Grillen treffen. Heute
„begnügen“ wir uns erst einmal mit einem Restaurantbesuch und
lecker Fisch.
