In der
zweiten Nachthälfte nimmt der Wind spürbar zu. Draußen wird es
lauter. Das Rauschen des Windes in den Bäumen und Büschen weckt uns
immer wieder auf. Gegen Morgen schrecken wir dreimal hoch, weil
irgendetwas auf unser Womodach knallt – vermutlich abgerissene
Äste. Das hört sich so laut und massiv an, dass wir schon Schäden
befürchten. Achim kann nicht mehr schlafen und setzt Kaffee auf.
Doch wir kommen nur zu einer Tasse. Dann gibt es Arbeitseinsatz.
Unser Nachbar hat große Schwierigkeiten mit seinem Vorzelt. Der Wind
bläht es auf und droht es zu zerreißen. Erwin, Kai und Achim
versuchen zu helfen. Sie ziehen noch ein paar Spanngurte ein. Aber
das reicht nicht. Daher beschließen wir, es abzubauen. Unsere Frauen
helfen und so gelingt es uns ohne Schäden zu verursachen.
Dann schauen wir unsere eigene Umgebung genauer an. Ein Ast über unserem Womo ist abgebrochen und könnte auf unser Dach fallen.
Dann schauen wir unsere eigene Umgebung genauer an. Ein Ast über unserem Womo ist abgebrochen und könnte auf unser Dach fallen.
Sie stemmen sich gegen die Plane, auf die der Wind stark drückt. Kai fährt seinen Pkw an die Rückwand. Aber das hilft nur geringfügig. Daher bleibt Anjas und Erwins Beschäftigung für den Rest des Tages: Im Zelt sitzen und die Rückwand stützen. Auch wir verbringen den größten Teil des Tages im Womo. Draußen ist es zu stürmisch und zu regnerisch. Erst gegen Abend lässt der Wind etwas nach. Dann leiht sich Achim Erwins Leiter und überprüft unser Womodach. Er kann keine Schäden entdecken. Daher machen wir erleichtert einen kleinen Spaziergang über den Strand, wo sich schon wieder ein paar wenige Kiter und Windsurfer tummeln.

