Sehr deutlich merken wir, dass wir in der Verlängerung der Lande-
und Startbahn des Flugplatzes von San Javier stehen. Es ist Montag
Morgen. Neben ein paar kleineren Verkehrsmaschinen starten auch
einige Hornissen. So nennen wir diese fliegenden Rasenmäher, die
einer spanischen Kunstflugstaffel angehören. Über die Kunstflüge
können wir nicht viel sagen. Laut sind sie aber allemal. Um das noch
zu toppen fangen nebenan Fräsarbeiten an. Die Gemeinde will den
neuen Stellplatz für Womos demnächst eröffnen. Hierzu sind wohl
allerlei Arbeiten notwendig. Leider gehören dazu auch diese lauten
Fräsmaschinen. Gleich nach dem Frühstück flüchten wir erst einmal
nach Cabo de Palos. Dort bummeln wir erst durch die neue, große
Ferreteria und anschließend durch den Chinaladen nebenan. Das ein
oder andere Teil findet unser Interesse. Dann fahren wir zum Strand
auf der La Manga. Herrlich sonnig und ruhig. Wir stellen uns in die
Nähe zweier belgischer Womos und werden von deren Hund Nono (wie wir
später erfahren) begrüßt. Ein richtig netter, lieber, großer aber
aufdringlicher Hund, der seinen Namen völlig zu unrecht trägt; denn
das Wort No kennt er überhaupt nicht. Wenigstens ist er harmlos, und
sein Herrchen holt ihn auch immer wieder ab. Eine Leine wäre keine
schlechte Idee. Trotzdem gönnen wir uns eine schöne Sonnenzeit.
Leider etwas zu viel für Achim. Er holt sich einen Sonnenbrand trotz
Sonnencreme und trotz vermeintlich rechtzeitiger Schattenflucht ins
Innere des Womos. Anschließend fahren wir zur Quelle von Belones, wo
wir unseren Wassertank mit frischem und unverchlortem Quellwasser
füllen. Zurück in Los Alcazares werfen wir schon wieder den Grill
an. Die teuer erstandenen Garnelen finden ihre letzte Bestimmung.
Einfach lecker.