Mittwoch, 26. Februar 2014

Isla Christina 240 km

Die Nacht war nass. Zwar hat es kaum geregnet, aber der Nebel hat sich ganz schön auf unser Womo niedergeschlagen. Wir brechen auf in Richtung portugiesische Grenze. Kurz hinter Sanlucar tanken wir einigermaßen günstig und entspannt und können auch gleich den Luftdruck kontrollieren, da die Reifen noch nicht warm gefahren sind. Dann fängt der Nebel an, der uns fast bis Sevilla begleitet. Dafür ist die Straße – noch eine Kategorie unter der N - sehr gut befahrbar. Sevilla stellt uns nicht vor Probleme, so dass wir zügig in Richtung Huelva weiterkommen. Wir verlassen die Autobahn, um in Cartaya bei Lidl und Mercadona einzukaufen. Dann geht es das letzte Stück nach Isla Christina, wo wir schon früher gestanden waren. Nur hat Achim den falschen POI eingegeben, weswegen wir uns erst einmal verfahren. Zum Glück merkt Karin den Irrtum recht schnell und bringt uns wieder auf den rechten Weg. In Isla Christina stehen schon ein halbes Dutzend Womos. Wir gesellen uns dazu. Achim macht einen kleinen Spaziergang. Hier sind sogar schon Restaurants und ein Laden geöffnet. Am Womo zurück spricht uns ein junger Mann an, wo wir denn her sind. Er sagt, er wäre mit sieben Jahren von Deutschland nach Spanien umgezogen, sei fast neunzehn, wohne in einer Finca fast am Meer, habe einen Geländewagen, spreche fünf Sprachen und arbeite bei der Guardia Civil. Das alles kann stimmen oder auch nicht. Ob er ein Aushängeschild der Guardia ist, wollen wir lieber nicht hinterfragen. Karin rettet Achim mit dem Vorschlag, einen Spaziergang in die entgegen gesetzte Richtung zu machen. Der junge Mann gibt uns noch ein paar Tipps und wir sind weg. Achim hat die Idee, einen Cache zu suchen. Leider haben wir diesmal keinen Erfolg. Entmutigt kehren wir zu unserem Womo zurück. Hoffentlich sind die Doraden ein Erfolgserlebnis.