Ganz so warm wie letzte Nacht war es diese Nacht nicht. Aber das ist Klage auf ganz hohem Niveau. Der Wetterbericht aus der Heimat ist von diesem Klima meilenweit entfernt. Um die Mittagszeit haben wir einen Friseurtermin, also jeder von uns jeweils einen. Wir sind wieder bei der Engländerin, mit der die Unterhaltungen immer viel Spaß machen. Anschließend wollen wir uns etwas zum Essen suchen. Wir radeln Richtung Garrucha. Unsere "Zielbar" hat aber leider geschlossen. Die Alternativen nebenan sind wohl eher auf britische Küche spezialisiert. Das ist nicht, was wir suchen. Daher kehren wir um und versuchen unser Glück am Strand von Vera Playa. Auch hier ist vieles geschlossen. Montag eben. Wir finden schließlich einen Platz in einem Restaurant hinter dem Supermarkt. Das Tagesmenü bietet Hähnchen. Hatten wir erst gestern. Wir entscheiden uns für die Tapas. Die können wir uns an der Theke aussuchen, wobei die Auswahl sehr überschaubar ist. Achim sucht für Karin etwas mit Fleischstückchen und für sich etwas mit Meeresfrüchten aus. Als die Auswahl serviert wird, streikt Karin: sieht aus wie weiße Bohnensuppe mit etwas fettem Fleisch und einer Art Blutwurst. Das Ganze ist lauwarm. Karin probiert und verweigert. Achim verputzt die wenigen Meeresfrüchte, probiert von Karins Tapas und streikt auch. Also empfehlen können wir nur das Alster. Hungrig radeln wir zum Womo. Diesmal muss zum Kaffee noch etwas Nahrhaftes eingenommen werden.