Donnerstag, 7. Juli 2016

Doolin 2. Tag


Anja und Erwin sind wieder fleißig und gut zu Fuß. Nach dem Frühstück marschieren sie los und werden erst wieder am späten Nachmittag auf dem Campingplatz gesehen. Wir dagegen sind fast nur faul. Karin kümmert sich um ihre Wäsche bzw. um das Trocknen derselben. Letzteres hat gestern wegen des Regens nicht wie erwartet geklappt. Achim schafft es immerhin bis zum in Sichtentfernung befindlichen Fähranleger. Dort ist nämlich eine Imbissbude. Wir wollen unbedingt einmal original irische „Fish and Chips“ probieren. Die Chips, also auf Neudeutsch Pommes, sind sehr gut, nicht zu fettig und gerade cross genug. Der Fis(c)h ist an und für sich auch ganz gut. Man muss sich nur die üppige Panade außen herum wegdenken. Allerdings bleibt dann nicht mehr viel Fisch übrig. Satt macht das Ganze auf jeden Fall, schon wegen der Menge Fett in der Panade. Man könnte diese Nahrung mit Currywurst Pommes in Deutschland vergleichen. Vom Sättigungseffekt ist beides ähnlich. Vom Kulinarischen her soll sich jeder selbst seine Meinung bilden. Gegen Abend frischt der Wind auf, was aus zwei Gründen unglücklich ist. Der eine Grund ist eine kaputte Markise.

Es ist wohl nicht besonders intelligent, sie dem Wind zugewandt aufzubauen, sie nicht zu sichern und sie dann allein zu lassen. Achim fährt bei uns die Markise schon ein bzw. gar nicht erst aus, wenn die Windstärke über Null hinaus geht. Der zweite Grund ist das Fußballspiel unserer EM-Mannschaft heute Abend gegen Frankreich. Hier muss die Satellitenantenne dem Wind standhalten. Die Antenne hält. Leider hält unsere Mannschaft nicht, was wir uns erhofft haben.