Noch in der Nacht fing
es an zu regnen. Der Wetterbericht verspricht auch für die nächsten
Tage keine Besserung. Dann wird aus unserer Cacherallye wohl
nichts mehr werden. Vielleicht klappt es ja ein anderes Mal. So nehmen wir
Kurs auf die Heimat und gondeln ganz gemütlich gen Süden. Als wir
fast Zuhause sind – es regnet in Strömen – machen wir noch einen
kleinen Abstecher ins fast leere Freibad. Herrlich!
Montag, 27. Juli 2015
Sonntag, 26. Juli 2015
Jagel 55 km
Der Sturm war zumindest
dort, wo wir waren, nicht so wild. Es hat zwar heftig geregnet,
aber der Wind war gnädig. Später hören wir, dass an der Nordsee
das Ganze doch recht schlimm war. Unsere Entscheidung, uns an die
Ostküste zu verziehen, war also ganz vernünftig. Wir brechen wieder
auf und machen ein bisschen Sightseeing. Zuerst fahren wir nach
Füsing. Diesen (wie auch die nächsten) Tipp(s) haben haben wir von
Anja und Erwin bekommen. Wir kommen an einen sehr schönen
Surferplatz, der leider durch den Sturm ziemlich aufgeweicht ist. So
suchen wir eine Weile, bis wir unser Womo abstellen, ohne befürchten
zu müssen, es in ein paar Minuten tiefer gelegt vorzufinden. Achim
bekommt wieder feuchte Augen, als er die vielen Surfer auf dem Wasser
sieht. Doch als wir einen sehr gut versteckten Cache in der Nähe
finden, leuchten sie wieder. Ganz trauen wir der matschigen Wiese
doch nicht und bleiben lieber nicht über Nacht hier. Es ist auch
weiterer Regen angesagt. Unsere nächste Station ist Schleswig, wo
wir an einer ehemaligen Kaserne ganz am Ufer der Schlei stehen.
Leider wird hier eine Siedlung gebaut, so dass dieser Platz nicht
mehr lange Bestand haben wird. Sogar heute an einem Sonntag stört
der Lärm von Baumaschinen. Also geht es noch einmal weiter. Wir
landen in Jagel auf einem offiziellen Stellplatz.
Das Schöne an
diesem Platz ist die ungeheure Anzahl von Caches in der Nähe.
![]() |
| Ein sog. Travel Bug (=Reisekäfer) Hotel |
Heute soll es im Gegensatz zu den nächsten Tagen
trocken bleiben. So nutzen wir das letzte Tageslicht für einen
kleinen Radausflug, um unsere Cachestatistik aufzubessern. Unser Weg
führt uns an einer Kaserne entlang nach Norden. Besonders fallen uns
unterwegs die vielen Kaninchen auf, die in Scharen herum hoppeln.
Wahrscheinlich fühlen sie sich hier so wohl, weil ihnen niemand
etwas tut. Etwaige Greifvögel werden verscheucht, um den Flugverkehr
auf der Luftwaffenbasis nicht zu gefährden. So haben die Kaninchen
in dieser Gegend kaum natürliche Feinde. Was für ein Paradies!
Zurück am Womo haben sich inzwischen weitere Womos zu uns gesellt.
Leider haben die Insassen keinen Respekt vor unserer Privatssphäre
und kürzen immer über „unseren“ Platz ab. Vielleicht wollen sie
kontrollieren, welche Biermarke wir vorziehen oder mit uns gemeinsam
Fernseh schauen. Frage: Warum darf man auf Stellplätzen nicht
gleichzeitig die Fahrer- und die Beifahrertür öffnen? Antwort: Weil
sonst die Nachbarn durch das Womo abkürzen würden.
Samstag, 25. Juli 2015
Kappeln 25 km
Vergangene Nacht schickte
der Sturm nur einen kleinen harmlosen Vorboten. Der richtige Sturm
soll heute kommen. Ein Hoch auf die Metereolügen, Verzeihung,
Metereologen. Wir bleiben sicherheitshalber an der Ostküste, in der
Hoffnung auf Milde des Donnergottes Thor. Unser Weg führt uns nach
Kappeln. Dort steuern wir einen Autohof an, der uns aber nicht vom
Hocker reißt. Außerdem liegt er jenseits der Schlei ein ganzes
Stück vom Ortskern Kappelns entfernt. Falls es regnen sollte, würden
wir unterwegs zu Fuß ganz schön nass werden. Daher setzen wir um
auf den offiziellen Stellplatz in Kappeln am Hafen.
Wir passieren den
Hafen und müssen nach der Einfahrt zum Stellplatz noch ein ganzes
Stück weiter fahren, bis wir unser Womo einparken können. Dann
laufen wir wieder etwa zweihundert Meter zurück zum Kassenhäuschen,
das natürlich an der Einfahrt liegt. Unterwegs kommen wir am
Müllsammelplatz vorbei. Der ist überfüllt und stinkt. Am
Kassenautomaten dann die nächste Überraschung: Preiserhöhung um
zwanzig Prozent von zehn auf zwölf Euro. Dafür ist WLAN inklusive.
(Später stellen wir fest, dass wir aber an unserem Platz überhaupt
keinen WLAN-Empfang haben!) Eigentlich müssten wir jetzt wieder
umsetzen, aber die Zeit rennt dahin. Wir wollen uns Kappeln anschauen
und – wie schon angedeutet – es ist heftiger Regen angesagt. Also
trotten wir wieder zweihundert Meter zurück, legen unseren Kassenbon
ins Auto und machen uns auf, Kappeln zu erkunden. Zuerst sehen wir
ein halbes Wikingerschiff.
Vielleicht wäre für ein
ganzes Schiff die Hafengebühr zu hoch geworden. In der Stadt
herrscht Tourismus pur. Allerdings haben wir auch nichts anderes
erwartet. Wir schlendern durch die Gassen und loggen so nebenbei
einen Cache. Das macht hungrig. Wir finden im Hafen ein nettes Lokal
mit Terrasse und Blick auf die Schlei. Die beiden Fischteller sind
erschwinglich und schmecken sehr gut. Dann bummeln wir weiter. Karin
sucht etwas Bestimmtes zum Anziehen, wird aber leider nicht fündig.
Dafür finden wir einen weiteren Cache. Das hätten wir mal lieber
bleiben lassen sollen. Jetzt fängt es langsam an zu tröpfeln. Wir
holen die Regenschirme aus dem Rucksack, begügen uns aber vorerst
mit unseren Regenjacken. Der Regen nimmt etwas zu. Wir streifen die
Kapuzen unserer Regenjacken über. Der Regen nimmt weiter zu. Wir
spannen nun doch unsere Regenschirme auf. Es kommt Wind auf. Unsere
Regenschirme schützen nur gegen den Regen von oben, nicht gegen den
von der Seite. Der Regen und der Wind werden stärker. Wir werden
schneller. Keine Frage: Als wir am Womo ankommen, sind wir
pitschnass. Also trocken legen und Kaffee trinken. Ach ja: RSH meldet
für heute Abend und Nacht Sturm.
Freitag, 24. Juli 2015
Norgaardholz 75 km
Wir flüchten vor dem
heran nahenden Sturm an die Ostküste. Ganz werden wir den Sturm
wahrscheinlich nicht vermeiden können, aber vielleicht ein bisschen
abmildern. Vielleicht hat er sich bis zur Ostsee etwas ausgetobt. Wir
werden sehen. Als wir in Norgaardholz eintreffen, finden wir gerade
noch ein einziges Plätzchen für uns vor - ausgenommen einen Platz, der durch einen Stuhl besetzt ist, was wir zwar einerseits nicht so gut finden, aber andererseits stört es uns auch nicht direkt neben der VE.
Der Platz ist halt
doch sehr klein. Offiziell passen hier nur zehn Womos rein. Aber das
eine oder andere quetscht sich doch noch dazwischen. Dann gehen wir
auf Cachetour. Wir wollen heute die 500 knacken. Wir machen eine
kleine Runde von nicht mal vier Kilometern mit einem Multi und neun
einzelnen Caches. Alle Caches, die wir uns vorgenommen haben, finden
wir. Was für ein toller Erfolg. Und natürlich ist es ein sehr
schöner Spaziergang. Die Caches führen uns auf eine kleine Anhöhe
mit herrlichem Blick auf die Ostsee, genauer die Geltinger Bucht und
hinüber nach Dänemark. Wir kommen sogar an einem kleinen Blumenmeer
vorbei.
Zur Belohnung unseres Erfolges gönnen wir uns an einem
Imbiss Fischbrötchen. Dann igeln wir uns ein und hoffen, dass der
Sturm nicht zu dolle wird.
Donnerstag, 23. Juli 2015
Niebüll 2. Tag
Sollen wir weiterfahren
oder hierbleiben? Da das Wetter freundlich bleibt, beschließen wir,
dies zu nutzen und bleiben. Wir satteln wieder unsere Fahrräder und
machen uns auf zum Cachen. Ein guter Tag. Wir haben sechs Mal Erfolg,
obwohl wir bei einem Multi (aus eigener Schuld) die dreifache Strecke
zurück legen müssen. Wir hatten uns in der Reihenfolge der
Zwischenstationen vertan. Ein geplanter Cache bleibt uns verwehrt.
Zwar kommen wir auf etwas mehr als einhundert Meter heran, aber dann
ist Schluss. Es gibt keinen Weg zum Ziel. Ein Feld zwischen dem Cache
und uns schützt sich mit einem Graben mit vielen Brennnesseln (mit 4 n). Da
wollen wir auch nicht durch. Ist aber nicht so schlimm. Wir sind auch
so zufrieden und erfreuen uns an einer schönen Kirche am
Wegesrand
und gönnen uns für den Erfolg ein leckeres Eis,
bevor wir
es uns wieder vor dem Womo gemütlich machen.
Mittwoch, 22. Juli 2015
Niebüll 35 km
Am nächsten Tag machen
wir uns auf nach Niebüll, wo wir uns faul vor das Womo setzen.
Am Abend wollen wir uns ein Fischrestaurant suchen. Doch welche Enttäuschung. Ein Restaurant ist uns entschieden zu teuer. Das andere hat Ruhetag. Sonst finden wir alles Mögliche, aber kein Fischrestaurant. Karin rettet unser Überleben mittels Vorräten aus dem Womo.
Am Abend wollen wir uns ein Fischrestaurant suchen. Doch welche Enttäuschung. Ein Restaurant ist uns entschieden zu teuer. Das andere hat Ruhetag. Sonst finden wir alles Mögliche, aber kein Fischrestaurant. Karin rettet unser Überleben mittels Vorräten aus dem Womo.
Dienstag, 21. Juli 2015
Reussenköge – Amsinckhaus 65 km
Dafür müssen wir fast fünf Kilometer gegen den Wind an treten. Ach, wäre doch ein E-Bike jetzt schön! Aber die Tour lohnt sich trotzdem. Wir sehen sehr viel Gegend
und lernen vom NABU einiges – ob Sinnvolles oder nicht sei dahin gestellt. Die Rücktour ist ein Witz bei dem jetzigen Windschub von hinten. Zurück im Womo legen wir uns wieder trocken. Dann füllt Achim unsere Wasservorräte mit unseren spanischen Kanistern auf – und bricht bei beiden die Henkel ab. Karin hat Reparaturstunde. Anschließend sehnen wir uns wieder nach Caches und entschließen uns für eine Spätabendtour, die mit Erfolg gekrönt ist. Wir brauchten nach den gestrigen erfolglosen Multis einfach ein Erfolgserlebnis.
Montag, 20. Juli 2015
Eidersperrwerk 30 km
Der Regen ist
weitergezogen. Wir machen eine kleine Cachetour mit
Stadtbesichtigung. Anschließend steht ein Besuch bei Bekannten an,
wo wir über ein Haus mit einem wunderschönen Garten staunen. Als
Wohnmobilisten haben wir für so viel Gartenarbeit leider keine Zeit.
Beides geht nicht. Nach leckerem Kuchen zum Kaffee fahren wir weiter
zum Eidersperrwerk, um dort noch zwei Multicaches in Angriff zu
nehmen. Doch wir haben teils Glück teils Pech. Wir lösen zwar beide
Rätsel. Doch der eine Cache ist etwa zwei Kilometer Luftlinie
entfernt. Das ist uns für heute Abend zu weit. Der zweite Cache
liegt, wenn wir alles richtig gemacht haben, hinter einem Zaun. Da
dürfen wir als honorige Cacher nicht hin. Vielleicht haben wir auch
nicht alles richtig gemacht. An unserem Übernachtungsplatz
entschädigt uns ein seltenes Gefährt für den Misserfolg und zaubert uns ein
anerkennendes Lächeln ins Gesicht.
Es ist wohl so ein
Zwischending von Motorrad und Kleinstauto.
Sonntag, 19. Juli 2015
Heide 25 km
Auflösetag. „Itzehoe
und Fehmarn“ machen sich auf zur Radtour trotz dunkler Regenwolken.
Natürlich fängt es bald an zu regnen. Wenig später kehren unsere
Radler ohne Zielerreichung zurück. Während Anja und Erwin wieder
Richtung Heiligenhafen aufbrechen, machen wir uns auf nach Heide.
Nachdem wir nun gut fünf Tage hier waren, schreit unser Womo nach
Entsorgung von Abwasser und Toiletteninhalt. Am Meldorfer
Speicherkoog wäre das ein teures Vergnügen, fünf Euro pro Potti.
In Heide geht das ganz normal über eine Sanistation. Leider regnet
es heute. So igeln wir uns für den Rest des Tages ein. Ein kleines
Highlight sehen wir aus unserem Womofenster. Ein paar Plätze
entfernt steht ein VW-Bus. Das ist nichts Besonderes. Aber bei dem
immensen Raumangebot eines solchen Fahrzeuges einen Chefsessel
(Schreibtischstuhl) als Campingstuhl mit zu führen erscheint uns
doch recht mutig.
Samstag, 18. Juli 2015
Meldorf 5. Tag
Radfahren wollen wir
heute nicht. Wir wollen uns nach dem gestrigen Tag schonen. Das gilt
nicht für Anja (E-Bikerin). Sie geht den ganzen Tag auf Tour. Erwin
packt seine Kitesachen und verschwindet Richtung Deich zur Nordsee.
Auf dem Speicherkoog ist Kiten leider verboten – warum auch immer.
Dietmar holt seine Surfsachen vom Womo und geht auf dem Speicherkoog
surfen. Nur Achim hat das Nachsehen. Seine Surfsachen hat er nicht
dabei. Kitesachen schon. Aber Kiten auf der Nordsee ist für seine
Könnensstufe noch nicht das Wahre. Schließlich treffen auch noch
Freunde aus Fehmarn, Ralf und Iris, ein. Kaum haben sie sich
eingerichtet, geht auch Ralf mit seinen Windsurfsachen auf das
Wasser. Hätte Achim mal lieber seine Windsurfsachen eingepackt.
Falsch disponiert. Gegen Abend treffen wir wieder alle zusammen und
beschließen trotz heftigem Wind zu grillen. Das funktioniert auch
gerade noch so, aber es ist schon recht frisch. Trotz Ralfs
aufgebautem Windschutz. Deshalb verziehen wir uns sobald der letzte
Bissen die Kauleiste passiert hat ins Clubwomo. Das ist das Itzehoer
Womo, weil wir dort mit acht Personen Platz haben. Das kann sonst
keines der anderen drei Womos bieten.
Freitag, 17. Juli 2015
Meldorf 4. Tag
Karin geht es heute
wieder gut. Also auf zur Radtour nach Büsum. Natürlich nehmen wir
den direkten Weg am Deich entlang, den wir aber sogleich wieder
verlassen, um nach Caches zu suchen. Wir sind auch recht erfolgreich.
Kein Wunder, schließlich suchen jetzt insgesamt sechs Leute mit zwölf Augen. In Büsum steuern wir am vollen Womostellplatz
vorbei und dann schnurstraks ein Fischrestaurant an, das wir schon
seit mehreren Jahren kennen und schätzen. Leider sind wir aber
diesmal von der Qualität etwas enttäuscht. Man kann sich einfach
auf nichts mehr verlassen. Weiter geht es mit Cachen. Doch da ist ein
Musikpavillon mit einer gut besetzten Zuschauertribüne im Weg. Wir teilen uns und
schleichen uns um den Pavillon herum an den Cache heran. Den Rückweg
zu unseren Fahrrädern können wir unbesorgt über die
Zuschauertribüne wagen, denn nun ist dort gerade Pause. Jetzt wollen
wir noch schnell eine Eisdiele testen, die wir auch noch in guter
Erinnerung haben. Doch die ist weg – umgezogen. Zum Glück nicht
allzu weit, nur um die nächste Ecke. Und hier werden wir nicht
enttäuscht. Das Eis ist einfach bombastisch gut.
Dann
machen wir uns auf den Rückweg, um uns vom Cachesuchen, dem
reichlichen Essen, dem leckeren Eis und dem Radfahren zu erholen. D. h. letzteres gilt
nicht für Anja und Erwin. Die beiden haben sich E-Bikes zugelegt.
Während wir in Schweiß gebadet kleine Deichhügel erklimmen,
überholen sie uns mit einem Lächeln und aufrechter Haltung.
Donnerstag, 16. Juli 2015
Meldorf 3. Tag
Heute haben wir viel
vor, verwerfen aber alle Pläne, weil Karin mit Migräne aufwacht und
diese sie auch den restlichen Tag kaum loslässt. So bleiben wir alle
am Platz und quatschen. Nur eine kleine Cachetour müssen Anja,
Erwin, Dietmar und Achim schon machen. Einen recht hübschen finden
wir auf einer kleinen Hallig etwas südlich von unserem Stellplatz.
Danach freuen wir uns besonders, „alte“ Bekannte aus Kiel
wieder zu sehen, die wir schon einige Jahre nicht mehr gesehen
hatten. Die haben auch ein schickes neues Womo. Da könnte man fast
neidisch werden.
Mittwoch, 15. Juli 2015
Meldorf 2. Tag
Unsere Freunde
aus Itzehoe, Dietmar und Helma, treffen ein. Wir haben uns ein gutes
halbes Jahr nicht mehr gesehen. Da gibt es viel zu erzählen. Doch
erst müssen wir umparken. In Meldorf am Speicherkoog ist der
Stellplatz geteilt: ein Teil liegt direkt hinter dem Deich und ein
weiterer Teil im rechten Winkel dazu am Speicherkoog entlang. Dort
wollen die Itzehoer hin, weil dort der Einstieg für Windsurfer
besser ist – jedenfalls bei der herrschenden Windrichtung. Also
packen wir wieder ein und parken um. Am Nachmittag treffen dann auch
Anja und Erwin ein. Die beiden hatten wir seit Portugal nicht mehr
gesehen. Nun sind wir schon zu sechst. Mit dem Surfen wird das heute
zwar nichts mehr, aber dafür werfen wir den Grill an und genießen
den milden Abend.
Dienstag, 14. Juli 2015
Meldorf 200 km
Jetzt müssen wir aber
endlich mal wieder los. Zwar hatten wir im Mai eine kleine Tour
nach Bayern unternommen; aber das war mehr eine Arbeitstour. Zuerst
hatten wir bei Achims Vater vorbei geschaut, weil er einen runden
Geburtstag feierte, und dann bei einem unserer Söhne, weil wir ihm
beim Umzug von München nach Hannover helfen wollten. Dazwischen
hatten wir ein paar wenige Tage für uns, die wir natürlich zum
Herumreisen und Cachesuchen genutzt haben. Aber nun ab in den Norden.
Eigentlich wollten wir schon früher los, aber unser Womo musste ein
wenig aufgebessert werden. Wir waren mit den Fernsehantennen nicht
ganz zufrieden. Wir erinnern uns. Bei unserer letzten Reise hatten
wir einen kleinen Kabelfehler bei unserer Satellitenantenne. Das
musste korrigiert werden. Also haben wir die ganzen Kabel
herausgerissen und neu verlegt. Nebenbei haben wir auch gleich eine
(hoffentlich) leistungsstärkere DVB-T-Antenne zusätzlich installiert.
Nur haben wir die Rechnung ohne Petrus gemacht. Der wies uns
unmissverständlich darauf hin, dass unsere Kabeldurchführung durch
das Womodach nicht ganz dicht ist. Also mussten wir nachbessern bis
endlich alles ganz dicht war. Und das dauerte. Aber jetzt sind wir
froh, wieder unterwegs zu sein und freuen uns auf ein paar nette Tage
mit Freunden, die wir hier in Meldorf treffen wollen.
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