Achim
fragt in der Rezeption, wo er denn guten Kleber kaufen könnte, weil
sich in unserer Garage die Fahrradschienen gelockert haben. (Wir
benutzen dafür Kabelkanäle. Da können wir unsere Fahrräder recht
leicht hineinschieben, ohne uns verrenken zu müssen.) Der
Platzeigner fackelt nicht lange und gibt uns statt einer Antwort eine
„aufmunitionierte“ PU-Kartusche. Wir müssen heute trotzdem noch
ein paar Einkäufe machen. Daher nehmen wir wieder die Fahrräder und
ab geht es nach Sanlucar. Dort fahren wir zuerst zum Stellplatz. Wie
wir feststellen, dürfen hier doch noch einige Womos stehen, schön
als Rahmen für den Zirkus, der sich in der Mitte des Platzes
ausgedehnt hat. Ob das den Wohnmobilisten dort wirklich gefällt? Wir
fahren ein paar hundert Meter in das Zentrum des Ortes. Dort ist es
sehr schön. Viele Geschäfte, ein emsiges Treiben und hübsche alte
Gebäude.
Selbst mit unseren Fahrrädern haben wir Schwierigkeiten,
hier durchzukommen. Fahren können wir sowieso nicht, aber selbst
Schieben ist schwierig. Wir nehmen uns vor, beim nächsten Mal die
Innenstadt zu Fuß zu erkunden. Dann treffen wir wieder Bekannte aus
Mijas bzw. aus Vera. Wie klein die Welt der Wohnmobilisten doch ist.
Zurück am Womo kruschen wir etwas herum, weil in der Sonne liegen
heute nicht so angesagt ist. Die Sonne ist meist verschleiert und der
kühle Wind tut ein Übriges.

