Donnerstag, 7. Januar 2016

Peniscola 3. Tag

Heute stellt sich die Frage, was wir in welcher Reihenfolge tun. Es stehen so schwere Entscheidungen an, ob wir zuerst unser Womo in die Waschanlage fahren oder zuerst bei Mercadona einen zweiten Anlauf versuchen. Man hat es wirklich nicht leicht. Unsere Entscheidung fällt auf Mercadona. Mit den Fahrrädern machen wir uns auf den Weg. Als wir dabei an der Waschanlage vorbei fahren, sehen wir einen kleinen Stau von zwei Fahrzeugen vor bzw. in der Womowaschbox. Das zweite Fahrzeug erkennen wir. Das hatten wir schon in Tournon gesehen. Diesmal hat der Mercadona geöffnet. Neben den üblichen Kleinigkeiten gönnen wir uns einen ausgiebigen Besuch an der Fischtheke. Der Verkäufer freut sich sichtlich, als wir mit unseren mäßigen Spanischkenntnissen unsere Bestellung aufgeben. Ein paar nette Worte werden gewechselt, für mehr Konversation reicht es leider nicht. Dann zurück in Richtung Stellplatz. Als wir wieder an der Waschanlage vorbei kommen, steht unser bekanntes Womo immer noch dort. Unsere schwerwiegende Reihenfolgeentscheidung scheint richtig gewesen. Auf dem Stellplatz verstauen wir alles und machen uns auf zur Waschanlage. Unser bekanntes Womo steht immer noch da. Ohoh! Wir stellen uns an und fragen, wie lange sie denn noch brauchen. Sie sind gerade fertig. Unsere Entscheidung war goldrichtig. Dann kommt der ganze Dreck, gesammelt auf etwa 2200 Kilometern, aus dem winterlichen Deutschland, Frankreich und das Stück Spanien herunter. Nun glänzt unser Womo wieder und uns lacht das Herz. Dann nisten wir uns wieder auf dem Stellplatz ein und freuen uns auf Doraden heute Abend.