Freitag, 21. September 2018

Workum 21. Tag


In der Nacht nimmt der Wind allmählich zu. Achim steht irgendwann nach Mitternacht auf, zieht sich an, schnappt sich die Taschenlampe und verlässt das Womo, um die Stützen am Womo einzufahren. Ob das sinnvoll oder -los ist, kann sicherlich unterschiedlich beurteilt werden. Aber so kann das Womo wenigstens mit dem Wind schwanken, ohne das vielleicht noch etwas verbogen wird. Und das tut es auch je mehr der Morgen graut. Der Wind wird stärker und stärker und hält den ganzen Tag lang an. Vor allem die Böen sind unangenehm. Aber wir überstehen alles ganz gut. Es wird mal wieder der berühmte Höhlentag im Womo. Hin und wieder verlassen wir unser Womo, um die unentwegten Kiter zu beobachten, die auch bei diesem Sturm ihre Kunststücke auf dem Wasser vollführen. Das ist einfach eine andere Liga und hat mit unserem „Easy Flutsch“ nichts gemein. Leider prasseln mit dem Starkwind auch ein paar heftige Regenschauer auf uns nieder. Am Abend merken wir das sogar beim Fernsehen, denn ein paar Aussetzer stören den Satellitenempfang. Wir verzichten auf HD-Qualität oder schalten auf die österreichischen Empfangskanäle um. Dann halten sich die Aussetzer in Grenzen. Nur gegen das ausgefallene WLAN können wir nichts unternehmen.