Karin
hängt ihre Wäsche auf, die sie gestern gewaschen und in der Garage
deponiert hatte. Dann fahren wir ein bisschen Fahrrad Richtung
Vilamoura. Unterwegs wird gerade die Straße, oder besser die Sand-
und Schotterpiste, mit noch mehr Sand aufgefüllt. Wir kämpfen uns
trotzdem durch und an dem Bagger vorbei. Unser erstes Ziel ist die
Praia dos Tomates. (Die heißt wirklich so.) Hier stehen viele Womos
„wild“, zumindest tagsüber. Allerdings schon in einiger
Entfernung zum Strandparkplatz, sonst könnte es Ärger geben. Wir
unterhalten uns ein wenig mit einem deutschen Pärchen, währenddessen
treibt ein Schäfer seine Herde über den Platz.
Ob
das so gewollt ist, oder ob seine Hunde gerade etwas Besseres zu tun
haben und nicht recht gehorchen, mag dahingestellt sein. Dann fahren
wir weiter bis zur Fußgängerbrücke nach Vilamoura. Dort suchen wir
vergebens nach einem Cache und stellen fest, dass dieser schon länger
archiviert wurde. Da hätten wir uns die Mühe auch sparen können.
Auf dem Rückweg kehren wir im Strandrestaurant No Solo Agua auf
einen Galao ein, mit 3,50 Euro pro Getränk ein schon fast luxuriöses
Unterfangen.
Die
Recycling-Bank am Fahrradabstellplatz zeugt dagegen von
umweltfreundlicher Sparsamkeit.
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| Aus 63 kg Plastikabfall hergestellt. |
Zurück
am Womo wird die schon trockene Wäsche von der Leine genommen.
Schließlich folgt (wie fast immer) der Kaffee mit Keksen und der
Unterhaltung durch die Boulefans.


