Freitag, 5. Februar 2016

Sanlucar 5. Tag

Achim fragt in der Rezeption, wo er denn guten Kleber kaufen könnte, weil sich in unserer Garage die Fahrradschienen gelockert haben. (Wir benutzen dafür Kabelkanäle. Da können wir unsere Fahrräder recht leicht hineinschieben, ohne uns verrenken zu müssen.) Der Platzeigner fackelt nicht lange und gibt uns statt einer Antwort eine „aufmunitionierte“ PU-Kartusche. Wir müssen heute trotzdem noch ein paar Einkäufe machen. Daher nehmen wir wieder die Fahrräder und ab geht es nach Sanlucar. Dort fahren wir zuerst zum Stellplatz. Wie wir feststellen, dürfen hier doch noch einige Womos stehen, schön als Rahmen für den Zirkus, der sich in der Mitte des Platzes ausgedehnt hat. Ob das den Wohnmobilisten dort wirklich gefällt? Wir fahren ein paar hundert Meter in das Zentrum des Ortes. Dort ist es sehr schön. Viele Geschäfte, ein emsiges Treiben und hübsche alte Gebäude.

Selbst mit unseren Fahrrädern haben wir Schwierigkeiten, hier durchzukommen. Fahren können wir sowieso nicht, aber selbst Schieben ist schwierig. Wir nehmen uns vor, beim nächsten Mal die Innenstadt zu Fuß zu erkunden. Dann treffen wir wieder Bekannte aus Mijas bzw. aus Vera. Wie klein die Welt der Wohnmobilisten doch ist. Zurück am Womo kruschen wir etwas herum, weil in der Sonne liegen heute nicht so angesagt ist. Die Sonne ist meist verschleiert und der kühle Wind tut ein Übriges.