
Dank der Heizung empfängt uns unser Womo in einem nicht so frostigen Zustand. Nur der Motor besteht auf seiner Otto-Diesel-Gedächtnisminute. Aber nach ein paar Kilometern läuft wieder alles rund und die Motorheizung kämpft gegen uns Frostbeulen an. Als wir kurz vor der Autobahn einen Tankstopp einlegen, können wir sogar die dicken Jacken ausziehen. Dann haben wir eine gemütliche, schon fast langweilige Fahrt vor uns. Die meisten Staus sind zu unserem Vorteil in der Gegenrichtung, wo sich die Urlauber aus den Alpen wieder auf den Heimweg machen. Der Straßenwetterbericht ist wie immer: zu ungenau, um sich darauf verlassen zu können, aber zu warnend, um ihn ganz zu ignorieren: Niederschläge, teils als Regen, teils als Schnee mit örtlich auftretender Glätte. Wir lassen es darauf ankommen. So erwischt uns sehr viel Nässe von oben, aber von Glätte werden wir verschont. In Emmendingen finden wir einen bekannten Stellplatz vor, an dem sich augenscheinlich nicht viel verändert hat.
So richten wir uns auf einen gemütlichen Abend ein. Etwas stört allerdings die laute Musik in der Nähe. Dieses Gewummere kannten wir bisher hier noch nicht. Vielleicht waren wir aber auch noch nie an einem Samstag hier. Da wir doch recht müde sind, schlafen wir aber trotzdem schnell ein.
