Die Nacht war sehr schön klar aber eisig kalt. Heute Morgen zeigt
unser Innenthermometer nicht mal zehn Grad an. Klar, dass damit die
Heizung gefragt ist. Als dann die Sonne in die Womofenster scheint,
wird es wieder richtig schön warm. Nur der mal wieder nicht
angesagte Wind ist noch sehr kalt. Achim und Emil beschließen, mit
Achims siebener Kite ein wenig trocken zu üben. Das geht ganz gut.
Nur sobald etwas mehr Druck in den Kite kommt und Achim etwas gezogen
wird, traut er seinem lädierten Rücken nicht so recht und hört
lieber auf. Emil aber hat Blut geleckt und versucht, mit seinem
Zwölfer die Wellen bei auflandigem Wind zu durchbrechen, was nur
mäßig gelingt. Er kitet „spanisch“. Das heißt, er kitet mit
dem Wind nach Lee und marschiert die zurückgelegte Strecke zu Fuß
am Strand wieder zurück. Dort bleibt er eine Weile. Also denkt
Achim, er will aufhören und macht sich auf, ihm beim Anlanden zu
helfen. Als Achim zwanzig Meter vor Emil ist, steigt dieser auf sein
Brett und macht weiter. Achim pfeift ihm zwar hinterher, aber das
hilft nichts. Der Weg an den Strand war umsonst. Abends haben wir
zwar geplant zu grillen. Aber der Wind ist immer noch ziemlich frisch
und Emil kommt auch recht spät vom Wasser. Also planen wir um auf
„Indoorgrillen“.