Montag, 13. Juni 2016

Réville 3. Tag


2:0 gewonnen. So können wir beruhigt schlafen gehen und am Morgen gut gelaunt aufwachen – trotz Regen. Dabei hatte uns die Stellplatzbetreiberin für heute nur "un peu de pluie" angekündigt und dabei mit den Fingern dieses kleine bisschen Regen angedeutet. Selbst der Wetterdienst meldet ab elf Uhr regenfrei. Leider irrt sich auch der. Es bleibt uns nichts anderes übrig als mal wieder inhäusig zu lesen und ein paar Sudoku zu lösen. Anja und Erwin laden uns per SMS nach nebenan zum Kaffeetrinken ein. In einer Fast-Regenpause schaffen wir auch die paar Meter bis in ihr Womo. Dort spendiert Anja leckeren Kuchen, den sie extra für uns aufbewahrt hat. Da wir den Kuchen in Null Komma Nix verputzen hat auch Petrus ein Einsehen und macht die Wolken dicht. Diese Chance lassen wir uns nicht entgehen, holen unsere Fahrräder aus den Womogaragen und radeln hinunter zum Strand, wo wir ein paar Meter spazieren gehen.
Zu weit trauen wir uns aber mit Blick auf den Himmel nicht. Zurück bei den Fahrrädern entscheiden wir uns noch für eine kleine Stippvisite des Ortes Réville. Es ist wirklich ein schmuckes kleines Örtchen. Viele Häuser und Gärten sind liebevoll mit bunten Blumen geschmückt. Zwar sehen wir nicht viele Einheimische, aber man hat den Eindruck, dass sie sich hier wohlfühlen und stolz auf ihren Ort sind. Im Zentrum bewundern wir die riesige Kirche. 
Gleich nebenan befindet sich auch die Einkaufsmeile. Wobei Meile übertrieben ist. Auf vielleicht einhundert Metern befindet sich genau das, was man in Frankreich erwartet: Rathaus, Bäcker, Metzger, Lebensmittelladen, Frisör, Restaurant. In einem kleinen Bogen radeln wir zurück zu unseren Womos.