Samstag, 1. März 2014

Ein ganz fauler Tag kündigt sich an. Wir frühstücken in aller Ruhe. Dann bleiben wir vorerst im Womo. Draußen ist es ziemlich windig und frisch. Am Nachmittag raffen wir uns zu einem kleinen Spaziergang durch den Ort auf. Der ist größer als wir dachten. Wir finden einen Telefonmast mit Baumschmuck. Kann man nicht beschreiben, muss man sehen. Es schaut halt so aus, als ob die Spitze des Mastes in eine Baumkrone übergeht. Danach finden wir einen Geldautomat, an dem wir wie in Portugal üblich nur kleine Scheine bekommen. Trotzdem nutzen wir die Gelegenheit. Hier werden unsere Kreditkarten nicht überall angenommen. Zurück am Womo setzen wir uns doch ein wenig neben das Womo. Aber nicht lange. Denn der Wind schwankt hin und her; und so ist es nicht recht gemütlich. Also wieder ab ins Womo und Lesestunde. Währenddessen kommen immer mehr Franzosen an. Große Begrüßung und Womorücken, um allen einen Platz zu ermöglichen. Nur ein Hund, besser Teppichratte, ist nicht glücklich. Beim Anfreundungsversuch mit einem Hund, keine Teppichratte, schnappt letzterer zu, Frauchen zieht Teppichratte am Halsband hoch und dann jault und blutet Teppichratte. Ob wegen des Bisses oder wegen der Strangulierung ist nicht klar. Großes Verarzten, Trösten, endlich Ruhe. Trotz Blutverlust, viel kann es ja nicht sein, überlebt Teppichratte.