Ein ganz fauler Tag kündigt sich an. Wir frühstücken in aller
Ruhe. Dann bleiben wir vorerst im Womo. Draußen ist es ziemlich
windig und frisch. Am Nachmittag raffen wir uns zu einem kleinen
Spaziergang durch den Ort auf. Der ist größer als wir dachten. Wir
finden einen Telefonmast mit Baumschmuck. Kann man nicht beschreiben,
muss man sehen. Es schaut halt so aus, als ob die Spitze des Mastes
in eine Baumkrone übergeht. Danach finden wir einen Geldautomat, an
dem wir wie in Portugal üblich nur kleine Scheine bekommen. Trotzdem
nutzen wir die Gelegenheit. Hier werden unsere Kreditkarten nicht
überall angenommen. Zurück am Womo setzen wir uns doch ein wenig
neben das Womo. Aber nicht lange. Denn der Wind schwankt hin und her;
und so ist es nicht recht gemütlich. Also wieder ab ins Womo und
Lesestunde. Währenddessen kommen immer mehr Franzosen an. Große
Begrüßung und Womorücken, um allen einen Platz zu ermöglichen.
Nur ein Hund, besser Teppichratte, ist nicht glücklich. Beim
Anfreundungsversuch mit einem Hund, keine Teppichratte, schnappt
letzterer zu, Frauchen zieht Teppichratte am Halsband hoch und dann
jault und blutet Teppichratte. Ob wegen des Bisses oder wegen der
Strangulierung ist nicht klar. Großes Verarzten, Trösten, endlich
Ruhe. Trotz Blutverlust, viel kann es ja nicht sein, überlebt
Teppichratte.